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Das Investment: Vermögensverwalter warnt: „Wenn Anleger jetzt Aktien verkaufen…“

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SJB | Korschenbroich, 15.01.2016. Versagen marktstützender Maßnahmen, sinkende Ölpreise und zunehmenden geopolitischen Spannungen – die Situation auf den Märkten ruft bei den meisten Pessimismus hervor. Doch so übel sieht es bei näherer Betrachtung nicht aus. Kevin Gardiner, Rothschilds Global Investment Strategist, erklärt, welche Entwicklungen positiv sind und welche Strategien sich für Anleger anbieten.

Aktuelle Lage: Eine Reihe von Entwicklungen hat sich stark auf die Risikobereitschaft institutioneller Anleger ausgewirkt:

– Die chinesischen Marktdaten bleiben schwach und die Währung des Landes – die seit August stärker den Marktkräften ausgesetzt ist – wertet im Vergleich zum Dollar erneut ab (Rückgang um 5-7 Prozent seit August, abhängig davon, ob man in- oder ausländische Kurse berücksichtigt, auf ein 5-Jahres-Tief)

– Stabilisierungsmassnahmen haben (erneut) versagt: Der lokale Aktienmarkt schloss diese Woche zum zweiten Mal auf dem tiefsten zulässigen Wert (7 Prozent), so dass der Aktienindex bereits in den ersten Tagen des Jahres 2016 12 Prozent verloren hat

– Die geopolitischen Spannungen haben zugenommen (Saudi-Arabien/Iran; Nordkoreas Atomtest; Gegenreaktionen auf die Flüchtlinge in der EU; Lähmung der USA durch die anstehenden Parteiausschüsse zur Wahlvorbereitung in Iowa)

– Der Ölpreis sinkt weiterhin (trotz Spannungen) und belastet damit Unternehmensgewinne und Investitionen

– Das US-Wachstum verlangsamte sich am Jahresende auf etwa 1 Prozent, aufgrund des starken Dollars und der Investitionsrückgänge im Energie-und Bergbausektor

– Die mittelfristigen Inflationserwartungen sinken weiterhin auf beiden Seiten des Atlantiks und auch die Schätzungen der Fed sind gesunken

– Protokolle des FOMC (Federal Open Market Comittee) bestätigen, dass die Fed zumindest im Dezember plante, die Zinsen im Laufe des Jahres 2016 anzuheben

Resultierend daraus, wandern Anleger zu weniger riskanten Anlagen ab: Die Aktien der Industrieländer sind seit Jahresbeginn bereits um etwa 5 Prozent eingebrochen (auch wenn sie immer noch über den Tiefs des letzten Sommers liegen). Während die wichtigsten Staatsanleihen etwa 1 Prozent zugelegt haben.

Dies ist im Kontext eines nun reifen Konjunkturzyklus zu verstehen. Es scheint also, ob eine Art Rückschlag oder sogar eine weitere Finanzkrise bevorstehen könnte. Eine Reihe prominenter Anleger ist sehr pessimistisch in Bezug auf die weltweite Liquidität (vor allem in Schwellenländern). Die aktuelle Stimmung der Anleger ist der entscheidende Faktor. Es wäre vermessen, von einem Wendepunkt zu sprechen.

Perspektiven

– Die chinesische Konjunktur ist schwach, aber bricht nicht zusammen, und die Behörden verfügen über mehr fiskalische und monetäre Schlagkraft als die der meisten anderen Staaten

– Der Yuan ist nicht so eine deflationäre Bedrohung, wie es aktuell scheint: Er ist immer noch teuer (er ist unsere am wenigsten bevorzugte Währung und real handelsgewichtet hat er dieses Jahr nur etwa 1 Prozent eingebüsst und liegt immer noch über seinem Kurs von 2014)

– Die A-Aktienmärkte (z.B. der Shanghai Composite) blieben selbst während der Sommerflaute teuer und eine schlechte Marktsteuerung ist nicht neu

– China ist nicht so bedeutend oder vernetzt wie die BRIC-Marketingmaschinerie uns weismachen will. Nur wenige internationale Anleger verfügen über wesentliches Engagement in die chinesische Währung oder den chinesischen Binnenmarkt; Exporte nach China machen weniger als 1 Prozent des US-BIP aus (jedoch etwa 2 Prozent des deutschen und 6 Prozent des australischen BIP)

– Geopolitische Spannungen (einschließlich Säbelrasseln in Nordkorea) sind nicht neu. Den Märkten kann dies gleichgültig sein. Zudem ist aktuell reichlich Öl auf dem Weltmarkt vorhanden (daher die fallenden Preise)

– Niedrige Ölpreise könnten sich für das Wachstum letztlich als positiv erweisen: Ölverbraucher profitieren von einer Umverteilung der Kaufkraft von mindestens 2 Billionen US-Dollar. Zudem tendieren die Gewinne in anderen Branchen aufwärts. Was aktuell geschieht, ist dass der Rückgang des Ölpreises stärker war und länger andauert als erwartet, so dass die anfänglichen negativen Auswirkungen weiterhin dominieren

– Der Dienstleistungssektor ist in der Lage, die US-Wirtschaft über Wasser zu halten, und die Exzesse, die oft eine Rezession ankündigen, fehlen aktuell (der Verbraucher-Cashflow ist immer noch hoch). Derweil scheinen sich die europäischen Konjunkturdaten für das Jahr 2016 leicht nach oben zu entwickeln

– Niedrige Inflation ist nicht unbedingt schlecht – die damit zu erwartenden realen Zinssätze sind nicht alarmierend. Außerdem stellt eine niedrige Inflation sicher, dass die kurzfristigen Leitzinsen nur allmählich steigen

– Die Aktienkurse sind nicht überhöht (Die USA sind ihrem Trend etwas voraus, aber Europa und der Rest der Welt sind positiv günstig)

Zusammenfassung

Wir versuchen, eine längerfristige Marktsicht einzunehmen. Wir haben nicht zu Investitionen in Rohstoffe (oder Obligationen, die als spekulativ gelten) geraten und haben aus einer Makroperspektive die Industrieländer den Schwellenländern vorgezogen. Der Dollar ist unsere bevorzugte Währung, der Yuan hingegen die am wenigsten bevorzugte. Was das Portfolio betrifft, fühlen wir uns mit unsere Position weiterhin wohl. Eventuell können wir mit unserem Portfolio Gelegenheiten nutzen, die die aktuelle Volatilität bietet.

Falls tatsächlich eine weitere Krise droht, könnten natürlich selbst langfristige Portfolios eine gewisse Anpassung benötigen. Ein dramatischerer Rückgang des real handelsgewichteten Wechselkurses des Yuan – etwa die 20 Prozent+, die ihn auf seinen 10-Jahres-Trend zurückbringen würden – hätte eine deutlichere Auswirkung auf die finanzielle Stabilität und das Wachstum in der restlichen Welt. Dann würde es sich auszahlen, mehr Obligationen (oder andere diversifizierende Vermögenswerte) zu halten, obwohl sie teuer sind. Wir sind jedoch nicht überzeugt, dass die Weltwirtschaft und die weltweite Liquidität so anfällig sind, um eine Krise dieses Ausmaßes auszulösen. Wenn Anleger jetzt Aktien verkaufen, könnten sie die einzigen Vermögenswerte verlieren, die in der Lage sind, über mehrere Jahre Erträge zu liefern, die höher sind als die Inflation, wenn die Märkte sich erholen.

Von: Kevin Gardiner

Quelle: DAS INVESTMENT.

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