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Das Investment: Hohe Korrelation: Kurios: Wie Euro und Ölpreis aneinander kleben

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 SJB | Korschenbroich, 05.06.2015. Wer wissen will, in welche Richtung sich der Euro bewegt, muss einfach nur einen Ölhändler fragen.

Der Euro-Dollar-Kurs folgt den Ölpreisen stärker als zu irgendeinem Zeitpunkt in den letzten zwei Jahren. Die Europäische Zentralbank räumt den Auswirkungen der Energiepreise auf die Inflation ein höheres Gewicht ein als die Federal Reserve, so dass der Mitte 2014 einsetzende Ölpreisrückgang Europa einen weiteren Grund bot, die geldpolitischen Impulse zu verstärken, um Preiszuwächse zu fördern. Das Ergebnis: Der Euro verlor bis Mitte März fast 25 Prozent seines Werts gegenüber dem Greenback, bevor im Einklang mit den Ölpreisen wieder eine Erholung einsetzte.

Die Erwartungen der Analysten, dass es beim Ölpreis in den kommenden paar Monaten nicht nach oben gehen dürfte, stützen angesichts dieser wachsenden Korrelation die Ansicht, dass die Gemeinschaftswährung auf Parität mit dem Dollar fallen wird.

„Seit man sehen konnte, wie der Rückprall bei den Ölpreisen zeitlich mit dem Rückprall beim Euro zum Dollar zusammenfiel, fange ich an, diese Beziehung ernster zu nehmen“, sagt Stephen Jen, Managing Partner und Gründer des Hedgefonds SLJ Macro Partners in London. Die Wechselbeziehung sei „sehr stark“ und stünde „im Zusammenhang mit der unterschiedlichen Art und Weise, wie Federal Reserve und Europäische Zentralbank an die Inflation herangehen“.

Die 120-Tage-Korrelation zwischen Euro-Dollar und den generischen Preisen für die US-Ölsorte West Texas Intermediate kletterte am Dienstag auf 0,4 und erreichte damit den höchsten Stand seit April 2013, zeigen von Bloomberg zusammengestellte Daten. Ein Wert von eins würde bedeuten, dass die zwei Kurse vollkommen synchron laufen, während minus ein eine komplett gegenläufige Entwicklung darstellen würde.

Der WTI-Preis dürfte im dritten Quartal auf 58 Dollar je Barrel sinken, verglichen mit derzeit 60,66 Dollar, ergab die Medianschätzung aus einer Bloomberg-Umfrage. Zum Jahresende wird die US-Sorte dann bei 65 Dollar gesehen.

Die Erwartung, dass die Öl-Höchststände bei 107,73 Dollar von vor fast einem Jahr vorerst wohl nicht zurückkommen werden, flößt Euro-Bären wie Crédit Agricole Zuversicht sein. Die französische Bank sieht den Euro bis Dezember auf Parität zum Dollar fallen, verglichen mit einem Kurs von etwa 1,11 Dollar am Mittwoch in New York.

Ganz so sicher ist Jen von SLJ nicht und rät zur „Vorsicht“ solange der Ölpreis gestützt bleibt. Von Bloomberg befragte Strategen sehen die Gemeinschaftswährung im Median zum Jahresende bei 1,05 Dollar.

Die Verbindung zum Ölpreis geht auf die unterschiedlichen Inflationsmaße zurück, die von den Zentralbanken im Euroraum und den USA bei der Festlegung der Geldpolitik betrachtet werden.

Das einzige Mandat der Europäischen Zentralbank ist die Erhaltung der Preisstabilität, die als Verbraucherpreisinflation – inklusive der Energiepreise – von knapp unter zwei Prozent definiert wird. Diese stieg im Mai auf Basis vorläufiger Daten auf 0,3 Prozent zum Vorjahr, nach einer Stagnation im April und negativen Jahresraten in den Vormonaten. Angesichts der schwachen Preisentwicklung war in der Region ein 1,1 Billionen Euro schweres Programm zur quantitativen Lockerung aufgelegt worden.

Das bevorzugte Inflationsmaß der Fed enthält zwar auch eine Energiepreiskomponente, die US-Währungshüter haben in der Vergangenheit ihr Augenmerk aber stärker auf die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel- und Energiepreise gelegt. Als dieser Kernindex am 22. Mai stärker als von den Ökonomen erwartet stieg, zog der Dollar gegenüber anderen großen Währungen an.

„Die Kernrate besitzt nach Auffassung der Fed eine bessere Prognosekraft“ und ist anders als die Gesamtrate der Verbraucherpreise „in letzter Zeit nicht gesunken“, sagt Michael Pond, Leiter Inflationsanalyse in New York bei Barclays, einem der 22 Primärhändler, die direkt mit der US-Notenbank handeln. „Die Fed dürfte die niedrige Gesamtinflation abtun.“

Valentin Marinov, Leiter G-10-Währungsanalyse bei der Sparte für Firmenkunden und Investmentbanking von Crédit Agricole in London, verweist darauf, dass die Auswirkungen des Ölpreisrückgangs auf die USA und Europa unterschiedlich betrachtet werden. „Der fallende Ölpreis wird für die Erholung in den USA als förderlich betrachtet“, so Marinov, „während er die Aufgabe der Europäischen Zentralbank etwas schwieriger macht, die Inflationserwartungen wiederzubeleben.“

Von: Bloomberg

Quelle: DAS INVESTMENT.

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