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Das Investment: Südostasien 2015: Das Schlüsseljahr für die ASEAN-Staaten

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 SJB | Korschenbroich, 01.06.2015.„Südostasien ist für Anleger in Grenz- und Schwellenmärkten derzeit eines der spannendsten Anlageziele überhaupt“, so Mark Mobius, Chef der Templeton Emerging Markets Group. Er erläutert, weshalb die neue ASEAN-Wirtschaftsgemeinschaft (AEC) großes Potenzial für Investoren bietet.

Die Rolle asiatischer Märkte in der Weltwirtschaft ist in den letzten Jahren signifikant gewachsen. Wir erwarten, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird. Viele dieser Länder haben es geschafft, ihre Volkswirtschaften fundamental zu verändern und wir denken, diese Veränderungen sind von Dauer. Seit 1967 gibt es die südostasiatische Staatengemeinschaft (Association of Southeast Asian Nations, ASEAN) mit zehn Mitgliedsstaaten: Brunei Darussalam, Kambodscha, Indonesien, die Demokratische Volksrepublik Laos (Laos), Malaysia, Myanmar, die Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam.

Die Mitglieder verfügen bereits jetzt über für Anleger attraktive Eigenschaften, wie günstige demografische Profile, eine Fülle an Bodenschätzen und billige Arbeitskräfte. In einem Markt zusammengeschlossen haben diese Staaten eine Bevölkerung von über 600 Millionen Menschen. Weiterhin besitzen sie eine Vielzahl ökonomischer Attribute, die von den Finanz-, Handels- und technologischen Kompetenzen in Singapur bis zu den weitgehend unerschlossenen Arbeitskräften und Bodenschätzen Myanmars reichen. Dieses Jahr dürfte sich für mehrere Länder in Asien als zentrales Jahr erweisen, da es ehrgeizige Pläne für eine neue ASEAN-Wirtschaftsgemeinschaft (AEC) gibt. Diese sollen 2015 verwirklicht werden.

Die AEC hat die folgenden grundlegenden Merkmale zum Ziel: • einen einheitlichen Markt und eine einheitliche Produktionsbasis
• eine äußerst wettbewerbsfähige Region
• eine Region mit gerechter wirtschaftlicher Entwicklung
• eine Region, die vollständig in die Weltwirtschaft integriert ist

Die ASEAN-Mitgliedsstaaten müssen für die vollständige Umsetzung der AEC auf eine kollektive Vision und ein kooperatives Denken hinarbeiten. Wir gehen davon aus, dass dies die Partnerschaft unter ihnen stärkt, obwohl vereinzelt Widerstand und Besorgnis über gewisse Aspekte besteht. Wenn sie später in diesem Jahr vollständig umgesetzt ist, bietet die AEC die Chance zur weiteren Förderung des grenzübergreifenden Handels und zur Verknüpfung von Volkswirtschaften, Unternehmen und Menschen in der Region über die kommenden Jahre.

AEC als Wachstumsbeschleuniger

Laut einer Studie der Boston Consulting Group stehen Unternehmen in der Region der AEC bemerkenswert positiv gegenüber. 80 Prozent der befragten Unternehmen sahen die AEC als wirtschaftliche Chance für ihr Unternehmen und glaubten, sie würde zur Wachstumsbeschleunigung ihrer jeweiligen Branchen beitragen. Firmenchefs begrüßten ebenfalls die Fortschritte, die im Laufe der Jahre in den meisten Sektoren erzielt werden konnten. Zwei Drittel der Unternehmen gaben weiterhin an, sie würden ihre Produktangebote anpassen und ihre Organisationen und Lieferketten modernisieren.

Einige Firmenchefs in der ASEAN befürchten, dass Regierungen nicht von ganzem Herzen einen freien Warenverkehr in der Region ermöglichen könnten. Wir sind jedoch überzeugt, dass die AEC nicht nur für die Unternehmen innerhalb der ASEAN von großem Nutzen sein wird. Auch Anleger werden von der unmittelbaren Nachbarschaft der Region zu den schnell wachsenden Wirtschaftsgiganten Indien und China stark profitieren. Die Region liegt auf einer der „One Belt, One Road“ Handelsrouten, die von der chinesischen Regierung als wichtige Investitionsschwerpunkte identifiziert wurden.

Chinesische Firmen betätigen sich bereits jetzt als aktive Anleger in Ländern wie Vietnam und nutzen die erheblich niedrigeren Löhne im Vergleich zu Südchina. So gibt es bereits ehrgeizige Pläne für die Transportinfrastruktur zur Verbesserung der Verbindungen Chinas mit Südostasien. Der internationale Handel dürfte das Wachstum in Südostasien zusätzlich beleben. Einige der Länder sind bereits an wichtigen Freihandelsinitiativen, wie der transpazifischen Partnerschaft, über die derzeit verhandelt wird, beteiligt. Gleichzeitig möchten sie auch die Handelsbeziehungen innerhalb der Region vertiefen.

