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FondsStrategien. Volkswirtschaft

ROUNDUP: Scholz vereinbart Ausbau der Finanzkooperation mit China

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18.01.2019 - 06:30 Uhr

PEKING (dpa-AFX) - Deutschland und China wollen den gegenseitigen Marktzugang für Banken und Versicherungen spürbar verbessern. "Es geht darum, entgegen der derzeitigen Trends, Fortschritte bei der Vertiefung der Zusammenarbeit zu erreichen", sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Freitag beim zweiten deutsch-chinesischen Finanzdialog in Peking. Dabei wurden drei Abkommen für eine Kooperation der Bankenaufsichten beider Staaten, für mehr Zusammenarbeit beim Wertpapierhandel und für eine stärkere Kooperation der Zentralbanken unterzeichnet.

"Deutsche Banken sind hier willkommen", sagte Chinas Vizepremier Liu He. Beide Seiten wollten im Finanzbereich stärker zusammenarbeiten. Auch Deutschland soll es leichter machen für chinesische Banken: Es sei wichtig, die "Überregulierung der Niederlassungen chinesischer Banken in Deutschland anzugehen", sagte Liu He bei den Gesprächen, an denen auch Bundesbank-Präsident Jens Weidmann teilnahm.

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ROUNDUP: Streit um Shutdown eskaliert weiter – Keine US-Delegation in Davos

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18.01.2019 - 05:39 Uhr

WASHINGTON (dpa-AFX) - Im Haushaltsstreit in den USA wird es persönlich: Präsident Donald Trump hat eine Auslandsreise der Top-Demokratin Nancy Pelosi nach Brüssel, Ägypten und Afghanistan gestrichen. Wenig später sagte er auch den Trip einer hochrangigen US-Delegation zur Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums nach Davos ab. Seine eigene Teilnahme hatte er schon zuvor gestrichen.

"Aufgrund des Shutdowns muss ich Ihnen leider mitteilen, dass Ihre Reise nach Brüssel, Ägypten und Afghanistan verschoben wurde", schrieb Trump am Donnerstag in einem Brief an die Vorsitzende des Repräsentantenhauses. Demokraten hatten sich daraufhin beschwert, mit dieser Begründung dürfe auch die Davos-Reise unter anderem von Außenminister Mike Pompeo und Handelsminister Wilbur Ross nicht stattfinden.

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DAVOS/Wegen Shutdown: Keine US-Delegation beim Weltwirtschaftsforum

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18.01.2019 - 05:32 Uhr

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung wird wegen des Haushaltsstreits mit teilweisem Regierungsstillstand nach der Absage von Präsident Donald Trump nun gar keine Delegation zur Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums nach Davos (Schweiz) schicken. Das kündigte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, am Donnerstag an.

"Angesichts der 800 000 großartigen amerikanischen Arbeiter, die nicht bezahlt werden, und um sicherzustellen, dass sein Team dort helfen kann, wo es gebraucht wird, hat Präsident Trump die Reise seiner Delegation zum Weltwirtschaftsforum nach Davos, Schweiz, gestrichen", heißt es in einer Stellungnahme von Sanders.

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Regierung will Bafög bis 2020 merklich erhöhen

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18.01.2019 - 05:27 Uhr

BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung will mit einem neuen Gesetz das Bafög deutlich erhöhen. Der Höchstsatz der Förderung für Schüler und Studenten soll ab dem Wintersemester 2019 von 735 Euro in zwei Stufen bis 2020 auf insgesamt rund 850 Euro steigen. Das sieht ein Gesetzentwurf von Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) vor, der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Bis 2022 will der Bund für die Reform mehr als 1,8 Milliarden Euro ausgeben. Die Reform ist an diesem Freitag Thema einer Anhörung von Verbänden im Bundesbildungsministerium in Berlin.

Es sollen auch mehr junge Menschen vom Bafög profitieren.

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Nord Stream 2: Altmaier reagiert gelassen auf Grenell-Drohungen

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18.01.2019 - 05:20 Uhr

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat gelassen auf Sanktionsdrohungen von US-Botschafter Richard Grenell gegen deutsche Firmen mit Beteiligung an der Gaspipeline Nord Stream 2 reagiert. Der CDU-Politiker sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Deutschland ist ein Land, in dem Meinungs- und Pressefreiheit gewährleistet sind. Deshalb ist es nicht notwendig, jeden einzelnen Brief zu kommentieren. Aber: Tatsache ist, dass Deutschland ein Rechtsstaat ist." Der Bau von Nord Stream 2 führe im wesentlichen durch internationale Gewässer, die notwendigen Genehmigungen der nationalen Anrainerstaaten lägen seit langem vor.

