SJB Antizyklisches Portfolio Management (SJB APM) SJB FondsSkyline OHG 1989. Mehr. Als Fonds. Kaufen.

Portfolio Management. Nachlese. Antizyklisch.

Pressemitteilung Invesco Asset Management: Jährlicher Markt- und Wirtschaftsausblick 2016: Märkte und Wirtschaft können Zinserhöhungen verkraften

Kommentare 0 Kommentare
teaser_pm-invesco_300_200

Invesco | Frankfurt, 05.01.2016.

Nachdem die US-amerikanische Notenbank (Fed) die Zinswende eingeläutet hat, muss mit einer anhaltenden Volatilität an den Devisen-, Anleihe- und Aktienmärkten gerechnet werden. Grund dafür sind die Divergenzen zwischen der Geldpolitik der Fed und potenziell auch der britischen Zentralbank (BoE) auf der einen und der Europäischen Zentralbank (EZB) und der japanischen Notenbank (BoJ) auf der anderen Seite, schreibt der Chefökonom von Invesco, John Greenwood, in seinem jährlichen Markt- und Wirtschaftsausblick für 2016. Trotz kurz- bis mittelfristiger Rückschläge im Erholungsprozess hält er an seiner seit langem vertretenen Erwartung fest, dass der aktuelle globale Konjunkturaufschwung überdurchschnittlich lange andauern wird.

„Der wichtigste Grund dafür ist, dass das unterdurchschnittliche Wachstum und die niedrige Inflation eine restriktivere Geldpolitik, die den Aufschwung vorzeitig beenden würde, unnötig machen werden“, sagt er. Greenwood zufolge stellen die Zinsen kein geeignetes Maß der geldpolitischen Haltung dar. Der entscheidende Indikator, der im Auge behalten werden sollte, sei das Geld- und Kreditwachstum. Unter den großen Volkswirtschaften habe sich das Geld- und Kreditwachstum mit Raten von 6-8 Prozent bislang nur in den USA normalisiert. „Wenn es den Geschäftsbanken gelingt, ein derartiges Geld- und Kreditwachstum aufrechtzuerhalten, werden die Aktien- und Immobilienmärkte die ersten Zinserhöhungen meiner Ansicht nach verkraften können und einer mehrjährigen Wachstumsphase bis zum Erreichen des konjunkturellen Höhepunktes steht nichts entgegen“, sagt er.

Nach Ansicht des Chefökonoms von Invesco signalisiert die Fed-Zinserhöhung vom 16. Dezember, dass sich die USA trotz der Schwäche in anderen Industrie- und Schwellenländern wieder auf einem normaleren Wachstumspfad befinden. Eine weitere Aufwertung des US-Dollars könnte sich, nach seiner Ansicht, negativ auf die Gewinne großer US-amerikanischer Unternehmen mit einem erheblichen Auslandsanteil an den Umsätzen auswirken. Mittelgroße und kleinere US-amerikanische Unternehmen sollten dagegen von der zunehmend an Breite gewinnenden Erholung im Inland profitieren. Die wirtschaftliche Lage in Großbritannien ähnelt der der USA – mit einer relativ lebhaften Wirtschaftsaktivität begleitet von einer deutlich unter der Zielrate liegenden Inflation. Daher geht Greenwood auch davon aus, dass die BoE dem Kurs der Fed erst mit zeitlicher Verzögerung folgen und die Zinsen frühestens im Februar oder Mai 2016 anheben wird.

Derweil hat sich der Aufschwung in der Eurozone und Japan in den letzten Monaten verlangsamt und damit bestätigt, dass die Wachstumserholungen in den USA und Großbritannien fundamental stabiler sind. Greenwood verweist auf Konstruktionsfehler in den QE-Programmen beider Länder, die es zu korrigieren gilt, damit die Programme eine größere Wirkung entfalten. Die Rohstoffmärkte, zahlreiche Grundstoffindustrien und die weltweiten Handelsvolumina werden, laut Greenwood, weiter von der Wachstumsschwäche in Schwellenländern wie China, Brasilien und Russland belastet. Darüber hinaus könnten die generellen Bemühungen der Produzenten in den Schwellenländern um eine Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu weiteren Währungsabwertungen

führen. Greenwood zufolge stehen die Schwellenländer vor drei zentralen Problemen. Erstens haben viele von ihnen im Zeitraum 2009-13 ein überhöhtes Geld- und Kreditwachstum zugelassen. Zweitens sind die meisten weiter zu abhängig von exportorientierten Wachstumsmodellen. Drittens wirkt die hohe Abhängigkeit vieler dieser Länder von Rohstoffexporten in einer Phase drastisch gefallener Rohstoffpreise negativ.

