Der Anleihe-Fondsmanager Michael Hasenstab fürchtet einen durch die Fed generierten „toxischen Mix“ von inflationärer Dynamik, weil die US-Notenbank weiterhin mit einer Zinserhöhung zögert. Das hat Hasenstab, der unter anderem den milliardenschweren Templeton Global Bond-Fonds verwaltet, in einem Marktkommentar geschrieben.In seinen globalen und Schwellenländer-Fonds hat Hasenstab das Zinsrisiko minimiert. Besonders in Hinblick auf US-Treasuries.
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Focus Online: Bankenrettung: Der Euro-Zone droht das große Inflations-Experiment
Japan macht es vor: Eine Kombination aus Inflation und Nullzins sorgt dafür, dass Sparer “zwangsentspart” werden und der Staat sich entschuldet. Auch die USA haben schon Jahre einer rigorosen Zinskontrollpolitik hinter sich. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis auch die EZB kräftig den Markt aufmischt. Die japanische Zentralbank hat eine Entscheidung getroffen,die Anleger aufhorchen lassen sollte: Sie will die Inflation über die Zielmarke von zwei Prozent bringen und sie dort nachhaltig festhalten.Weil also die Bank von Japan die …
Lesen Sie mehr »Pressemitteilung NN Investment Partners: Interesse an Anlageklasse EMD laut NN IP-Umfrage durch Angst vor EU-Zerfall gesteigert
NN | Frankfurt, 21.09.2016 41 Prozent der befragten Anleger sind der Meinung, dass ein weiterer Zerfall der EU das Anlegerinteresse an EMD künftig steigern wird Im Zuge des Brexit dürften Schuldtitel von den Emerging Markets (Emerging Market Debt, „EMD“) für Anleger zunehmend interessant werden, und zwar nicht zuletzt wegen der wachsenden Angst vor einem weiteren Zerfall der EU. Das jedenfalls ergab die jüngste von NN Investment Partners durchgeführte Risk Rotation Index Umfrage.[1]
Lesen Sie mehr »Das Investment: „Das ist der Mehrwert des Finanzberaters gegenüber jeder App“
In einer großen Interviewreihe fragt DAS INVESTMENT die Vertriebsleiter der wichtigen Fondsgesellschaften nach ihrem Ausblick auf Märkte, Fondsvertrieb, Kundengruppen und Digitalisierung. Hier plaudert Thorsten Michalik – Leiter globale Kundengruppen EMEA & APAC der Deutsche Asset, Management aus dem Nähkästchen.
Lesen Sie mehr »Citywire: Hedgefonds-Star Paul Singer: „Die größte Anleihe-Blase, die es je gegeben hat“
Der Hedgefonds-Manager Paul Singer sieht aktuell am Anleihemarkt „die größte Blase, die es je gegeben hat“. Das hat der Chef des Hedgefonds Elliott Management auf der KonferenzDelivering Alpha in New York City gesagt. „Die Zinsen waren seit 5000 Jahren noch nie so niedrig wie heute. Wir leben in einer sehr gefährlichen Zeit“, so Singer, der einen Einbruch das Anleihemarkts sowie eine steigende Inflation befürchtet. „Es war historisch besehen immer relativ leicht, einer Währung das Fundament zu entziehen. Diesmal scheint es …
Lesen Sie mehr »Pressemitteilung NN Investment Partners: Substanzwerte könnten von Fed-Leitzins-anhebung und Erholung an den Rohstoffmärkten profitieren
NN | Frankfurt, 06.09.2016 Eine von NN IP durchgeführte Analyse basierend auf Daten von JP Morgan1 belegt eine positive Korrelation von Substanzwerten – derzeit auf dem höchsten Stand seit 30 Jahren – mit US-Zinsen NN IP ist überzeugt, dass die Fed die Zinsen schneller anheben muss, als vom Markt erwartet, da der starke Arbeitsmarkt die Inflation antreiben könnte Bei ihren aktuellen Kurs-Buchwert-Verhältnissen und KGVs werden einige Zykliker bereits mit erheblichen Abschlägen gehandelt, so NN IP Eine Anhebung der Leitzinsen durch …
Lesen Sie mehr »Manager Magazin: “Geldpolitik an der Grenze , Zinskanal verstopft”
Ex-Bundesbank-Präsident Axel Weber sieht die Geldpolitik nach Jahren extrem niedriger Zinsen an der Grenze ihrer Wirksamkeit. “Notenbanken sind heute sehr stark zum Reparaturbetrieb der Politik und der Finanzmärkte verkommen”, sagte Weber, der heute Präsident des Verwaltungsrates der Schweizer Großbank UBS ist, am Donnerstag bei der Handelsblatt-Tagung “Banken im Umbruch” in Frankfurt. Das viele billige Geld erreiche den angestrebten Effekt nicht: “Der Zinskanal ist verstopft”, sagte Weber. “Die Geldpolitik kann das langfristige Potenzialwachstum nicht anschieben.”
Lesen Sie mehr »Das Investment: Bankenkrise: Was Anleger und Sparer jetzt beachten sollten
Das aktuelle Misstrauen in die europäischen Banken ist so groß wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Wie es weiter geht und was Anleger dabei beachten sollten, erklärt Manuel Peiffer von der Vermögensverwaltung GVS Financial Solutions. Die Stimmung in der Bankenbranche könnte schlimmer kaum sein. Die negativen Ergebnisse des jüngst veröffentlichten Stresstests haben Spuren hinterlassen. Zudem plagen Banken die Gewissheit, dass sie noch sehr lange mit den historisch tiefen Zinsen leben müssen, was die Gewinnmargen implodieren lässt. Die Unsicherheit im italienischen …
Lesen Sie mehr »Süddeutschen Zeitung: Deutsche-Bank-Chef attackiert Niedrigzinspolitik der EZB
Der Deutsche-Bank-Chef John Cryan wirft der Europäischen Zentralbank (EZB) vor, mittlerweile kaum noch jemandem zu nutzen. Er fordert EZB-Chef Mario Draghi zu einem Kurswechsel und einem Ausstieg aus den Minuszinsen auf. Die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) richtet nach Ansicht von Deutsche-Bank-Chef John Cryaninzwischen mehr Schaden an, als sie nutzt. Die EZB habe zwar in der Finanz- und Staatsschuldenkrise viel dafür getan, Europa zu stabilisieren. “Inzwischen aber wirkt die Geldpolitik den Zielen entgegen, die Wirtschaft zu stärken und das …
Lesen Sie mehr »Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Neue Banken-Krise in Europa: Ein Funke reicht für das Pulverfass
Die neue Finanzkrise, von der immer wieder gewarnt wird, ist längst im Gang. Zahlreiche große Krisenherde üben ihre zerstörerische Wirkung bereits aus. Es kann jederzeit zur Explosion kommen, wenn nur eine Maßnahme zu einer fatalen Reaktion führt und sich als Funke erweist, der in ein Pulverfass fällt. Auch Deutschland als Wirtschaftsprimus Europas ist vor einer europäischen Banken-Krise nicht gefeit. Der Internationale Währungsfonds fand Ende Juni harte Worte für die Deutsche Bank: „Unter den global tätigen Banken mit systemischer Bedeutung scheint …
Lesen Sie mehr »Frankfurter Allgemeinen Zeitung: Türkische Zentralbank senkt die Zinsen
Zum sechsten Mal in Folge senkt die türkische Zentralbank den Leitzins. Erdogan appelliert zudem an die Geschäftsbanken, keine hohen Zinsen zu nehmen. Wer „den falschen Weg“ gehe, müsse mit Konsequenzen rechnen. Die türkische Zentralbank hat ihren Leitzins den sechsten Monat in Folge gesenkt. Der Satz für Übernachtkredite werde von 8,75 auf 8,50 Prozent zurückgenommen, teilte die Notenbank am Dienstag mit. Zuvor befragte Ökonomen hatten mit diesem Schritt gerechnet. Denn PräsidentRecep Tayyip Erdogan hat wiederholt billigeres Geld gefordert. Er will eine …
Lesen Sie mehr »Wirtschaftswoche: Zentralbanken suchen nach Alternativstrategien
Die Leitzinsen der weltweit wichtigsten Zentralbanken sind allesamt nahe oder gar unter der Nullgrenze. Weil die negativen Effekte dieser Politik zunehmen, suchen sie nach strategischen Alternativen und Sondermaßnahmen. Mit der Ausnahme der US-amerikanischen Notenbank haben in den vergangenen Monaten alle relevanten Notenbanken die Zinsen weiter gesenkt. Die Begründung war fast immer die gleiche: Schwaches Wachstum und eine Inflation, die unter dem Zielwert liegt. Hinzu kommen noch eine weltweite Investitionsschwäche sowie eine geringe Exportdynamik. Das sind die wichtigsten Gründe für das …
Lesen Sie mehr »Focus Online: Chefvolkswirt: Die Geldpolitik der EZB wird zum Risiko für Deutschland
Die Niedrigzinspolitik der EZB trifft Deutschland hart. Banken und Sparer leiden, und auch der Wirtschaft droht Gefahr. Die Regierung muss handeln, wenn sie Schaden von Deutschland abwenden will. Was hat die Europäische Zentralbank (EZB) in den letzten Jahren nicht alles getan, um einer möglichen Deflation vorzubeugen und den Euroländern Strukturreformen zu erleichtern? Man hat die Zinsen auf null Prozent gesenkt – also den Zins de facto abgeschafft – und den Einlagezins bis auf minus 0,4 Prozent gesenkt. Im März dieses …
Lesen Sie mehr »Wirtschafts Blatt: US-Notenbanker Williams: Zinserhöhung “lieber früher als später”
Angesichts der starken Wirtschaft beführwortet US-Notenbanker John Williams eine graduelle Anhebeung der Zinsen. Anchorage (Alaska)/Washington – Der US-Notenbanker John Williams hat sich den Rufen nach einer baldigen Zinserhöhung angeschlossen. Angesichts der starken US-amerikanischen Wirtschaft sei es sinnvoll, wieder zu graduellen Anhebungen zurückzukehren, sagte er am Donnerstag laut im Voraus veröffentlichtem Redetext. Dies solle “lieber früher als später” geschehen. Ansonsten könnte dies der US-Wirtschaft teuer zu stehen kommen. Williams ist dieses Jahr zwar nicht im Offenmarktausschuss (FOMC) stimmberechtigt, der über die …
Lesen Sie mehr »Das Investment: Warum Gold für Multi-Asset so wertvoll ist
Gold erlebt seine Wiederentdeckung. Trotz zuletzt wechselhafter Notierungen, gilt das Edelmetall als Top-Anlage zur „Absicherung“. Warum es auch in Multi-Asset-Portfolios keinesfalls fehlen sollte, erläutert Matthew Michael, Produktmanager Rohstoffe & EMD bei Schroders. Multi-Asset-Fonds stecken in der Zwickmühle: Aktien und Anleihen, die beiden wesentlichen Stützen gemischter Portfolios, sind in luftige Höhen enteilt. Bei Dividendentiteln sind zwar neue Rekorde vorstellbar. Der Weg dorthin verläuft aber zunehmend beschwerlicher. Bonitätsstarke Rentenpapiere wiederum bringen kaum noch Zinsen. Die Hausse scheint ein reifes Stadium erreicht zu …
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