Das Projekt sei zu einem erheblichen Teil bereits verwirklicht, sagte Altmaier.

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Deutschland und China weiten Finanz-Kooperation aus

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18.01.2019 - 05:20 Uhr

PEKING (dpa-AFX) - Deutschland und China wollen den gegenseitigen Marktzugang für Banken und Versicherungen spürbar verbessern. "Es geht darum, entgegen der derzeitigen Trends, Fortschritte bei der Vertiefung der Zusammenarbeit zu erreichen", sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Freitag beim zweiten deutsch-chinesischen Finanzdialog in Peking. Dort beriet er im Beisein von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann neue Kooperationen mit Chinas Vizepremier Liu He. Er ist zugleich der Chefunterhändler der Regierung für die Lösung des US-chinesischen Handelskonflikts.

Geplant sind neue deutsch-chinesische Abkommen für eine Kooperation der Bankenaufsichten beider Staaten sowie ein Vertrag für eine stärkere Zusammenarbeit beim Wertpapierhandel.

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S&T kündigt Aktienrückkauf an – Kurs steigt

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17.01.2019 - 23:37 Uhr

LINZ (dpa-AFX) - Der österreichische IT-Dienstleister S&T will eigene Aktien zurückkaufen. Dafür wollen die Linzer bis zu 30 Millionen Euro in die Hand nehmen, wie aus einer am Donnerstagabend veröffentlichten Mitteilung des Unternehmens hervorgeht. Die maximale Stückzahl liegt bei zwei Millionen entsprechend drei Prozent des Grundkapitals. Der Kurs der S&T-Aktien legte auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion um fast drei Prozent zu.

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Trump streicht Pelosis Reise nach Belgien, Ägypten und Afghanistan

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17.01.2019 - 21:00 Uhr

WASHINGTON (dpa-AFX) - Im Haushaltsstreit in den USA hat Präsident Donald Trump eine Reise der Top-Demokratin Nancy Pelosi gestrichen. "Aufgrund des Shutdowns muss ich Ihnen leider mitteilen, dass Ihre Reise nach Brüssel, Ägypten und Afghanistan verschoben wurde", schrieb Trump am Donnerstag in einem Brief an die Vorsitzende des Repräsentantenhauses. Pelosi könne aber Linie fliegen, wenn sie das wolle. Die Demokratin wollte sich unter anderem am Freitag in Brüssel mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini treffen.

Trumps Entscheidung wirkte wie eine Revanche dafür, dass Pelosi ihm am Vortag nahegelegt hatte, eine geplante Rede vor dem Kongress zu verschieben oder nur eine schriftliche Erklärung dazu abzugeben.

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KORREKTUR/ROUNDUP/Wegen Brexit: FDP fordert mehr Zollmitarbeiter

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17.01.2019 - 19:28 Uhr

(Im dritten Absatz wurde die Darstellung der Aussagen eines Sprechers des Finanzministeriums korrigiert.)

BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts des Austritts Großbritanniens aus der EU fordert die FDP im Bundestag mehr Mitarbeiter und weniger Bürokratie in den Zollämtern. "Ein möglicher harter Brexit wird die Zollabwicklung weiter ins Stocken bringen und die Wartezeiten weiter erhöhen", sagte die FDP-Abgeordnete Sandra Weeser am Donnerstag im Bundestag. "Und Deutschland ist nicht vorbereitet." Die FDP erhielt insbesondere von Grünen Zustimmung.

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‚SZ‘: Deutsche Bank wusste früh von umstrittenen Dividenden-Deals

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17.01.2019 - 19:09 Uhr

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank wusste laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" schon früh von umstrittenen Dividendengeschäften anderer Finanzfirmen zu Lasten des deutschen Staates. Das Geldhaus sei bereits im März 2007 informiert gewesen, dass Banken und Fonds den Fiskus mit "Cum-Ex"-Geschäften systematisch um Steuern brachten, berichtete die Zeitung am Donnerstagabend auf ihrer Internetseite. Das gehe aus internen Mails hervor. Den Recherchen von SZ, NDR und WDR zufolge sah die Deutsche Bank aber davon ab, die Bundesregierung zu warnen und entschied sich stattdessen, bei den Aktien-Geschäften als Dienstleister mitzuverdienen.

