Citywire: Absolute-Return-Fonds: Das Märchen von hohen Renditen und geringer Korrelation?

Die Renditen von Absolute-Return-Strategien in den letzten drei Jahren waren größtenteils enttäuschend, die Korrelation zu Aktien zu hoch und auch der langfristige Trend von Mittelabflüssen macht es der Anlageklasse nicht gerade einfacher.

Absolute-Return-Strategien zeichnen sich durch den Einsatz von Leerverkäufen, Futures, Optionen, Derivaten, Arbitrage-Geschäften, Leverage und unkonventionelleren Anlagen aus. Ziel der Fondskonstrukte ist es, unabhängig von jeglicher Marktlage positive Renditen zu erwirtschaften und sich nicht an einen Vergleichsindex zu klammern – Renditen sollen möglichst unkorreliert zu Aktien- und Anleihenrenditen erzielt werden.

Siehe auch

Fundview: ODDO-BHF-Leiter: „Aktive ETFs werden viele klassische Fonds ersetzen“

Aktive ETFs sind für Karsten Seier vor allem eine effizientere Hülle für bewährte Investmentstrategien. Der Portfoliomanager von ODDO BHF setzt im US-Aktienmarkt auf einen vollständig investierten, momentumgetriebenen Ansatz und erwartet, dass aktive ETFs langfristig einen großen Teil traditioneller Publikumsfonds verdrängen werden.