Citywire: Löst der weltweit zunehmende Populismus eine erneute Finanzkrise aus?

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Unter dem verstärkten Einfluss des Populismus habe sich das wirtschaftspolitische Gefüge in den Folgejahren der Weltwirtschaftskrise spürbar verändert. Im heutigen globalen Umfeld wirken laut Andreas Freytag, Wirtschaftsprofessor der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Risiken, die es vor der Finanzkrise noch nicht gegeben habe.

Um einer erneuten möglichen Finanzkrise entgegenzuwirken, sei eine Regelbindung, statt einer Ad-hoc-Politik entscheidend. In der jüngsten Vergangenheit habe es in der Konsequenz entweder Reformen im Sinne der Stabilitätspolitik gegeben oder Protektionismus und expansive Geldpolitik. Wobei zweiteres durch eine populistische Regierung begünstigt worden sei. Doch im Rahmen der Geldpolitik seien auch die Bilanzoptionen der EZB und anderer Zentralbanken nicht ohne Risiko. In Anbetracht der Vermögenspreisinflation stelle sich die Frage, ob die Blase platzen werde.

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