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FondsStrategien. Deutschland

Brexit: Firmen in Deutschland wird Wechsel der Rechtsform erleichtert

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14.12.2018 - 21:24 Uhr

BERLIN (dpa-AFX) - Unternehmen mit Sitz in Deutschland aber mit englischer Rechtsform wird der Wechsel in deutsches Recht erleichtert. Der Bundesrat billigte am Freitag in Berlin ein entsprechendes Gesetz. Es soll Firmen auch nach dem britischen EU-Austritt die Niederlassungsfreiheit in Deutschland sichern. Großbritannien soll Ende März kommenden Jahres die Europäische Union verlassen.

Gesellschaften mit den britischen Rechtsformen "Limited" (laut Bundesjustizministerium etwa 8000 bis 10 000 Unternehmen) und "PLC" könnten mit dem Brexit in die Bredouille kommen. Gesellschafter müssten nach Angaben des Bundesjustizministeriums damit rechnen, mit ihrem Privatvermögen für Altschulden in Haftung genommen zu werden.

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Litauen erhält erste modernisierte Panzerhaubitzen aus Deutschland

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14.12.2018 - 20:43 Uhr

VILNIUS (dpa-AFX) - Litauen hat im Zuge eines Rüstungsgeschäfts mit der Bundesrepublik die ersten zwei modernisierten deutschen Panzerhaubitzen erhalten. Die beiden Artilleriegeschütze seien auf dem Militärstützpunkt Rukla eingetroffen, teilte das Verteidigungsministerium in Vilnius am Freitag mit.

Litauen und Deutschland hatten im September 2015 einen Vertrag über die Lieferung von 21 Haubitzen aus den Beständen der Bundeswehr unterzeichnet. Die Regierung in Vilnius lässt davon noch 18 Geschütze vom Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann (KMW) auf den neuesten Stand bringen. Sie sollen bis Ende 2019 ausgeliefert werden.

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ROUNDUP 3/Brexit und kein Ende: May misslingt Befreiungsschlag beim EU-Gipfel

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14.12.2018 - 19:25 Uhr

(2. und 3. Absatz aktualisiert.)

BRÜSSEL/LONDON (dpa-AFX) - Es war nicht der erhoffte Befreiungsschlag für Theresa May: Die britische Premierministerin hat der Europäischen Union im erbitterten Streit über den Brexit zwar neue Zusicherungen zur irischen Frage abgerungen. Doch erhielt sie beim Brüsseler Gipfel weniger als erhofft. May will noch mehr und weiter verhandeln. Nur reagieren die EU-Partner inzwischen ziemlich ratlos. Man wolle ja hilfreich sein, sagte Kanzlerin Angela Merkel am Freitag zum Abschluss des Gipfels. Aber der Rahmen sei eben eng gesetzt.

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Italienische Zentralbank stutzt Wachstumsprognose für 2018

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14.12.2018 - 19:24 Uhr

ROM (dpa-AFX) - Mitten im Defizit-Streit zwischen Italien und der Europäischen Kommission hat die Zentralbank des südeuropäischen Landes die Wachstumsprognose für dieses Jahr gesenkt. Die Wirtschaftsleistung werde 2018 lediglich um 0,9 Prozent wachsen und damit um 0,3 Prozentpunkte weniger als bisher erwartet, teilte sie am Freitag mit. Für 2019 und 2020 hielt die Zentralbank aber an ihren Vorhersagen vom Juli mit einem Zuwachs von 1,0 Prozent beziehungsweise 1,1 Prozent fest.

Italiens Premierminister Giuseppe Conte zeigte sich nach dem EU-Gipfel in Brüssel am Freitag aber optimistisch, dass das tatsächliche Wachstum höher ausfallen werde und sich pessimistischere Prognosen als falsch erweisen.

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Land will VW auf Schadenersatz verklagen

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14.12.2018 - 19:22 Uhr

STUTTGART/ULM (dpa-AFX) - Baden-Württembergs grün-schwarze Landesregierung will bis Jahresende gegen VW eine Klage auf Schadenersatz einreichen. Das berichtet die "Südwest Presse" (Samstag) unter Berufung auf Koalitionskreise. Das Finanzministerium bestätigte dies im Grundsatz. Dazu verpflichte die Landeshaushaltsordnung.

