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Börse Frankfurt-News: Marktstimmung: „Schnell die Gewinne eingestrichen“

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26.09.2018 – 16:23 Uhr

FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) – Abrupter Wechsel vieler institutioneller Investoren zu den Bären – man darf

sich auf eine Seitwärtsphase einstellen – und deutlich unbeweglichere

Privatinvestoren. Eine Mischung, die Stabilität verheißt.

26. September 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Einige der großen Risiken

für den Aktienmarkt haben sich während der vergangenen Tage deutlich

verringert. Zum einen ist zwar der Handelskonflikt zwischen den USA und

China keinesfalls gelöst und droht sogar weiter zu eskalieren. Aber die

Börsianer scheinen sich an derartige „Gewitter“ gewöhnt zu haben. Zumal die

ökonomischen Auswirkungen in der Praxis bislang noch schwer zu bewerten

sind.

Zum anderen scheint sich die Budget-Problematik Italiens zumindest in der

Wahrnehmung der Marktteilnehmer ebenfalls zu beruhigen. Zumindest sieht es

danach aus, als ob die Neuverschuldung Italiens deutlich unter der von der

EU vorgegebenen Grenze bleiben wird. Ein Indiz für diese Beruhigung zeigt

sich im italienischen Anleihemarkt, dessen Renditen sich heute deutlich

zurückgebildet haben.

Und so bleibt als einziges großes sogenanntes Ereignisrisiko in dieser Woche

die heute endende Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank. Dabei

gilt eine Leitzinserhöhung von 25 Basispunkten in den USA als so gut wie

sicher. Außerdem ist mit einem weiteren Zinsschritt in diesem Jahr zu

rechnen – bislang ergibt sich dafür eine implizite Wahrscheinlichkeit von

fast 85 Prozent (vgl. CME FedWatch Tool). Gut möglich, dass man derzeit

vielerorts nicht mit einer großen Überraschung bei der Fed rechnet.

Umso drastischer fällt das Ergebnis der heutigen Stimmungsumfrage aus. Denn

die von uns befragten institutionellen Marktteilnehmer, mit normalerweise

mittelfristigem Handelshorizont, die sich in der Vorwoche noch richtig

optimistisch präsentierten, scheinen es bei rein äußerlicher Betrachtung der

heutigen Zahlen mit der Angst zu tun zu bekommen haben. Denn unser Börse

Frankfurt Sentiment-Index fällt drastisch um 39 Punkte auf einen Stand von

-10 Punkten.

Dennoch glauben wir nicht, dass diese Investoren eine Panikattacke erlitten

haben. Denn für diesen Stimmungsumschwung dürften kaum fundamentale Gründe

eine Rolle gespielt haben. Vielmehr liegt der Schluss nahe, dass die seit

der Vorwoche aufgelaufenen Gewinne, die in der Spitze eine Größenordnung von

rund 2,3 Prozent erreichten, gerne von den Akteuren mitgenommen wurden. Und

da sich das Bullenlager um fast ein Drittel reduziert und direkt auf die

Bärenseite begeben hat, hofft eine größere Gruppe anscheinend auf einen

anhaltenden Seitwärtsmarkt; natürlich mit der Absicht, auf tieferem Niveau

wieder einzusteigen und so eine stattliche Extra-Rendite zu verdienen.

DAX für Privatanleger offenbar alternativlos

Eine vergleichbar starke Aktivität können wir den Privatanlegern allerdings

nicht attestieren. Denn in diesem Panel besteht auch nicht der Zwang, den

DAX schlagen und sich mit anderen Marktteilnehmern messen zu müssen. Dennoch

ist es bemerkenswert, dass sich per Saldo fast keiner der zuvor ohnehin

bullish eingestellten Akteure zu Gewinnmitnahmen verleiten ließ. Stattdessen

ist der Börse Frankfurt Sentiment-Index der Privatanleger sogar um weitere 7

Punkte auf einen Stand von +19 Punkte angestiegen. Und zwar in erster Linie,

weil einige Skeptiker das Handtuch geworfen haben.

Wie von uns in der Vorwoche vermutet, haben die Gewinnmitnahmen der

institutionellen Anleger dem DAX während der vergangenen Tage einen gewissen

Dämpfer versetzt. Allerdings hielt sich dieser in Grenzen, denn das

Börsenbarometer zeigt gegenüber der Vorwoche im Punktvergleich immer noch

einen Gewinn von 1,6 Prozent – ein Anzeichen für mögliche längerfristige

Kapitalzuflüsse aus dem Ausland. Für den DAX selbst bedeutet dies eine

Stabilisierung, denn die Verkäufer von heute werden wahrscheinlich ihre

Absicherungen bzw. Short-Positionen bei einem überschaubaren Kursrückgang

des DAX in einer Größenordnung von ca. 2 bis 2,5 Prozent (also kurz vor der

12.000er Linie) gerne wieder mit Gewinn eindecken. Der Pessimismus der

institutionellen Akteure hält sich allerdings sowohl absolut als auch in der

relativen sechs Monatsbetrachtung noch in Maßen. Dennoch wäre ein steigendes

Börsenbarometer für die Mehrheit unerfreulich.

26. September 2018, © Goldberg & Goldberg für boerse-frankfurt.de

Über den Börse Frankfurt Sentiment-Index

Der Börse Frankfurt Sentiment-Index bewegt sich zwischen -100 (totaler

Pessimismus) und +100 (totaler Optimismus), der Übergang von positiven in

negative Werte markiert die neutrale Linie. Die Werte des früheren

Cognitrend Bull/Bear-Index sind auf die neue Skalierung umgerechnet worden

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

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