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Das Investment: Blackrock startet ETF-Dachfonds: „Im Beratergeschäft werden ganzheitliche Lösungen gefordert“

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 SJB | Korschenbroich, 25.06.2015. Aktives Portfoliomanagement mit passiven Instrumenten: Blackrock startet Dachfonds auf ETF-Basis und verfolgt damit einen Multi-Asset-Ansatz. Ein Gespräch mit Christian Machts, Leiter des aktiven Fondsvertriebs, und Peter Scharl, der das ETF-Geschäft bei Blackrock verantwortet.

DAS INVESTMENT: Dachfonds, die sich aus Indexfonds zusammensetzen – wen sprechen Sie damit an?

Christian Machts: Wir möchten Kunden eine sehr effiziente und einfache Gesamtlösung für ihre Geldanlage anbieten. Für Kunden, die eine klassische Asset-Allokation mit unterschiedlichen Risikostufen wünschen, sind das genau die richtigen Portfolios. Viele Kunden sehen, dass das eigenständige Kombinieren einzelner Bausteine sehr kompliziert und aufwendig ist. Diese Aufgabe nehmen wir ihnen ab.

Sie leiten den Vertrieb der aktiv gemanagten Fonds bei Blackrock. Mit den Dachfonds und ETF-Produkten von iShares besorgen Sie sich dann aber quasi neue Konkurrenz aus den eigenen Reihen.

Machts: Nein, das ist keine Konkurrenz. Die Dachfonds stehen neben den Produkten, die wir sonst anbieten. Wir sind überzeugt, dass diese Fonds eine attraktive Ergänzung der Produktpalette im Bereich Multi-Asset sind.

Eine solche Symbiose aus aktiv und passiv müsste auch einem ETF-Mann gefallen.

Peter Scharl: Natürlich. Der ETF-Markt wächst derzeit mit 20 Prozent im Jahr und hat in Europa vor kurzem die 500-Milliarden-Marke übersprungen. Während in der Vergangenheit dieses Wachstum primär durch den Einsatz von ETFs als Einzelbausteinen kam, sehen wir nun auch verstärkt Nachfrage nach Komplettlösungen auf Basis von ETFs. Die Fonds sind deshalb eine ideale Ergänzung für beide Kanäle.

Der Einsatz von Indexfonds ist preiswert. Wäre der defensive Dachfonds im aktiven Fondsmanagement denn kostendeckend darstellbar bei gleicher Risikostruktur?

Machts: Doch, das ist machbar. Das zeigen auch einige unserer Produkte aus dem Bereich der flexiblen Rentenfonds. Aber natürlich sind Indexfonds und ETFs für ihre Effizienz auch auf der Preisseite bekannt und daher passende Bausteine. Gerade, um Kunden mit einem konservativen Risikoprofil noch anständige Erträge liefern zu können.

Woher kommen die Zielkunden für die neuen Produkte?

Woher kommen die Zielkunden für die neuen Produkte?

Scharl: Wir zielen mit dem Angebot hauptsächlich auf den Bereich Wealth und Retail ab. Hier ändern sich aktuell die Geschäftsmodelle drastisch, weil im Zuge von zunehmender Regulierung die bei ETFs gegebene Transparenz gefordert wird. Je weiter wir in das Beratergeschäft vordringen, umso stärker werden ganzheitliche Lösungen gefordert. Wir bieten diese mit unseren Modellportfolios bereits seit einiger Zeit als eine Art ETF-Vermögensverwaltung mit Einzelbausteinen an. Die Dachfonds sind nun eine elegante Variante, die über eine einzige ISIN auch auf klassischen Fondsplattformen oder aber im Versicherungsgeschäft einfach umgesetzt werden kann.

Machts: Ich möchte das auch mit dem Thema Ruhestand verknüpfen. Das ist für Anleger, für Versicherer und für uns ein sehr wichtiges Thema. Natürlich machen wir uns daher Gedanken darüber, welche Lösung wir in welcher Phase anbieten können. Das geht von der Anspar- über die Übergangs- bis hin zur Entsparphase. Für diese ganz unterschiedlichen Bedürfnisse sind die Produkte nahezu maßgeschneidert.

Daher die Auswahl zwischen drei Risikoklassen unter den Dachfonds.

Machts: Natürlich. Aber noch einen Schritt zurück. Wir glauben, dass die Zeit der Einzelmandate in Fondspolicen der Vergangenheit angehört. Gemanagte Portfolios sind eine sehr viel effizientere Lösung, gerade wenn es um eine langfristige Kapitalanlage geht. Dabei sind auch die Kosten ein ganz relevantes Thema.

Mitnichten sind die Bausteine jedoch so flexibel wie etwa das Management eines Rentenfonds aus der Unconstrained-Familie.

Scharl: Das würde ich nicht sagen. Im ETF-Bereich beschränkt man sich zwar noch vorwiegend auf die großen liquiden Rentenindizes, diese können aber wiederum sehr flexibel im Portfoliokontext eingesetzt werden. Zudem werden wir auch bei Fixed Income in naher Zukunft in den Smart-Beta-Bereich vordringen, wie es bereits auf der Aktienseite geschehen ist.

Und der Vertrieb zwischen Blackrock und iShares findet jetzt Hand in Hand statt?

Machts: Richtig. Der Vertrieb wird über beide Kanäle erfolgen. Wir befinden uns doch gerade in einer spannenden Marktphase und können viele Kunden ansprechen. Kunden, die heute noch im Tagesgeld sind mit einem Zinssatz nahe null und die nun die Notwendigkeit erkennen, langfristig zu investieren.

Taugt der defensive Dachfonds als Geldmarktersatz?

Machts: Nein, so weit würde ich nicht gehen. Dafür ist die Volatilität auf der konservativen Seite zu hoch.

Wie bestücken Sie eigentlich die Dachfonds, und wie kontrollieren Sie das Risiko?

Scharl: Es gibt ein tägliches Monitoring. Ein mögliches Rebalancing zwischen den einzelnen Bausteinen findet im Schnitt alle ein bis drei Monate statt. Je nach Marktphase.

Sie greifen bei besonderen Ereignissen ein?

Scharl: Ja. Der Prozess ist nicht ausschließlich systematisch geprägt. Vielmehr gibt es ein internationales Portfoliomanagementteam, das Marktmeinungen einfließen lässt und gegebenenfalls kurzfristig auf Ereignisse reagieren kann.

Das Gespräch führte Malte Dreher

Christian Machts leitet das Retail-Geschäft in Deutschland, Österreich und Osteuropa bei Blackrock seit April 2013. Zuvor hat er bei der Commerzbank als Head of Sales im Bereich Asset Management des Investmentbankings den Vertrieb aktiv verwalteter Publikumsfonds verantwortet. Davor war er über mehrere Jahre für das Wertpapier- und Beteiligungsgeschäft für Privat-und Geschäftskunden sowie im Wealth Management der Commerzbank zuständig.

Peter Scharl ist seit Februar 2014 Leiter des des Vertriebsteams von iShares in Deutschland, Österreich und Osteuropa. Er gehört seit 2007 dem Team der ETF-Tochter von Blackrock an, wo er zunächts als Mitarbeiter im institutionellen Vertrieb tätig war. Er folgte 2014 auf Michael Grüner, mittlerweile Co-Leiter für den EMEA-Vertrieb bei iShares, und berichtet an ihn und Christian Staub, Länderchef für Deutschland, Österreich, Osteuropa und der Schweiz bei Blackrock.

Von: Malte Dreher

Quelle: DAS INVESTMENT.

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