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Handelsblatt: Draghi mahnt Haushaltspuffer an und wendet sich indirekt an die italienische Regierung

SJB | Korschenbroich, 12.10.2018. Die höhere Verschuldung Italiens hat einen Streit in Europa ausgelöst. Der EZB-Chef erklärt, dass die Euro-Länder Rücklagen bilden sollten. FrankfurtInmitten des Streits um die italienischen Haushaltspläne hat EZB-Chef Mario Draghi die Euro-Länder zur Einhaltung der Fiskalregeln aufgefordert. Der anhaltende Aufschwung im Währungsraum sollte auch dafür genutzt werden, um wieder Haushaltspuffer aufzubauen, erklärte Draghi am Freitag in einer Mitteilung anlässlich der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Bali. „Dies ist vor allem in Ländern wichtig, in denen die Staatsschulden hoch sind.

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Handelsblatt: Draghi schlägt Stabilisierungs-Instrument für Euro-Zone vor

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SJB | Korschenbroich, 20.09.2018. Diese Stabilisierungshilfe soll die Währungsunion stabiler und wettbewerbsfähiger machen. Der ESM könne diese Aufgabe alleine nicht leisten.Berlin. Nach der jüngsten deutsch-französischen Initiative hat sich auch EZB-Chef Mario Draghi für ein Reform-Instrument zur Stabilisierung der Euro-Zone ausgesprochen. Der Europäische Rettungsfonds ESM könne diese Aufgabe nicht alleine leisten, sagte der Italiener am Mittwoch in Berlin. „Daher brauchen wir ein zusätzliches fiskalisches Instrument, um Stabilität zu schaffen.“ Dies gelte für die Währungsunion als Ganzes und auch für die Mitgliedsstaaten.

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Handelsblatt: Trump kurz vor nächster Zoll-Eskalation

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SJB | Korschenbroich, 17.09.2018. Im Handelsstreit lange nichts mehr von Donald Trump gehört? Die nächste Ansage aus dem Weißen Haus dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Glaubt man der Washington Post, will der US-Präsident in wenigen Tagen – womöglich schon am heutigen Montag – seine Drohung wahr machen und neue Zehn-Prozent-Importzölle auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar verhängen. Dann wären betroffen: Kühlschränke, Möbel, Klimaanlagen, Spielzeug, und, und, und. Sollte Trump Ernst machen, werde China die für später im Monat geplanten Gespräche mit den USA absagen, meldet das Wall Street Journal – man verhandele nicht gerne "mit der Pistole am Kopf".

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Handelsblatt: Drohender Produktionsausfall treibt Ölpreis auf Zwei-Monats-Hoch

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SJB | Korschenbroich, 05.09.2018. Ein Barrel Brent steigt auf ein Zwei-Monats-Hoch. Nicht nur die drohenden US-Sanktionen gegen den Iran lassen den Preis steigen.FrankfurtAngesichts der Erwartung von Angebotsengpässen decken sich Anleger bei Rohöl ein. Der Preis für die Sorte Brent aus der Nordsee stieg am Dienstag um 1,4 Prozent auf ein Zwei-Monats-Hoch von 79,27 Dollar je Barrel. Das US-Öl WTI verteuerte sich zeitweise um zwei Prozent auf 71,22 Dollar.Ein Grund für die aktuelle Rally ist der Wirbelsturm Gordon, der auf die Golfküste der USA zuhält.

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Handelsblatt: Trump drängt Japan zu einem neuen Handelsdeal

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SJB | Korschenbroich, 09.08.2018. Mit der AussichTokio, WashingtonJapan gehört neben China und Deutschland zu den handelspolitischen Lieblingsfeinden von Donald Trump. Schon im Wahlkampf prangerte der US-Präsident den engsten asiatischen Verbündeten an, die Währung zu manipulieren und mit enormen Handelsbilanzüberschüssen die USA auszuweiden.t auf Autozölle zwingen die USA Japan in Gespräche über ein Handelsabkommen. Doch Tokio interessiert sich für etwas ganz anderes.Dann verschonte Trump Japan lange mit seinen Attacken.

