Focus Online: Analyse ergibt: Seit fast 50 Jahren verlieren Sparer Geld anstatt es zu vermehren

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Die steigende Inflationsrate macht deutschen Anlegern zu schaffen. Das Geld auf den Konten wird trotz Zinsen weniger wert. Eine Analyse des Finanzsenders Bloomberg ergab, dass die Realzinsen den Großteil der letzten 50 Jahre negativ waren und das Ersparte weniger wert.

Im September kletterte die Inflationsratein Deutschland um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ist der höchste Stand seit Mai 2015. Die Wirtschaft profitiert von steigenden Preisen. Doch für Anleger sind das keine guten Nachrichten.

Eine steigende Inflationsrate bedeutet, dass das Geld an Kaufkraft verliert. Vor allem bei Konten , die gar nicht oder nur minimal verzinst sind, wird das Geld – unter Berücksichtigung der Inflation – immer weniger wert.

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Kevin Thozet, Mitglied des Investment-Komitees bei Carmignac, erwartet eine weitere Zinserhöhung der EZB um 25 Basispunkte auf 2,50 Prozent. Während die Märkte bereits ein Zinsniveau von 3 Prozent einpreisen, hält Carmignac diese Erwartung für überzogen und sieht Chancen am kurzen Ende der Euro-Zinskurve.

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