Der Großteil der deutschen Ökonomen ist gegen einen Austritt Italiens aus der Eurozone. Dies geht aus einer Umfrage des Ifo-Instituts und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unter 100 Wirtschafts-Professoren hervor. 61% der Befragten lehnen einen Austritt ab. Lediglich 29% sprechen sich dafür aus. Rund 52% der Befragten befürchten eine negative Beeinflussung der Stabilität des Euroraums als Folge eines Austritts. 23% befürchten sogar „sehr negative“ Folgen für den Euro-Raum.
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Citywire: Jupiter-Fondsmanager warnt vor drei Risiken für Aktien im Jahr 2017
Jason Pidcock, Fonds-Manager bei Jupiter Asset Management, sieht drei Risiken für Aktien im kommenden Jahr. Das erklärt er in seinem jüngsten Marktkommentar. Das erste Risiko erkennt Pidcock im Anstieg der Anleiherenditen nach dem Wahlsieg von Donald Trump. „Da Anleiherenditen steigen, ziehen sich Anleger aus sogenannten Bond-Proxies wie hochverzinslichen Aktien zurück.“ Denn wenn Anleihen wieder zuverlässige Renditen bringen, könnten Investoren Aktien etwa von Herstellern von Basiskonsumgütern wieder abstoßen, die sie zuletzt als Ersatz von Anleihen gekauft hatten. Märkte wie Australien seien …
Lesen Sie mehr »Citywire: Max Otte: „Viele kleine Explosionen werden die Märkte bereinigen“
Der Krisen-Prophet Max Otte sieht einzelne Defaults voraus, die die Märkte bereinigen werden. „Beispielsweise bei der Banca Monte dei Paschi di Siena. Viele kleine Explosionen werden die Märkte bereinigen und eine große Explosion verhindern“, so Otte im Gespräch mit Citywire Deutschland. Dies sei die Folge der anhaltenden Niedrigzinspolitik. „Die Geldpolitik der Notenbanken wird zur Zwangspolitik. Im Rahmen dieser Politik werden wir zwar ein Tapering aber keine Zinserhöhung sehen. Diese können sich die Staaten auch überhaupt nicht leisten“, sagt Otte.
Lesen Sie mehr »Citywire: Prognose von Vermögensverwaltern: So entwickelt sich der DAX 2017
Grundsätzlich sind die Vermögensverwalter positiv gestimmt, Sorgen bereiten jedoch die politischen Entwicklungen. Turbulenzen und Prognosen Die jüngere Geschichte des DAX ist vergleichsweise turbulent: 2015 war der deutsche Leitindex nach der griechischen Börse der Leitindex mit der größten Volatilität innerhalb der Euroländer. Auch das aktuelle Jahr ging für den DAX miserabel los: Um 12,6% sank der Index im Januar 2016 und fiel unter die Marke von 9.400 Punkten. Es war der schwächste Jahresstart in der Geschichte des DAX. Im Laufe des …
Lesen Sie mehr »Citywire: Max Otte: „Viele kleine Explosionen werden die Märkte bereinigen“
Der Krisen-Prophet Max Otte sieht einzelne Defaults voraus, die die Märkte bereinigen werden. „Beispielsweise bei der Banca Monte dei Paschi di Siena. Viele kleine Explosionen werden die Märkte bereinigen und eine große Explosion verhindern“, so Otte im Gespräch mit Citywire Deutschland. Dies sei die Folge der anhaltenden Niedrigzinspolitik. „Die Geldpolitik der Notenbanken wird zur Zwangspolitik. Im Rahmen dieser Politik werden wir zwar ein Tapering aber keine Zinserhöhung sehen. Diese können sich die Staaten auch überhaupt nicht leisten“, sagt Otte. Der Diplom-Volkswirt fügt …
Lesen Sie mehr »Citywire: Anleger jubeln über Amundis Kauf von Pioneer