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Handelsblatt: Wie die EZB zu einer Festung wurde

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SJB | Korschenbroich, 18.05.2018. Unter Berufung auf ihre geldpolitische Unabhängigkeit wehrt sich die EZB gegen jegliche Kontrollen – auch in Bereichen außerhalb der Geldpolitik. Frankfurt Als gewaltiger Glasklotz wie vom Himmel ans Main-Ufer gefallen steht sie da und überragt den Osten Frankfurts: die Europäische Zentralbank (EZB). Im Inneren empfängt den Besucher das Foyer vom Ausmaß einer Fabrikhalle. Die Mitglieder des Direktoriums teilen sich weit oben jeweils zu zweit eine Etage und schauen auf eine Welt hinab, die auf Spielzeugformat geschrumpft zu sein scheint.Geplant unter dem Franzosen Jean-Claude Trichet, dem EZB-Präsidenten bis 2011, strahlt das Gebäude unübersehbare Größe aus.

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Handelsblatt: Was hinter der aktuellen Schwäche des Dollars wirklich steckt

SJB | Korschenbroich, 06.04.2018. Der Anteil des US-Dollars an den weltweiten Währungsreserven fällt. Was dahinter steckt und welche Währungen profitieren. Eine neue Statistik des Internationalen Währungsfonds gibt Dollar-Kritikern einen Schub: Den Daten zufolge ist der Dollar auf den tiefsten Stand seit vier Jahren gefallen. Von den zehn Billionen Dollar, die Zentralbanken an allokierten Währungsreserven halten (also Währungen jener Länder, die für den Bericht Statistiken liefern), macht die US-Währung im Schlussquartal 2017 noch 62,7 Prozent, im Vorjahr waren es noch 65,3 Prozent. Eigentlich ist der Dollar weltweit als Reserve und Konstante beliebt. Nicht nur lässt sich mit dem US-Dollar fast überall auf der Welt bezahlen – auch viele Währungen haben ihren Kurs gegen den Dollar fixiert.

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Handelsblatt: Londoner Währungshüter denkt laut über Zinserhöhung nach

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SJB | Korschenbroich, 29.03.2018. Die Bank of England hatte den Leitzins bislang konstant gehalten. Eine Erhöhung wird in Zukunft immer wahrscheinlicher. London. Der britische Währungshüter Gertjan Vlieghe hat Spekulationen auf eine Zinserhöhung im Mai neue Nahrung gegeben.Wahrscheinlich sei es auf Sicht der nächsten Jahre nötig, die Zinsen „ein bis zwei Mal“ pro Jahr anzuheben, sagte er am Freitag laut Redetext in Birmingham.Die florierende Weltwirtschaft sorge dafür, dass die negativen konjunkturellen Folgen des Brexit-Votums von 2016 gedämpft würden. Sollte auch das Lohnwachstum weiter anziehen, werde die Bank of England (BoE) die geldpolitischen Zügel anziehen müssen.

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Handelsblatt: Dax dreht nach schwachem Start ins Plus

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SJB | Korschenbroich, 05.03.2018. Donald Trumps Drohungen gegen deutsche Autobauer verstimmen die Anleger. Nach einem schwachen Start dreht der Dax aber ins Plus. Frankfurt. Nach dem Rückschlag in der Vorwoche bleibt die Nervosität am deutschen Aktienmarkt wegen des sich anbahnenden Handelskonflikts mit den USA hoch. Der Dax zeigte sich zum Start in die neue Handelswoche extrem schwankungsanfällig und pendelte zwischen Verlusten und Gewinnen. Zuletzt legte der deutsche Leitindex aber um 0,57 Prozent auf 11.982 Punkte zu.Trotz des Kursanstiegs am Morgen halten viele Marktbeobachter die jüngste Talfahrt für noch nicht ausgestanden.

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Handelsblatt: Trump twittert zurück – „Handelskriege sind gut und leicht zu gewinnen“

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SJB | Korschenbroich, 02.03.2018. Die Ankündigung des US-Präsidenten, Importzölle auf Stahl und Alu einzuführen, schürt die Angst vor einem weltweiten Handelskrieg. Die Reaktionen. Düsseldorf. US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, in der nächsten Woche Strafzölle für Stahl- und Aluminiumimporte zu verhängen. Diese sollen 25 Prozent für Stahl und zehn Prozent für Aluminium betragen. „Wir werden neue Jobs bekommen und pulsierende Unternehmen“, sagte Trump. Die Stahl-Politik ist elementarer Teil der „America First“-Politik der Trump-Administration. Die Zölle sollen für „eine lange Zeitspanne“ gelten.