Die Deutsche Bank erklärte auf dpa-Anfrage, sie habe an einem organisierten "Cum-Ex"-Markt weder als Käufer noch als Leerverkäufer von geliehenen Wertpapieren teilgenommen.

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GESAMT-ROUNDUP 2: Britisches Parlament soll am 29. 01. über Plan-B abstimmen

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17.01.2019 - 19:06 Uhr

(neu: May sagt WEF-Teilnahme ab (2. Absatz), neue Maas-Äußerungen (6. Absatz))

LONDON/BRÜSSEL/BERLIN (dpa-AFX) - Nach dem Scheitern des Brexit-Vertrags im Londoner Parlament sollen die britischen Abgeordneten nun am 29. Januar über einen Plan B für den EU-Austritt abstimmen. Das kündigte die britische Regierung am Donnerstag an. Premierministerin Theresa May will am kommenden Montag darlegen, wie es nach ihrer krachenden Niederlage im Unterhaus weitergehen soll.

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Maas glaubt nicht an zweites Brexit-Referendum in Großbritannien

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17.01.2019 - 18:31 Uhr

BERLIN (dpa-AFX) - Außenminister Heiko Maas (SPD) glaubt derzeit nicht an ein zweites Referendum über den EU-Austritt Großbritanniens. "Wenn die Briten das wollen, dann muss das Parlament das beschließen. Dafür gibt es derzeit keinerlei Anzeichen", sagte Maas am Donnerstag beim "Politik-Talk" der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. In Europa würde ein solcher Schritt der Briten aus seiner Sicht aber gut ankommen. "Wenn sie das so machen wollen, gibt es viel Freude in Europa und bei mir", sagte Maas. "Aber glauben tue ich das nicht."

Der Brexit schaffe "viele Probleme, die die Welt nicht braucht", sagte Maas.

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DAVOS: Premierministerin May nicht beim Weltwirtschaftsforum

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17.01.2019 - 18:10 Uhr

LONDON/DAVOS (dpa-AFX) - Die britische Premierministerin Theresa May nimmt nicht am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos teil. May habe zu der Zeit andere Verpflichtungen, sagte eine Regierungssprecherin am Donnerstag auf Anfrage. Details nannte sie nicht.

Großbritannien will am 29. März aus der Europäischen Union austreten. Am 21. Januar muss May dem Parlament in London einen "Plan B" für das abgelehnte Brexit-Abkommen vorlegen, das sie mit Brüssel ausgehandelt hatte. Am 29. Januar soll darüber im Unterhaus abgestimmt werden.

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ROUNDUP/Wegen Brexit: FDP fordert mehr Zollmitarbeiter und weniger Bürokratie

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17.01.2019 - 17:44 Uhr

BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts des Austritts Großbritanniens aus der EU fordert die FDP im Bundestag mehr Mitarbeiter und weniger Bürokratie in den Zollämtern. "Ein möglicher harter Brexit wird die Zollabwicklung weiter ins Stocken bringen und die Wartezeiten weiter erhöhen", sagte die FDP-Abgeordnete Sandra Weeser am Donnerstag im Bundestag. "Und Deutschland ist nicht vorbereitet." Die FDP erhielt insbesondere von Grünen Zustimmung.

Die Liberalen klagen, dass bereits heute viel Bürokratie im Zoll kleine und mittlere Unternehmen belaste. Der Aufwand werde nach einem EU-Austritt Großbritanniens noch zunehmen. Zusätzlich gebe es in den Ämtern zu wenig Personal - ein Problem, das sich durch Pensionierungen verschärfen werde.

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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr – 17.01.2019

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17.01.2019 - 17:04 Uhr

GESAMT-ROUNDUP:Britisches Parlament soll am 29. 01. über Brexit-Plan-B abstimmen

LONDON/BRÜSSEL/BERLIN - Nach dem Scheitern des Brexit-Vertrags im Londoner Unterhaus sind die britischen Abgeordneten aufgerufen, am 29. Januar über einen Plan B für den EU-Austritt zu entscheiden. Das kündigte die britische Regierung am Donnerstag an. Premierministerin Theresa May will am kommenden Montag darlegen, wie es nach ihrer krachenden Niederlage im Unterhaus weitergehen soll. Inzwischen werden die Vorbereitungen auf einen ungeregelten Brexit am 29. März auf allen Seiten intensiviert.

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