Dem Bericht zufolge hält Grün-Schwarz dem Konzern im Zusammenhang mit manipulierter Motorsteuerungssoftware eine "vorsätzlich sittenwidrige Schädigung" vor. Die geplante Klage beziehe sich auf alle vom Land - etwa für die Polizei - gekauften und geleasten Dieselfahrzeuge von VW, Audi , Skoda und Seat mit dem Motortyp EA 189. Alle Ressorts seien gebeten worden, die Zahl der betroffenen Fahrzeuge in den ihnen unterstellen Behörden zu ermitteln.

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ROUNDUP: Streit um Fachkräfteeinwanderungsgesetz – Grüne wollen Punktesystem

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14.12.2018 - 18:54 Uhr

BERLIN (dpa-AFX) - Im Asylstreit verlief der Riss im Frühsommer quer durch die Union: Ähnliches droht jetzt auch bei dem Gesetz, mit dem die Bundesregierung mehr Fachkräfte ins Land locken will. Der Obmann der Union im Innenausschuss des Bundestages, Armin Schuster (CDU), sagte der Deutschen Presse-Agentur am Freitag, der Referentenentwurf für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz biete in seiner jetzigen Form "die Möglichkeit für Schleuser, Menschen eine illegale Einreise nach Deutschland zu ermöglichen, um sich hier einen Aufenthaltstitel zu erschleichen mit einer vorgeblichen Arbeits- oder Ausbildungsaufnahme".

Er warnte: "Eigentlich ermöglichen wir dem Schleuser ein völlig neues Geschäftsmodell." Anstatt wie bisher Menschen bei Nacht und Nebel über die Grenze zu schicken, müssten Schleuser jetzt nur noch "Papiere fingieren".

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Deutsche Anleihen: Kursgewinne

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14.12.2018 - 18:30 Uhr

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen sind am Freitag gestützt durch schwache Konjunkturdaten aus der Eurozone gestiegen. Der richtungweisende Euro-Bund-Future legte bis frühen Abend um 0,26 Prozent auf 163,19 Punkte zu. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten etwas niedriger mit 0,25 Prozent.

Vor allem enttäuschende Daten zur Unternehmensstimmung haben die als sicher geltenden Staatsanleihen gestützt. Der vom Forschungsinstitut Markit erhobene Einkaufsmanagerindex für die Eurozone fiel im Dezember auf den tiefsten Stand seit rund vier Jahren. In den beiden größten Volkswirtschaften der Eurozone, Deutschland und Frankreich, trübten sich die Indikatoren durchweg ein.

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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax beendet wechselhafte Woche im Minus

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14.12.2018 - 18:11 Uhr

FRANKFURT (dpa-AFX) - Zunehmende Befürchtungen eines Chaos-Brexit und einer möglichen Abkühlung der Weltwirtschaft haben den deutschen Aktienmarkt zum Wochenschluss ins Minus befördert. In Grenzen gehalten wurden die Verluste von der Nachricht, dass China seine Strafzölle auf Importe von US-Autos für drei Monate aussetzen werde.

Der Dax beendete den Handel am Freitag mit einem Kursabschlag von 0,54 Prozent bei 10 865,77 Punkten. Die Bilanz für die abgelaufene Woche, die von überdurchschnittlichen Tagesverlusten aber auch kräftigen Gewinnen geprägt war, liest sich jedoch positiv: Der Leitindex legte um 0,7 Prozent zu, nachdem er in der Vorwoche noch um mehr als 4 Prozent abgesackt war.

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ROUNDUP 2/Brexit und kein Ende: May misslingt Befreiungsschlag beim EU-Gipfel

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14.12.2018 - 17:49 Uhr

BRÜSSEL/LONDON (dpa-AFX) - Es war nicht der erhoffte Befreiungsschlag für Theresa May: Die britische Premierministerin hat der Europäischen Union im erbitterten Streit über den Brexit zwar neue Zusicherungen zur irischen Frage abgerungen. Doch erhielt sie beim Brüsseler Gipfel weniger als erhofft. May will noch mehr und weiter verhandeln. Nur reagieren die EU-Partner inzwischen ziemlich ratlos. Man wolle ja hilfreich sein, sagte Kanzlerin Angela Merkel am Freitag zum Abschluss des Gipfels. Aber der Rahmen sei eben eng gesetzt.

Worüber wird hier gestritten? Es ist tatsächlich immer noch der sogenannte Backstop - die von der EU verlangte Garantie, dass zwischen dem EU-Staat Irland und dem britischen Nordirland keine neue feste Grenze mit Schlagbäumen und Kontrollen entsteht.

