Managersichten SJB Klassik Z 12+: DNB Nordic Equities (WKN 987767) November 2018

Kjell Morten Hjornevik, FondsManager des DNB Nordic Equities

Die Börsen in Skandinavien litten im November weiter unter Kursschwankungen, die unter anderem auf das Konto der anhaltenden Unsicherheit über den globalen Handel und die schwächeren makroökonomischen Entwicklungen gingen. Dies hatte seine Konsequenzen für den DNB Nordic Equities Fund (WKN 987767, ISIN LU0083425479), der Anlegern den skandinavischen Aktienmarkt mit seinen vielen innovationsfreudigen Unternehmen zugänglich macht. DNB-FondsManager Kjell Morten Hjornevik berichtet im aktuellen Marktreport für November, was den nordischen Aktienmarkt bewegte und welche Veränderungen im FondsPortfolio vorgenommen wurden. Zugleich liefert der  Marktexperte aus dem DNB Nordic Equities Team einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Börsen aus dem hohen Norden, der nicht nur für Investoren der SJB Strategie Klassik Z 12+ von großem Interesse ist. 

Marktkommentar

Die Börsen in Skandinavien litten im November weiter unter Kursschwankungen. Diese gingen unter anderem auf das Konto der anhaltenden Unsicherheit über den globalen Handel und die schwächeren makroökonomischen Entwicklungen. Der Ölpreis fiel während des Berichtszeitraums ins Bodenlose, unter anderem, weil einige Ausnahmeregelungen bei den US-Sanktionen gegen den Iran den Markt irritierten. Wie so oft, wenn es schwierig wird, erwies sich der dänische Markt als sicherer Hafen. Das lag unter anderem an der guten Performance von Novo Nordisk, das von aufregenden klinischen Ergebnissen bei seinem neuen Präparat Ozempic profitierte. Helsinki und Oslo bildeten das Schlusslicht in der Klasse. Auf Sektorebene hoben sich Telekommunikations- und Gesundheitswerte positiv ab und legten 4 % zu, während Energie und Werkstoffe um 10 % bzw. 9 % nachgaben.

Performance

Der DNB Fund – Nordic Equities reichte nicht an die Entwicklung seines Indexes heran. Die Sektorgewichtung trug negativ bei, was ausschließlich an unserer Übergewichtung im Energiesektor lag. Die Übergewichtung bei Werkstoffen bremste ebenfalls das Ergebnis, während die Übergewichtung im Telekommunikations- und Gesundheitssektor einen positiven Performancebeitrag lieferte. Die Einzeltitelauswahl steuerte unter dem Strich negativ bei, allen voran die Positionen im Industriesektor auf Sandvik und Volvo. Scatec Solar erwies sich mit einem Plus von 26 % als Performance-Spitzenreiter, nachdem Equinor den Erwerb einer erheblichen Beteiligung an dem Unternehmen bekannt gegeben hatte.

Anlagehorizont

Die Phase hoher Volatilität wurde Ende November und Anfang Dezember mit einigen positiven Ereignissen durchbrochen. Insbesondere schlug die FED etwas mildere Töne zur Zinspolitik an. Ferner war auch die zwischen den USA und China vereinbarte vorübergehende Aussetzung der Zölle positiv zu bewerten. Kurz vor Jahresende könnte dies eine leichte Erholung bewirken.

Siehe auch

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