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Börse Frankfurt-News: Steigender Optimismus zwischen den Notenbanksitzungen

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21.09.2016 – 16:59 Uhr

FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) – 21. September 2016. Langsam kehrt der Optimismus zurück, auch wenn der Markt bislang nur leicht angezogen hat – was kein schlechtes Zeichen sein muss.

Viele der von uns befragten mittelfristig orientierten Marktteilnehmer werden den Zeitpunkt der heutigen Sentiment-Erhebung als heikel empfunden haben, befindet er sich doch zwischen zwei Zentralbanksitzungen. So wurde heute Morgen bekannt gegeben, zu welchem Ergebnis die Bank von Japan (BoJ) bei ihrer Zusammenkunft gekommen ist, und es ist davon auszugehen, dass der dabei beschlossene neue geldpolitische Handlungsrahmen einigen Akteuren mehr Sicherheit gibt. Dies gilt umso mehr, als die BoJ zuvor in Hinblick auf weitere Maßnahmen für Rätselraten sorgte, hatte sie doch bei ihrer vorigen Sitzung eine Prüfung ihrer geldpolitischen Handlungsmöglichkeiten angekündigt.

Unterdessen müssen die Akteure noch ein paar Stunden warten, bis sie erfahren werden, worauf sich der Offenmarktausschuss der US-Notenbank bei seiner heutigen Sitzung geeinigt hat. Obgleich sich die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung am heutigen Tag bei den Futures-Händlern auf etwas mehr als 20 Prozent leicht erhöht hat, hatte unsere jüngste Stimmungsumfrage bereits ein klares Ergebnis gebracht. Denn der Optimismus der institutionellen Marktteilnehmer ist gegenüber der Vorwoche deutlich gestiegen: So konnte sich der Börse Frankfurt Sentiment-Index um 15 auf einen Stand von +25 Punkten, dem höchsten Niveau seit Ende Juni, befestigen.

Die jüngste Stimmungsverbesserung geht zu zwei Dritteln auf das Konto vormals bearish eingestellter Akteure, die sich einer Stabilisierung des DAX offenbar nicht länger verschließen wollen. Dies vermutlich auch, weil es während des Berichtzeitraums zwar einen erneuten Rücksetzer des Börsenbarometers gegeben hatte, doch löste dieser keine durchschlagende Abwärtskorrektur aus, sondern blieb vielmehr nicht einmal 40 Zähler unter dem Vorwochentief hängen. Insofern dürfte bei den neuen Optimisten die Angst, einen Aufwärtsimpuls zu verpassen, stärker gewogen haben als die Unsicherheit vor einem überraschenden Ausgang der heutigen Fed-Sitzung.

Satter, aber kein übertriebener Optimismus

Eine ähnliche Stimmungsentwicklung, wenn auch nicht so deutlich, ergab sich bei den Privatanlegern, bei denen sich der Börse Frankfurt Sentiment-Index um 8 Punkte auf einen Stand von +27 erhöhte. Punkte Da die Teilnehmer dieses Panels bereits in der Vorwoche auf der Käuferseite recht deutlich positioniert waren, ist es durchaus vorstellbar, dass nicht nur frühere Bären ihre Engagements zurückgedeckt haben, sondern dass auch in die Schwäche hinein zu bereits bestehenden Positionen zugekauft wurde. Zumindest hat der Sentiment-Index den höchsten Stand seit zwölf Wochen erreicht.

Mit der heutigen Erhebung liegen die Sentiment-Indizes der Institutionellen und der Privatanleger nunmehr wieder fast gleichauf. Mehr noch: Beide Indexwerte haben mittlerweile mit +25 bzw. +27 Punkten auch in der relativen Betrachtung ein Niveau erreicht, das deutlich, wenngleich nicht übertrieben abgehoben, über ihren Mittelwerten des zurückliegenden Sechsmonatszeitraums liegt. Damit hat sich einerseits der neuerliche leichte Schwächeanfall des DAX während des Berichtszeitraums wie erwartet tatsächlich als Fehlsignal entpuppt. Andererseits zeigt die Erholung der vergangenen beiden Handelstage an, dass ein größerer Teil dieser Fehlentwicklung aufgrund früher Rückkäufe einiger Akteure bereits abgearbeitet ist. Damit könnte einer von uns erwarteten weiteren Aufwärtsbewegung des DAX durch Gewinnmitnahmen etwas Sand ins Getriebe geraten, sofern die derzeitige Erholung nicht noch zusätzlich durch langfristiges Kapital getragen wird. Ein Indikator dafür wäre ein neuerliches Überschreiten der Marke von 10.650 Zählern.

von: Joachim Goldberg

21. September 2016

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© Goldberg & Goldberg für boerse-frankfurt.de

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