Die italienische Großbank Unicredit verkauft ihren Vermögensverwalter Pioneer Investment für €3,5 Milliarden an den französischen Asset Manager Amundi. Der Verkauf solle in der ersten Jahreshälfte 2017 abgeschlossen werden, teilten die Unternehmen am Montag mit. Nach dem Kauf werde Amundi nach eigener Auskunft unter den Asset Managern die Nummer eins in Frankreich und die Nummer drei in Italien sein. Auch in Deutschland werde sich das französische Unternehmen künftig in einer „starken Position“ befinden. Amundi, das zu 75% der französischen Bank Crédit …
Lesen Sie mehr »Citywire: Bevorstehende MSCI-Aufwertung: Stefan Böttcher positioniert sich in Rumänien
Aufgrund besserer Bewertungen als bei vergleichbaren Emerging-Markets-Ländern und eines möglichen baldigen Börsengangs eines großen Energie-Unternehmens, investiert Stefan Böttcher 6% des Volumens seines Charlemagne New Frontiers N EUR-Fonds in den Frontier Markt Rumänien. Das Land stehe kurz davor, vom Frontier Market zum Emerging Market aufzusteigen. Voraussetzung dafür ist der Börsengang des Energie-Versorgers Hidroelectrica. Mit diesem Schritt sei ein MSCI-Upgrade möglich, dass zu einer Neubewertung des Marktes führen solle.
Lesen Sie mehr »Citywire: KPMG-Studie: Deutschland festigt Spitzenplatz als FinTech-Standort
Deutsche Fintechs, die durch Venture-Capital gesichert sind, verteidigen ihre Spitzenposition im Vergleich der europäischen Robo-Advisor im dritten Quartal dieses Jahres. Das geht aus einer vierteljährlich erscheinenden Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG in Zusammenarbeit mit dem Analysehaus CB Insights hervor. So sammelten deutsche FinTechs im dritten Quartal 2016 rund €100 Millionen ein. Britische Robo-Advisor, auf dem zweiten Platz des Rankings, kamen hingegen nur auf €72 Millionen neue Gelder.
Lesen Sie mehr »Citywire: Carmignac bereitet sich auf expansive Steuerpolitik Trumps vor
Der französische Asset Manager Carmignac erwartet unter dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump eine massive Veränderung der Finanzpolitik. Didier Saint-Georges, Mitglied des Investmentkomitees bei Carmignac, rechnet mit einer expansiven Steuerpolitik Trumps und somit mit starken Veränderungen auf den globalen Märkten. Die Zeit der intervenierenden Geldpolitik sei vorbei, prognostiziert Saint-Georges in seinem aktuellen Marktkommentar unter dem Titel „The Wind is picking up“. Die positiven Auswirkungen auf die Realwirtschaft und die finanziellen Vermögenswerte seien durch diese Geldpolitik zu gering gewesen.
Lesen Sie mehr »Citywire: Fonds-Selektoren auf DACH-Event sehen Krise der EU als Gefahr für Wirtschaft
Deutsche, österreichische und Schweizer Fonds-Selektoren sehen eine zunehmende politische Krise in Europa als ziemlich problematisch für die Wirtschaft an. Ein möglicherweise eingeschränkter innereuropäischer Handel und fehlende Stabilität und Investitionssicherheit für EU-Unternehmen könne dabei zum großen Problem für Investoren werden. Das geht einer Umfrage unter 60 Fonds-Selektoren auf dem Citywire DACH-Event in Berchtesgaden hervor, an der deutsche, österreichische und Schweizer Fonds-Selektoren teilnahmen. 60% der Befragten sehen eine zunehmende politische Krise in Europa große Gefahr für die europäische Wirtschaft.