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Aktien Frankfurt Schluss: Dax beendet wechselhafte Woche im Minus

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14.12.2018 - 17:44 Uhr

FRANKFURT (dpa-AFX) - Zunehmende Befürchtungen eines Chaos-Brexit und einer möglichen Abkühlung der Weltwirtschaft haben den deutschen Aktienmarkt zum Wochenschluss ins Minus befördert. In Grenzen gehalten wurden die Verluste von der Nachricht, dass China seine Strafzölle auf Importe von US-Autos für drei Monate aussetzen werde.

Der Dax beendete den Handel am Freitag mit einem Kursabschlag von 0,54 Prozent bei 10 865,77 Punkten. Die Bilanz für die abgelaufene Woche, die von überdurchschnittlichen Tagesverlusten aber auch -gewinnen geprägt war, liest sich jedoch positiv: Der Leitindex legte um 0,7 Prozent zu, nachdem er in der Vorwoche noch um mehr als 4 Prozent abgesackt war.

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Umfrage: Große Mehrheit sieht bisher nur wenig Integrationserfolge

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14.12.2018 - 17:30 Uhr

BERLIN (dpa-AFX) - Die Mehrheit der Menschen in Deutschland hält die Integration von Zuwanderern zwar für eine gute Sache. Allerdings haben nur wenige den Eindruck, dass dieser Prozess hierzulande auch gut läuft.

Zwar ist nach Angaben des "Integrationsmonitors" der Insa-Stiftung das Thema Integration für 57 Prozent der Befragten positiv besetzt. Den aktuellen Stand der Integration halten laut der Umfrage zum zehnjährigen Jubiläum der Deutschlandstiftung jedoch nur zwei Prozent der Befragen für "sehr gut". 16 Prozent schätzen ihn als "eher gut" ein. 45 Prozent gaben dagegen an, die Integration gelinge eher schlecht.

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ROUNDUP 4: Bahn-Tarifrunde wird zur Hängepartie – GDL erwägt Schlichtung

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14.12.2018 - 17:25 Uhr

(durchgehend aktualisiert)

EISENACH/BERLIN (dpa-AFX) - Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn zeichnet sich weiter keine Lösung ab. Die Verhandlungen mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) in Berlin gingen am Freitag weiter. Bis zum Abend deutete nichts auf eine rasche Einigung hin. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hält inzwischen ein Schlichtungsverfahren für möglich. Die Konkurrenz zwischen beiden Gewerkschaften erschwert eine Einigung.

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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr – 14.12.2018

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14.12.2018 - 17:05 Uhr

ROUNDUP: Unternehmensstimmung in der Eurozone trübt sich weiter ein

LONDON - Die Unternehmensstimmung in der Eurozone hat sich weiter verschlechtert. Wie das Forschungsinstitut Markit am Freitag in London mitteilte, fiel der von ihm erhobene Einkaufsmanagerindex im Dezember auf den tiefsten Stand seit rund vier Jahren. Der Indikator, der auf einer Unternehmensumfrage basiert, ging im Monatsvergleich um 1,4 Punkte auf 51,3 Zähler zurück. Analysten hatten im Mittel hingegen einen leichten Anstieg auf 52,8 Punkte erwartet.

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KORREKTUR/ROUNDUP: Automatisierung treibt Gewinn von Isra Vision

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14.12.2018 - 15:04 Uhr

(Korrektur im vierten Absatz, zweiter Satz: Die Aktie von Isra Vision brach um 16,23 rpt 16,23 Prozent ein.)

DARMSTADT (dpa-AFX) - Der Maschinenbauer Isra Vision hat im vergangenen Geschäftsjahr 2017/18 so viel verdient wie noch nie. Allerdings wächst das Unternehmen weniger schnell als angekündigt. Die Aktionäre zeigen sich enttäuscht.

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Aktien Frankfurt: Moderates Minus – Chinas Zugehen auf die USA verringert Sorgen

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14.12.2018 - 15:00 Uhr

FRANKFURT (dpa-AFX) - Eine mögliche Abkühlung der Weltwirtschaft hat am Freitag den Dax belastet. Auslöser dieser Sorge waren schwache Konjunkturdaten aus China. Nachdem im Tagesverlauf dann China im Wirtschaftsstreit mit den Vereinigten Staaten einen Schritt auf den Verhandlungspartner zuging, verringerten sich die Verluste an den Börsen europaweit.

Das chinesische Handelsministerium hatte mitgeteilt, ab Januar für drei Monate seine Strafzölle auf Importe von Autos und Autoteilen aus den USA auszusetzen. Die USA ihrerseits hatten bereits nach dem G20-Gipfel einen vorläufigen Verzicht auf ihre Strafzölle gegen China bekannt gegeben.

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