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Das Investment: 23 Fonds im Crashtest: Die besten Pazifik-Aktienfonds

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SJB | Korschenbroich, 15.07.2021.

Mit Fonds vom Wachstum Chinas, Indiens und der Asean-Staaten profitieren? Nichts leichter als das – die Zahl entsprechender Produkte geht in die Hunderte. Sollen auch Aktien aus der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft Japan im Topf sein, wird es dagegen schnell überschaubar. Gerade einmal 29 Pazifikfonds listet die Münchner Analysegesellschaft FWW in ihrer Datenbank. Nur 23 davon sind länger als fünf Jahre am Markt und verwalten mehr als 10 Millionen Euro. Beides ist Voraussetzung, um im von FWW exklusiv für DAS INVESTMENT berechneten Crashtest vertreten zu sein. Mit 75 von 100 möglichen Punkten landet dabei der von Aisa Ogoshi und Robert Lloyd betreute JPM Pacific Equity auf Rang 1 (siehe Tabelle).

Nach Ogoshis Überzeugung sind viele Anleger nicht nur in Japan unterrepräsentiert, sondern in der gesamten Region. „Gemessen am Gewicht im MSCI All Country World Index müssten 21 Prozent des Depotvolumens in Aktien aus dem Pazifikraum stecken“, sagt die Managerin von JP Morgan Asset Management. Ihr gutes Abschneiden im Crashtest führt sie unter anderem auf die erfolgreiche Titelauswahl an der Tokioter Börse zurück. Eine alles andere als simple Aufgabe, wie sie betont: „Gerade zu eher kleineren Unternehmen gibt es vergleichsweise wenig Research.“ Die daraus resultierenden Preis-Ineffizienzen machen sie und Lloyd sich gezielt zunutze. Ausgezahlt habe sich zudem der Fokus auf Wachstumsthemen wie Internet und Automatisierung.

>>Zum Gesamt-Ranking des Crashtests mit 18 weiteren Fonds

In beiden Bereichen gehören Ogoshi zufolge diverse japanische Firmen zur Weltspitze. Als Beispiel nennt sie das auf Roboter-Sensorik spezialisierte IT-Unternehmen Keyence und den Gaming-Konzern Nintendo. Insgesamt beobachten Ogoshi und Lloyd in ihrer Zielregion 1.500 Titel, von denen am Ende um die 70 im Fonds landen – oftmals solche, die wie Taiwan Semiconductor, Tencent oder Samsung auch in klassischen Südostasien-Fonds die Top Ten zieren. Der Japan-Anteil des JPM Pacific Equity beträgt aktuell etwas über 30 Prozent. Das deckt sich in etwa mit dem Gewicht im Vergleichsindex MSCI Asia Pacific, von dem die Fondsmanager den internen Richtlinien zufolge jeweils bis zu 15 Prozentpunkte nach oben oder unten abweichen dürfen.

Mehr als doppelt so viel, nämlich 63 Prozent, beträgt derzeit der Japan-Anteil im drittplatzierten Comgest Growth Asia. Auch dort legen sich die verantwortlichen Fondsmanagerinnen Chantana Ward und Caroline Maes nicht schon im Vorfeld auf eine exakte Gewichtung fest, sie ergibt sich aus der Auswahl der als besonders wachstumsträchtig eingestuften Einzeltitel. Dabei sieht Ward die Börse in Tokio als eine Art Türöffner Richtung Asien: „Viele der dort gehandelten Unternehmen haben seit mehr als drei Jahrzehnten eine starke Verbindung in die Region.“ Überwiegend auf Japan selbst ausgerichtete Marktführer wie der Medizin-Dienstleister M3, der Online-Bezahldienst GMO Payment Gateway oder der Bekleidungs-Einzelhändler Fast Retailing runden diesen Part des Portfolios ab.

Während Ogoshi und Lloyd in Hongkong und damit mehr oder weniger direkt vor Ort sitzen, arbeiten Ward und Maes von Paris aus. Wie die beiden JP-Morgan-Manager können sie jedoch auf lokale Teams in der Region zurückgreifen. Comgest-typisch bevorzugen sie mit derzeit nur 37 Positionen ein sehr konzentriertes Portfolio. Punkte sammelte der Comgest Growth Asia folgerichtig vor allem in der Teildisziplin Aktives Management. Doch auch die Stresstest-Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen: Der maximale Verlust im Zeitraum März 2016 bis März 2021 betrug beispielsweise nur 26 Prozent, während manche Konkurrenten zwischenzeitlich 40 Prozent oder mehr abtauchten. Spitzenreiter im negativen Sinne: ein am Dow Jones Asia Pacific Select Dividend ausgerichteter ETF aus dem Hause iShares mit einem Minus von 46 Prozent.

Mit 27 Punkten das beste Ergebnis im Stresstest erzielte der Uni-Asia von Union Investment – was dem von Andreas Döring betreuten Fonds angesichts einer ebenfalls deutlich über dem Durchschnitt liegenden Performance Platz 2 in der Gesamtwertung bescherte. Die im Gruppenvergleich sehr niedrige Volatilität resultiert Döring zufolge aus einer breiten Streuung, kombiniert mit taktischer Flexibilität: „Ausgezahlt hat sich unter anderem unsere frühzeitige Entscheidung, auf Digitalisierungs- und Corona-Gewinner zu setzen.“ Auf einen reinen Wachstumskurs festlegen lassen will sich der Fondsmanager jedoch nicht, je nach Marktphase kauft er auch deutlich unter Wert gehandelte Substanzperlen oder Zykliker.

Auf Länderebene orientiert sich Döring mit seinem Team relativ nah am Vergleichsmaßstab, für Japan ergibt sich daraus eine Gewichtung von aktuell 25 Prozent. Anders als bei den beiden Konkurrenten gehören australische Unternehmen generell nicht zum Anlageuniversum des zwischen 100 und 120 Titel umfassenden Fonds. Den Investment-Standort Deutschland empfindet Döring nicht als nachteilig. „Zum einen sind wir – außer in diesen Pandemie-Zeiten – etwa zweimal im Jahr in Asien, um uns ein Bild zu machen“, sagt er. Zum anderen sei der Nachrichtenfluss in Frankfurt nicht anders als vor Ort: „Durch die Pandemie hat die Intensität des Austauschs sogar zugenommen, weil mehr virtuelle Konferenzen abgehalten werden. Hinzu kommt, dass die Distanz zum Objekt das große Ganze besser sichtbar machen kann.“

Zwei der drei Crashtest-Sieger sind schon sehr lange am Markt: Der Uni-Asia wurde 1989 aufgelegt, der JPM Pacific Equity sogar schon 1988. Da reizt es natürlich, ähnlich wie beim Südostasien-ex-Japan-Klassiker Fidelity Sustainable Asia Equity auch einmal einen Blick auf die wirklich langfristigen Ergebnisse zu werfen. Und siehe da: Trotz der über weite Strecken sehr schwachen Entwicklung der Tokioter Börse kann der JPM Pacific Equity mühelos mithalten, vom Start des Fidelity-Fonds im Oktober 1990 an gerechnet liegt er mit einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 10,1 Prozent sogar leicht vorne. Dagegen fällt der Uni-Asia mit nur 3,8 Prozent deutlich ab – was aber vor allem daran liegt, dass er bis zur Auflegung des Uni-Japan Anfang 1994 mehr oder weniger als reinrassiger Japan-Fonds unterwegs war.

von Claudia Lindenberg (Freie Autorin)

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