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Das Investment: Wem der Dax gehört

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SJB | Korschenbroich, 10.06.2014. Wem gehört eigentlich der Dax – sprich: Wer hält die meisten Aktien der Dax-Unternehmen? Deutsche sind es jedenfalls heute nicht mehr. 2013 war für Dax-Aktionäre ein gutes Jahr. Es gab kräftige Dividenden und die Kurse schnellten in die Höhe. Profitiert haben davon hauptsächlich ausländische und institutionelle Investoren.

Denn mehr als die Hälfte der Dax-Anleger kommt aus dem Ausland. Hinter 64 Prozent der Dax-Investoren stehen Institutionelle, Privatpersonen halten durchschnittlich nur 13 Prozent der Aktien von Dax-Unternehmen. Das ergab eine Analyse von Ernst & Young. Das Beratungsunternehmen hat sich angeschaut, wem der Dax eigentlich gehört und kam zu dem Ergebnis, dass 54 Prozent der Dax-Aktien in ausländischer Hand sind. Ein deutlich geringerer Anteil von 37 Prozent der Dax-Aktien gehört deutschen Investoren. Die verbleibenden 9 Prozent können nicht zugeordnet werden.

Damit ist der Anteil ausländischer Dax-Anleger seit 2001 etwa um das 1,5-fache gestiegen. Damals lag dieser noch bei etwa 36 Prozent. Den größten Einfluss haben heute Europäer und Nordamerikaner. Jede vierte Dax-Aktie befindet sich im europäischen Ausland, jede fünfte in Nordamerika. Allerdings haben Dax-Unternehmen eine ganz unterschiedliche Anziehungskraft auf ausländische Investoren. Bei 18 der 30 Unternehmen ist mindestens die Hälfte der Aktien im internationalen Besitz, bei sechs Unternehmen sind es sogar über 70 Prozent. Bei BMW und Henkel haben nur 31 beziehungsweise 25 Prozent einen ausländischen Besitzer.

Das Unternehmen, das die meisten ausländischen Investoren anlockt, ist die Deutsche Börse. Hier kommen 84 Prozent der Anleger aus dem Ausland. Damit ist sie gleichzeitig eins der Unternehmen, bei denen der Anteil ausländischer Anleger am stärksten angestiegen ist, nämlich um 52 Prozentpunkte seit dem Jahr 2001.

Auch insgesamt ist der Dax seit 2001 internationaler geworden. Außer bei der Deutschen Bank und Continental ist der Anteil ausländischer Aktienbesitzer bei allen Dax-Unternehmen gestiegen, bei denen ein Vergleich möglich ist.

Und es spricht einiges dafür, dass dieser Trend sich auch zukünftig fortsetzen wird. Anzeichen für einen weiteren Anstieg ausländischer Investoren sind beispielsweise bei der Deutschen Bank zu finden.

Die hat kürzlich eine Kapitalerhöhung von 8 Milliarden Dollar beschlossen, die ein Scheich aus Katar zu großen Teilen mittragen wird. Hamad Bin Jassim Bin Jabor Al-Thani will 1,75 Milliarden in die Kasse des Finanzinstituts spülen, sein Anteil an der Bank wird dann voraussichtlich auf 6 Prozent ansteigen.

Scheich Hamad Bin Jassim Bin Jabor Al-Thani ist aber nicht nur als Einzelaktionär unterwegs, er hat auch mit der Qatar Holding schon in der europäischen Finanzwelt mitgemischt. Bei der staatlichen Investmentgesellschaft in Katar war er bis 2013 Verwalter.

Aktien kaufte er schon damals gerne in Europa. Auch im Dax ist die Qatar Holding vertreten: So hält die Gesellschaft 15,6 Prozent aller Volkswagen-Aktien – das ist fast sechs Mal so viel wie alle institutionellen deutschen Anleger zusammen.

Blackrock: Aktionär bei allen großen Unternehmen in Deutschland

Natürlich fehlt auch der größte Vermögensverwalter der Welt auf dem Parkett der Frankfurter Börse nicht. Die Rede ist von Blackrock: Das Unternehmen hat 2013 ein Vermögen von gut 4 Billionen Dollar verwaltet, das ist mehr als ganz Deutschland im selben Jahr erwirtschaften konnte.

Unter anderem fließt das Geld von Blackrock in den Dax über eigene Fonds und über die Tochterfirma iShares. Die verkauft ETFs, die wiederum verschiedene Indizes weltweit abbilden. Unter anderem natürlich den Dax.

2011 hielt Blackrock Anteile zwischen 5 und 9 Prozent an neun der 30 Dax-Unternehmen. Der Vermögensverwalter legte bei Adidas, Allianz, BASF, Bayer, Deutsche Bank, Heidelberg Cement, Infineon, Merck und Munich Re an.

Mittlerweile hat sich die Anzahl der Firmen, in die Blackrock in dieser Größenordnung investiert, fast verdreifacht. Bei 26 der 30 Dax-Unternehmen hält Blackrock Anteile zwischen 5 und 10 Prozent. Nur bei Volkswagen, BMW, Henkel und Beiersdorf ist der Vermögensverwalter mit einem Anteil von weniger als 5 Prozent mit von der Partie.

Von: Lisa Reese

Quelle: DAS INVESTMENT.

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