Euro FundResearch: Moventum: Kommt jetzt die Ölpreiswende?

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Nach langem Ringen haben sich die Mitgliedsstaaten der OPEC auf eine Reduktion der Ölförderung geeinigt. Auch Staaten außerhalb der OPEC, bspw. Russland, wollen ihre Fördermenge kürzen. Dies sorgte für einen deutlichen Anstieg des Ölpreises und von Energieaktien.

Offen bleibt allerdings, wie rigoros die geplanten Kürzungen tatsächlich auch implementiert werden. Die US-Arbeitsmarktdaten zum Wochenausklang boten keinerlei Überraschungen. Die Anzahl der neugeschaffenen Stellen lag mit 178.000 mehr oder weniger im Rahmen der Erwartungen. Die Arbeitslosenquote fiel deutlich auf nur noch 4,6 Prozent. Allerdings wurde beim Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne ein Rückgang von 0,1 Prozent verzeichnet. Insgesamt bieten diese Daten der US-Notenbank ausreichend Spielraum für eine moderate Zinserhöhung auf ihrer nächsten Sitzung. Auch in Europa zeigte sich der Arbeitsmarkt robust und die Arbeitslosenquote innerhalb der Eurozone fiel mit 9,8 Prozent erstmals seit fünf Jahren wieder unter die Zehnprozentmarke. In Deutschland wiesen derweil die Einzelhandelsumsätze im Monat Oktober mit einem Plus von 2,4 Prozent ggüb. dem Vormonat einen deutlichen Zuwachs auf.

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Siehe auch

e-fundresearch: Die kurzfristige Zinserhöhung. Die mittelfristige Debatte. Die langfristige Fehlbewertung.

Kevin Thozet, Mitglied des Investment-Komitees bei Carmignac, erwartet eine weitere Zinserhöhung der EZB um 25 Basispunkte auf 2,50 Prozent. Während die Märkte bereits ein Zinsniveau von 3 Prozent einpreisen, hält Carmignac diese Erwartung für überzogen und sieht Chancen am kurzen Ende der Euro-Zinskurve.

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