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Das Investment: Besser als sein Ruf: Neues China – interessant für langfristige Investoren

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SJB | Korschenbroich, 26.01.2016. China macht gerade viele Negativschlagzeilen. Doch in Wahrheit gibt es im Reich der Mitte mehr positive Reformen als in den meisten Industrieländern zusammen: hin zu mehr Privatwirtschaft, zu technologisch hochwertiger Produktion sowie zu mehr Dienstleistungen und Konsum – Trends, von denen kluge Anleger auf Dauer profitieren.

„Schon wieder China!“ Börsenhändler und Anleger zitterten gleichermaßen, als das Reich der Mitte die Aktienkurse in Europa und Amerika zum Jahreswechsel auf Talfahrt schickte. Als Grund wurden schlechte Konjunkturdaten aus China genannt – wie schon im August, als der Deutsche Aktienindex (DAX) um bis zu 17 Prozent einbrach. Doch diesmal bescherte die China-Angst dem Index allein in der ersten Handelswoche ein Minus von acht Prozent und den schlechtesten ersten Handelstag in seiner gesamten Geschichte.

BIP-Zahlen scheren alles über denselben Kamm

Ist das gerechtfertigt? Viele Beobachter, die auf Chinas schrumpfende Wachstumszahlen blicken, scheinen das zu glauben – wir nicht! Denn der undifferenzierte Blick verkennt Wesentliches: China mit seinen 1,4 Milliarden Einwohnern ist alles andere als homogen. Das Land von der Größe eines Kontinents vereint nicht nur kalte Landstriche, in denen es sechs Monate im Jahr schneit, und solche, in denen die Temperatur kaum unter 20 Grad sinkt. Auch Wirtschaft und Einkommen divergieren stark: Während Mittel- und Westchina Entwicklungsländern gleichen, leben die Bewohner der östlichen Küstenregion auf westlichem Niveau. Doch Wachstumszahlen, die derart unterschiedliche Regionen über ein- und denselben Kamm scheren, sind wenig sinnvoll!

Alte Wirtschaftssektoren schrumpfen stark

Auch die chinesische Wirtschaft entwickelt sich je nach Sektor sehr unterschiedlich – dies gilt insbesondere, seitdem die politische Führung sich klar dazu bekennt, die Wirtschaft zu modernisieren: weg vom investitionsgetriebenen hin zum konsumgestützten Wachstum; weg von der Billigproduktion sowie der Schwerindustrie und hin zu technologischen Innovationen und Dienstleistungen; weg von der Exportwirtschaft und hin zum Binnenmarkt. Dass Peking es mit den Reformen ernst meint, zeigen Berichte über Werksschließungen und Entlassungen bei Stahl- und Kohleproduzenten. Kein Wunder, dass die Gewinne dieser meist staatlichen bzw. staatsnahen Unternehmen stark einbrechen. Schätzungen gehen im Jahresvergleich von einem Minus von 44 Prozent aus.

Dienstleistungen, Konsum, High Tech auf dem Vormarsch

Diesen politisch gewollten Verlierern stehen jedoch strukturelle Gewinner gegenüber, die von einer konsumorientierten Wirtschaft profitieren. Darunter fallen privatwirtschaftliche, gut geführte Unternehmen, deren Gewinne in dieser Zeit um 13 Prozent gestiegen sind. Getrieben von starkem Gründergeist, liefern sie statt billiger, einfacher Produkte zunehmend qualitativ hochwertige Güter und Dienstleistungen, die sich an westlichen Standards orientieren. Als Gewinner stechen Unternehmen hervor aus den Sektoren Konsum (Mobilität, Lebensmittel, Luxus), Dienstleistungen (Tourismus, Bildung), Gesundheitswesen (Medizintechnik, Pharmahandel), Industrietechnik (Automatisierung), Informationstechnologie (Internet, E-Commerce) sowie Clean Tech (Umweltschutz).

Neues China – interessant für langfristige Investoren

Was bedeutet das Entstehen dieses neuen Chinas für langfristig orientierte Investoren? Erstens sollten sie das Land keinesfalls abschreiben, denn: Gelingt der Umbau zu einer (gelenkten) Marktwirtschaft mit hochwertigen Produkten und motivierten Arbeitnehmern, wird das Reich der Mitte, heute schon die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft, die globalen Entwicklungen noch sehr viel mehr prägen als bisher.

Zweitens ist von einem Index-Investment abzuraten, denn in den Indizes finden sich vor allem große Energie- und Industriekonzerne sowie Banken, die mehrheitlich im Staatsbesitz sind. Diese Firmen gehören nicht nur zur „alten Ökonomie“, sondern werden auch meist ineffizient geführt. Sinnvoller ist es, in Unternehmen zu investieren, die das „Neue China“ repräsentieren, starke Marken und Technologien haben, schuldenfrei sind und eine hohe Gewinn- und Cashflow-Dynamik aufweisen. Zudem sollten sie unabhängig vom Staat ihre eigene Strategie verfolgen und Gewinne maximieren können.

Drittens sind die Bewertungen bei chinesischen Aktien tief. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der in Hong Kong notierten Aktien (H-Shares) liegt bei ca. sechs und damit bei lediglich einem Drittel des KGV in den USA. Somit bietet die Aktienmarkt-Korrektur eine gute Gelegenheit, Positionen mit Bezug zum „Neuen China“ aufzubauen.

Von: Harald Staudinger

Quelle: DAS INVESTMENT.

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