Der Chefökonom von Invesco rechnet jedoch nicht damit, dass die Rezessionen oder Wachstumsschwächen in den Schwellenmärkten die moderate Erholung in den Industrieländern stoppen werden. „Einige Unternehmen und Branchen werden die Probleme in den Schwellenländern zwangsläufig zu spüren bekommen. Wesentliche fundamentale Faktoren wie die Geldpolitik und die Bilanzgesundung dagegen wirken weiterhin vor allem in eine Richtung – von den Industrieländern zu den Schwellenmärkten – und nicht umgekehrt“, sagt er.

Über Invesco

Die Invesco Asset Management Deutschland GmbH, die Invesco Asset Management Österreich GmbH und die Invesco Asset Management (Schweiz) AG gehören zur Invesco Ltd., einer der weltweit größten unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften mit einem verwalteten Vermögen in Höhe von über 791 Milliarden US-Dollar (Stand: 30. November 2015).

Valentin Jakubow
Public Relations Manager
Germany, Austria, Switzerland & Continental Europe

Invesco Asset Management Deutschland GmbH
An der Welle 5
60322 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0) 69 29807-311
Fax.: +49 (0) 69 29807-557
Mobil: +49 151 121 653 92
valentin.jakubow@invesco.com

Geschäftsführer: Karl Georg Bayer, Bernhard Langer, Dr. Jens Langewand, Alexander Lehmann, Doris Pittlinger, Alexander Taft
Handelsregister: Frankfurt am Main HRB 28469

SJB - Rückruf. Vereinbaren.

Fonds. Mit Problemen.Fonds. Ohne Probleme.

Fonds. Erwerben.FondsKlassiker. Kombiniert.FondsNote. Abonnieren.FondsBeratung. Individuell.FondsBotschafter. Leben.FondsStrategien. Kaufen.Fonds. 100% Rabattiert.

..

..

Ihr kostenloser SJB DepotCheck. Einfach PDF übersenden.

*Pflichtfelder

Diesen Beitrag teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere die Datenschutzerklärung der SJB FondsSkyline OHG 1989.


*

Haftung für Inhalte - Keine Beratung

Die Inhalte auf dieser Homepage werden von uns mit der gebotenen journalistischen Sorgfalt erstellt. Wir müssen dennoch ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Beiträge und Informationen keine Beratung und auch keine Empfehlung darstellen. Wenn Sie eine Beratung oder Empfehlung wünschen, wenden Sie sich bitte an einen unserer Berater.

Sämtliche dargestellten Inhalte wie Analysen und Kommentare, Fonds- oder Wertpapiernennungen und Ergebnisse der Vergangenheit berücksichtigen weder Ihre persönlichen Investitionsziele noch Ihre finanziellen Verhältnisse und auch nicht Ihre persönlichen Bedürfnisse. Sie sind deshalb als reine Marketinginformationen anzusehen und stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung der SJB FondsSkyline OHG 1989 dar. In Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Inhalte übernimmt SJB FondsSkyline OHG 1989 keine Gewähr. Eine Haftung für Anlageentscheidungen aufgrund der Inhalte dieser Homepage ist ausgeschlossen; der Anleger, der keine Beratung der SJB FondsSkyline OHG 1989 in Anspruch nimmt, trifft seine Anlageentscheidung alleinverantwortlich und auf eigenes Risiko.

Soweit unsere Homepage Links zu externen Webseiten Dritter enthält, erlauben wir uns den Hinweis, dass wir auf deren Inhalte keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seite verantwortlich.

Die erstellten Inhalte auf dieser Homepage unterliegen dem deutschen Urheberrecht.

Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberechts, insbesondere die Aufnahme in andere Online-Dienste und Internet-Angebote sowie die Vervielfältigung auf Datenträger, dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung der SJB FondsSkyline OHG 1989 erfolgen.

© 2017
SJB FondsSkyline OHG 1989
Bachstraße 45c
41352 Korschenbroich

Telefonwork +49 (0) 2182 - 852 0
Faxfax +49 (0) 2182 - 8558 100

Homepage www.sjb.de
Blog www.sjbblog.de
E-Mail

Kontakt. Direkt.


Ich akzeptiere die Datenschutzerklärung der SJB FondsSkyline OHG 1989.