FAZ: Ein globaler „Krieg gegen das Bargeld“

teaser_logo_faz_300_200Das Bargeld wird den Bürgern madig gemacht. Nicht nur in Indien, auch in anderen Ländern werden immer mehr Hürden aufgebaut. Wer hat eigentlich ein Interesse an weniger Geldscheinen?

In verschiedenen Ländern häufen sich Einschränkungen für den Gebrauch von Bargeld. Der spektakulärste Fall ist das aktuelle indische Experiment der Regierung Modi. Anfang November erklärte sie überraschend alle 500- und 1000-Rupien-Scheine – mehr als 80 Prozent der Geldscheine – für ungültig. Die Inder mussten sie auf Konten einzahlen, damit sie umgetauscht werden. Das Problem: Ein Großteil der Inder hat kein Konto, in den ländlichen Regionen existieren keine Banken. Und Smartphones für digitale Zahlungen, welche die Modi-Regierung fördern will, besitzen Hunderte Millionen Inder auch nicht. Kurzfristig hat die Bargeldreform Verwerfungen ausgelöst. Der Wirtschaftsnobelpreisträger Amartya Sen bezeichnete die Maßnahme als „despotisch und autoritär“. Die meisten Bürger indes vertrauen Modi.

...Weiterlesen bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung| SJB. Mehr. Als Fonds. Kaufen. |

Siehe auch

TIAM FundResearch: Hendrik Leber: „Der nächste Crash kommt aus dem Schattenkreditmarkt“

Acatis-Chef Hendrik Leber erklärt im Interview, wo er aktuell Chancen für Investoren sieht, weshalb er die USA untergewichtet und warum ein unscheinbarer Kreditmarkt zur größten Gefahr für das globale Finanzsystem werden könnte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert