Das Investment: Marc Faber über China: “Kreditblase epischen Ausmaßes”

sjb_werbung_das_investment_300_200Gibt es in China eine Konjunkturabkühlung? Die Regierung in Peking sagt, die Wirtschaft wachse mit knapp 7 Prozent. Der Crash-Prophet Marc Faber hält das für falsch und ist überzeugt, dass sich im Reich der Mitte eine gigantische Kreditblase aufbaut.

Marc Faber, Schweizer Marktanalyst und Crash-Prophet ist davon überzeugt, dass es in China eine Kreditblase mit epischem Ausmaß gibt. Gegenüber Bloomberg sagte er, die Verschuldung prozentual zur Wirtschaftsleistung in China wachse so schnell wie noch nie in der Geschichte.

Auch sei das Wachstum nicht so hoch, wie es die Regierung in Peking behaupten würde. Es gebe sehr viele negative Indikatoren wie die Industrieproduktion, Importe und Exporte, die gegen eine Wachstumsrate von knapp 7 Prozent sprechen.

Ein weiterer Punkt der gegen eine gutlaufende Konjunktur spricht, ist die enorme Kapitalflucht in den vergangenen acht bis neun Monaten. Wenn die Chinesen massiv Geld außer Landes bringen, dann sei das kein gutes Zeichen. Da werden auch die jüngsten Zinssenkungen der chinesischen Wirtschaft nicht helfen, meint Faber.

Von: Oliver Alegiani

Quelle: DAS INVESTMENT.

Siehe auch

Citywire: Erste-AM-Managerin: „Passive ETFs sind nicht immer die optimale Lösung“

Stephanie Clam-Martinic, Senior Fund Managerin bei Erste Asset Management, spricht im Interview über verdeckte Klumpenrisiken in Weltindizes, das Comeback von Anleihen und warum sie aktuell gezielt auf Biotechnologie und Rohstoffe setzt. Stephanie Clam-Martinic arbeitet als Senior Fondsmanagerin bei der Erste Asset Management und verantwortet dort unter anderem die Verwaltung von Multi-Asset-Mandaten. Im Interview erklärt sie, …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert