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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr – 31.01.2017

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31.01.2017 – 17:04 Uhr

USA: Verbraucherstimmung trübt sich überraschend deutlich ein

WASHINGTON – Die Verbraucherstimmung in den USA hat sich im Januar überraschend deutlich eingetrübt. Der vom Conference Board erhobene Indikator fiel um 1,5 Punkte auf 111,8 Punkte, teilte das private Marktforschungsinstitut am Dienstag in Washington mit. Im Vormonat hatte der Indikator noch mit revidierten 113,3 Punkten den höchsten Stand seit August 2001 erreicht. In einer ersten Schätzung war noch ein Wert von 113,7 Punkten ermittelt worden.

USA: Chicago-Einkaufsmanagerindex sinkt überraschend

CHICAGO – In den USA hat sich das Geschäftsklima in der Region Chicago im Januar überraschend eingetrübt. Der entsprechende Index sei von 53,9 Punkten im Vormonat auf 50,3 Punkte gesunken, teilte die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Dienstag in Chicago mit. Volkswirte hatten dagegen mit einer Aufhellung auf 55,0 Punkte gerechnet.

USA: Hauspreise steigen stärker als erwartet – Case-Shiller-Index

NEW YORK – Die Preise am US-Häusermarkt sind im November gemessen am Case-Shiller-Index stärker gestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat legten die Preise in den zwanzig größten Ballungsgebieten um 0,88 Prozent zu, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Bankvolkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 0,65 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte der Indikator um revidierte 0,68 Prozent (zunächst 0,63 Prozent) zugelegt.

USA: Arbeitskosten steigen schwächer als erwartet

WASHINGTON – In den USA sind die Arbeitskosten im vierten Quartal 2016 schwächer als erwartet gestiegen. Der entsprechende Index sei um 0,5 Prozent zum Vorquartal geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mit. Ökonomen hatten einen Anstieg um 0,6 Prozent erwartet.

ROUNDUP: Inflationsrate der Eurozone auf höchstem Stand seit Februar 2013

LUXEMBURG – Angetrieben durch steigende Energiepreise hat die Inflation im Euroraum im Januar einen überraschend großen Sprung nach oben gemacht. Die Verbraucherpreise stiegen um 1,8 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte. Dies ist die höchste Rate seit Februar 2013.

ROUNDUP: Eurozone mit niedrigster Arbeitslosigkeit seit 2009

LUXEMBURG – In der Eurozone hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter entspannt und die Arbeitslosenquote erreichte Ende 2016 den tiefsten Stand seit über sieben Jahren. Im Dezember sei die Quote um 0,1 Prozentpunkte auf 9,6 Prozent gesunken, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit. Dies ist die niedrigste Arbeitslosenquote im gemeinsamen Währungsraum seit Mai 2009. Volkswirte hatten eine Quote von 9,8 Prozent erwartet.

Eurozone: Wirtschaft weiter auf moderatem Wachstumskurs

LUXEMBURG – Die Wirtschaft der Eurozone ist im vierten Quartal auf moderatem Wachstumskurs geblieben. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe um 0,5 Prozent zum Vorquartal zugelegt, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten dies erwartet. Im dritten Quartal war die Wirtschaft der Eurozone um 0,4 Prozent gewachsen.

Deutschland: Arbeitslosenzahl steigt auf 2,777 Millionen

NÜRNBERG – Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Januar um 209 000 auf 2,777 Millionen gestiegen. Das sind 143 000 Erwerbslose weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,5 Punkte auf 6,3 Prozent.

Deutschland: Preisbereinigter Einzelhandelsumsatz gefallen

WIESBADEN – Die preisbereinigten Umsätze des deutschen Einzelhandels sind im Dezember gefallen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, lagen die Erlöse real 1,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Nominal (inklusive Preiseffekte) lagen sie allerdings 0,6 Prozent höher.

ROUNDUP: Japans Notenbank hält an lockerem Kurs fest – mehr Wachstum erwartet

TOKIO – Die japanische Notenbank hält an ihrem lockeren geldpolitischen Kurs unverändert fest und rechnet mit einem höheren Wirtschaftswachstum in Japan als bislang gedacht. Der Leitzins bleibe unverändert bei minus 0,1 Prozent, teilte die Bank von Japan (BoJ) am Dienstag nach Abschluss zweitägiger Beratungen mit. Außerdem werden demnach die Wertpapierkäufe unverändert fortgesetzt, und es wird weiterhin eine Rendite von null auf japanische Staatspapiere mit zehnjähriger Laufzeit angepeilt.

Spanien: Inflation steigt auf Vierjahreshoch

MADRID – Die Inflation in Spanien hat im Januar stark angezogen. Die Verbraucherpreise, gemessen nach europäischer Methode (HVPI), lagen 3,0 Prozent höher als im Vorjahresmonat, wie das spanische Statistikamt am Dienstag mitteilte. Das war nicht nur ein kräftiger Anstieg im Vergleich zur Rate des Vormonats, die bei lediglich 1,4 Prozent gelegen hatte. Zudem handelt es sich um die höchste Inflationsrate seit Dezember 2012, also seit gut vier Jahren.

Frankreich: Inflation steigt überraschend stark

PARIS – In Frankreich zieht die Inflation stärker als erwartet an. Die nach europäischen Standards ermittelten Verbraucherpreise (HVPI) seien im Januar um 1,6 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat gestiegen, teilte das Statistikamt Insee am Dienstag in Paris mit. Volkswirte hatten mit einer geringeren Rate von 1,2 Prozent gerechnet. Im Dezember hatte die Inflation noch bei 0,8 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat gingen die Verbraucherpreise im Januar um 0,2 Prozent zurück. Experten hatten aber einen deutlicheren Rückgang erwartet.

Frankreich: Wirtschaft wächst wieder etwas stärker

PARIS – Die Wirtschaft Frankreichs ist im vierten Quartal wieder etwas stärker gewachsen als zuletzt. In den Monaten Oktober bis Dezember habe das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,4 Prozent zugelegt, teilte das Statistikamt Insee am Dienstag mit. Experten hatten dies erwartet.

Studie: Brexit treibt Investoren nach Deutschland

STUTTGART – Das Brexit-Votum und die in der Folge befürchteten Auswirkungen auf den Freihandel erhöhen die Attraktivität von Deutschland für Investoren. In einer Umfrage sahen 40 Prozent der ausländischen Firmen Deutschland als attraktiven Investitionsstandort, das waren zwei Prozentpunkte mehr als noch vor einem Jahr, wie aus einer Untersuchung der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY) hervorgeht. Für mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Firmen, die bislang in Großbritannien aktiv sind, wäre Deutschland ein bevorzugtes Ziel außerhalb des Vereinigten Königreichs.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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