Lesen Sie mehr »Citywire: So reagieren Fondsmanager und Strategen auf 10%-Sprung von Ölpreis
Wie nachhaltig ist die jüngste Rallye des Ölpreises? Und wie positionieren sich Anleger zu dieser Entwicklung? Der größte Preissprung seit zehn Monaten geht weiter Die Einigung der OPEC auf eine Förderkürzung beflügelt den Ölpreis auch am heutigen Donnerstag. Bis 12 Uhr deutsche Zeit stieg der Preis für die für Europa wichtige Sorte Brent um weitere 80 Cent, oder 1,5%, auf mehr als $52 pro Fass. Bereits gestern war der Preis um 9% gestiegen – der größte Kurssprung seit zehn Monaten.
Lesen Sie mehr »Citywire: Düsseldorfer Finanzfirma startet Fintech mit vollwertiger Portfolioverwaltung
Mitte Dezember geht Investify, ein Fintech mit europäischer Zulassung, vergleichbar mit der deutschen 32er-KWG-Lizenz an den Start. Damit lässt einer der ersten vollwertigen digitalen Vermögensverwalter die Testphase hinter sich. Bislang hatten die meisten digitalen Berater als Finanzanlagevermittler gearbeitet und sich dabei nur auf eine Erlaubnis nach Paragraf 34f der Gewerbeordnung gestützt. Hinter Investify stehen der unabhängige Vermögensverwalter Rhein Asset Management, der über €1 Milliarde an Kundengeldern betreut und die Softwarefirma Aixigo, ein Ableger der RWTH Aachen und Spezialist für Banken-Software. …
Lesen Sie mehr »Citywire: Peter Huber fordert EZB zum Kauf von Aktien im großen Stil auf
Die Europäische Zentralbank soll ihre Negativzinspolitik sofort beenden und nicht in zinslose Anleihen investieren, sondern im großen Stil Aktien zu kaufen. Das fordert Peter Huber, Fondsmanager und Gründer von Starcapital, in seinem neuesten Marktkommentar. „Die EZB hat sich in eine prekäre Sackgasse manövriert“, schreibt Huber. Aufgrund der Regulierungsmaßnahmen gab es für die Banken und Versicherungen kaum eine Alternative, als sich an der Staatsfinanzierung zu beteiligen. „Es ist fragwürdig, warum Staatsanleihen als risikolos eingestuft werden und kein Kapital zu hinterlegen ist.“
Lesen Sie mehr »Citywire: Warum die ETF-Tochter der Deutschen Bank Rekordabflüsse erleidet
Trotz anhaltender Zuflüsse in passive Strategien hat die ETF-Tochter der Deutschen Bank, db X-trackers, zuletzt erhebliche Abflüsse erlitten. Während ETF-Anbieter in Europa von Anfang des Jahres bis Ende Oktober umgerechnet €44 Milliarden an Vermögen einsammelten, verzeichnete db X-trackers einen Abfluss von €4,1 Milliarden. Das sind die höchsten Abflüsse unter allen europäischen ETF-Anbietern, wie der Analysedienst ETFGI zeigt. Auch im Oktober erlitt db X-trackers die größten Abflüsse der Branche: €2 Milliarden, gefolgt von der Commerzbank mit €0,3 Milliarden und dem britischen Anbieter Source …
Lesen Sie mehr »Citywire: MiFID-Experte Markus Lange warnt Vermögensverwalter wegen Umstellung des Preis-Vertriebsmodells
Der MiFID-Experte Markus Lange, Rechtsanwalt und Partner der KPMG Rechtsanwaltsgesellschaft, warnt Vermögensverwalter davor, sich rechtzeitig mit der Umstellung des Preis-Vertriebsmodells zu beschäftigen. „Die Umstellung, dass man als Vermögensverwalter keine Provisionen mehr von den Produktlieferanten annehmen darf, ist ein zentrales Thema im Rahmen von MiFID II. Allerdings beschäftigen sich meiner Einschätzung nach immer noch zu wenige Vermögensverwalter intensiv genug damit“, sagt Lange im Gespräch mit Citywire Deutschland.
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