Handelsblatt: Aktienkauf in Krisenzeiten: Wie Anleger mit antizyklischen Aktien das Depot stabilisieren

Die Börse gilt als Abbild der Wirtschaft: Die meisten Aktien orientieren sich am Lauf der Konjunktur. Das sind die zyklischen, konjunkturempfindlichen Aktien.

Antizyklische Papiere hingegen entwickeln sich eher unterdurchschnittlich, wenn es mit der Wirtschaft bergauf geht. Doch sie laufen überdurchschnittlich gut in wirtschaftlich schwierigen Zeiten oder gar einer Rezession. Mit solchen Titeln können Anlegerinnen und Anleger also auch in schwachen Marktphasen ihr Depot stabilisieren.

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Emerging Markets profitieren von attraktiven Bewertungen und langfristigen Wachstumsperspektiven. Gleichzeitig verändert der technologische Wandel die Struktur der Schwellenländerindizes spürbar. Vor allem die hohe Bedeutung von Technologie- und Halbleiterunternehmen macht deutlich, dass Anleger heute stärker denn je hinter die Indexzusammensetzung schauen sollten. Timo Steinbusch, Leiter Portfoliomanagement der apoBank, ordnet die Entwicklung ein:

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