Binnenkonsum vieler Waren und Dienstleistungen steigt

Die ASEAN verzeichnete während der vergangenen 15 Jahre ein konstantes Bevölkerungswachstum. Erwartungen zufolge wird die Bevölkerung bis 2020 auf 670 Millionen steigen. Das bedeutet ein Wachstum von über 30 Prozent gegenüber 514 Millionen im Jahr 2000. Dieses Wachstumspotenzial in Verbindung mit steigenden Pro-Kopf-Einkommen und relativ jungen Bevölkerungsstrukturen könnte die Verbrauchernachfrage in der Region unserer Meinung nach noch weiter steigern. Eine Reduzierung der Betriebskosten, eine bessere Bewegung von Arbeitskräften und Kapital sowie die Angleichung von Steuern dürften die Wachstumsmöglichkeiten nur verbessern. Infolgedessen steigt in den ASEAN-Volkswirtschaften der Binnenkonsum vieler Waren und Dienstleistungen.

Laut Prognosen sind die Aussichten für das zukünftige Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in der Region deutlich besser als in Industriemärkten oder selbst in anderen Schwellenmarktregionen. Erwartungen zufolge wird das BIP-Wachstum in Schwellenmarktasien 2015 bei durchschnittlich 6,6 Prozent liegen. Grenzmärkte wie Myanmar, Kambodscha und Laos dürften sogar noch schneller wachsen. Brunei sollte um 0,5 Prozent schrumpfen. Gleichzeitig wird erwartet, dass Thailand und Singapur um 3,7 Prozent beziehungsweise 3,0 Prozent wachsen.

Südostasien derzeit eines der spannendsten Anlageziele

Unserer Ansicht nach ist Südostasien für Anleger in Grenz- und Schwellenmärkten derzeit eines der spannendsten Anlageziele überhaupt. Die Chancen, die sich Anlegern hier bieten, sind bemerkenswert. Sie reichen von dem hochentwickelten und technologisch ausgereiften Markt in Singapur über Schwellenmärkte in verschiedenen Entwicklungsphasen, wie beispielsweise Thailand, Indonesien und die Philippinen, bis hin zu spannenden Grenzmarktpotenzialen, wie Vietnam und Myanmar. Indonesien befindet sich mitten in einem signifikanten Reformprogramm, das von Präsident Widodo eingeleitet wurde. Gleichzeitig ist die Militärregierung in Thailand bestrebt, Unterstützung durch wachstumsorientierte Aktivitäten zu gewinnen.

Wir glauben, dass Singapurs Rolle als globales Handelszentrum diesem Markt weiteres Wachstum und Wohlstand ermöglichen wird. Myanmars Öffnung für Marktkräfte dürfte einen signifikanten Schub erhalten, wenn die geplanten Wahlen erfolgreich verlaufen. Vietnam befasst sich ebenfalls mit einer vorsichtigen Öffnung für globale Anleger und einer schrittweisen Reformierung seines Banksektors. Laos verfügt über das Potenzial, zu einem der überzeugenden Grenzmärkte zu werden. Hier stützt die Nachfrage nach dem durch Wasserkraft erzeugten Strom und der Bodenschätze des Landes das Wirtschaftswachstum.

Die geplanten Wirtschaftsreformen, mit denen man sich auch anderenorts in der Region auseinandersetzt, verfügen unserer Meinung nach ebenfalls über Potenzial zur Förderung des Wirtschaftswachstums und der Unternehmensrentabilität. Aufgrund der ausgezeichneten internationalen Handelsverbindungen und der Verfügbarkeit ausgereifter Technologie und billiger Arbeitskräfte ist Südostasien schon seit langem ein wichtiges Zentrum für Lieferkettenaktivitäten japanischer Unternehmen. Gleichzeitig wurde aufgrund von Lohnkostenvorteilen ein großer Teil der einfachen Fertigungsaktivität von China dorthin verlagert.

Stärkere Partnerschaften in der Region durch die AEC

Die ASEAN-Länder stehen allerdings immer noch vor einigen Herausforderungen. Wenn man unterschiedliche Länder zusammenbringen möchte, gibt es natürlich auch Meinungsverschiedenheiten. Für den Erfolg der AEC ist jedoch kollektive Zusammenarbeit erforderlich. Wir würden gerne weitere Fortschritte beim Abbau von Widerständen im globalen Waren- und Dienstleistungsverkehr in der Region sehen sowie Maßnahmen der Politik zur Förderung ausländischer Investitionen. Damit die AEC Glaubwürdigkeit gewinnt und sich wie geplant entwickeln kann, muss man unserer Meinung nach auf verschiedene Hindernisse eingehen. Diese sind aufsichtsrechtliche und politische Differenzen, bürokratische Belastungen und vielleicht auch die Wahrnehmung oder Besorgnis bei einigen Firmenchefs in Hinsicht auf die Frage, ob die ASEAN überhaupt ein offener Markt werden kann.

Die AEC, sofern sie erfolgreich implementiert wird, wird einen gemeinsamen Markt mit einem kombinierten BIP von annähernd 2 Billionen US-Dollar repräsentieren. Sobald die AEC in das Leben der ASEAN-Länder tritt, werden diese auf eine gemeinsame Vision und einen kooperativen Geist hinarbeiten müssen. Wir glauben, dass sich dadurch ihre Partnerschaft und hoffentlich auch das Leben der Menschen verbessern werden. Gute Wachstumsaussichten, zahlreiche Arbeitskräfte und Bodenschätze, günstige demografische Merkmale, vorteilhafte Handelsverbindungen und eine gute geografische Lage sowie revolutionäre Reforminitiativen lassen uns positiv in die Zukunft der Region blicken.

Von: Mark Mobius

Quelle: DAS INVESTMENT.

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