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Handelsblatt: Wie die US-Notenbank den Euro auf Talfahrt schickt

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SJB | Korschenbroich, 28.02.2018. Auch am Mittwoch knüpft der Euro an die Kursschwäche vom Vortag an. Analysten finden die Ursachen jenseits des Atlantiks.Düsseldorf. Der Euro hat am Mittwoch an die starken Kursverluste vom Vortag angeknüpft. Am Morgen fiel die Gemeinschaftswährung aber nur leicht, erreichte ein Tagestief bei 1,2215 US-Dollar und wurde zuletzt bei 1,2222 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,2301 Dollar festgesetzt.Der Dollar hatte zuvor schon kräftig an Wert gewonnen, und der Euro war im Gegenzug unter Druck geraten.

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Handelsblatt: Schmuggel-Öl für Nordkorea?

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SJB | Korschenbroich, 29.12.2017. Donald Trump beschuldigt China, Erdölschmuggel nach Nordkorea zu dulden. Südkorea macht hingegen vor, wie Druck aussieht – und beschlagnahmt ein Schmuggelschiff aus Hongkong. Der Konflikt droht erneut zu eskalieren. TokioDonald Trump ist frustriert über Chinas Staatschef Xi Jinping. Auf der einen Seite pries der US-Präsident China für die Vorzugsbehandlung, die er jüngst bei seinem Staatsbesuch im Reich der Mitte erhalten hatte. Auf der anderen Seite klagte er am Donnerstagabend, Chinas Nordkorea-Politik auf seine typische Art an. „Auf FRISCHER TAT ERTAPPT“, twitterte das amerikanische Staatsoberhaupt.

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Handelsblatt: Ein goldenes Jahr kündigt sich an

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SJB | Korschenbroich, 28.12.2017. Die Edelmetallpreise kamen in diesem Jahr nicht so recht vom Fleck. Experten blicken jedoch optimistisch ins neue Jahr: Höhere Zinsen, steigende Inflation und geopolitische Risiken könnten Gold-Anleger beglücken. Frankfurt. Seit mittlerweile fast neun Jahren läuft der Aufschwung an den Aktienbörsen. Anleger jubeln – aber nicht alle. „Das ist gleichzeitig der größte Nachteil für Gold“, meint Ronald-Peter Stöferle, Mitgründer der Anlagefirma Incrementum. Mit dieser Meinung ist er nicht allein. Viele Experten stützen die These: Der Börsenaufschwung lockt viele Investoren in die Aktie statt in Gold.

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Handelsblatt: Bei der Deutschen Bank berät jetzt „Robin“

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SJB | Korschenbroich, 15.12.2017. Als erste hiesige Filialbank startet die Deutsche Bank einen digitalen Vermögensverwalter und setzt dabei auf das Wissen ihrer Kapitalmarktanalysten. Billig wird die Beratung für die Kunden allerdings nicht. FrankfurtWer wissen will, wie die Deutsche Bank ihren gerade gestarteten digitalen Vermögensverwalter am Markt positioniert, muss sich nur die Werbefigur anschauen, die „Robin“ repräsentiert. In seinem dunkelblauen Anzug und dem weißen Hemd mit offenem Kragen wirkt er seriös und zugleich lässig, sein kurzer Vollbart und sein Haar sind schon leicht ergraut, während die Gesichtszüge etwas Jugendliches, Schelmisches haben.

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Handelsblatt: EZB-Vizechef mahnt zur Wachsamkeit

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SJB | Korschenbroich, 18.10.2017. Auch im Falle einer Neujustierung der Geldpolitik der EZB sind die Risiken für das Finanzsystem allgegenwärtig. Der Vizechef der europäischen Zentralbank fordert deshalb eine Forcierung der Überwachungsaufgaben. LissabonEZB-Vizechef Vitor Constancio hat zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber den Gefahren neuer Preisblasen an den Märkten gemahnt. Da die Geldpolitik der EZB auch im Falle einer Neujustierung weiterhin „sehr konjunkturstimulierend“ bleibe, müssten in Europa die Überwachungsaufgaben wesentlich ernster genommen werden als bisher, warnte Constancio am Dienstag in Lissabon.

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