Fragen an den FondsManager: Craton Capital Precious Metal Fund (WKN A14S65) – Teil 2

Markus Bachmann. FondsManager. Craton Capital Precious Metal Fund.

Während sich der Goldpreis zuletzt im Umfeld der Kursmarke von 1.300 US-Dollar stabilisieren konnte, nehmen die Kursrisiken an den globalen Aktienmärkten insgesamt zu. FondsManager Markus Bachmann von Craton Capital analysiert die Situation, betrachtet die aktuellen Zinsszenarien und sagt, was steigende Renditen für sein Portfolio bedeuten. Der Rohstoffexperte vom Craton Capital Precious Metal Fund (WKN A14S65, ISIN LI0214430949) äußert sich zudem, welche Märkte und Branchen aus seiner Sicht derzeit die größten Unterbewertungen aufweisen. Seine Antworten auf die FondsManagerfragen (Teil 2) finden SJB Investoren hier.

Wie schätzen Sie die Zinsszenarien ein und was bedeuteten steigende Zinsen für Ihr Portfolio?

  • Wir erachten es als realistisch, dass die Zinsen über die nächsten 2 Jahre weltweit steigen werden.
  • Die Zentralbanken hinken mit ihrer Zinspolitik der wirtschaftlichen Entwicklung hinterher. Wir sehen eher eine Gefahr, dass vor allem die US Fed die Leitzinsen nicht rasch genug anheben kann. Die US Wirtschaft befindet sich in der zweitlängsten Phase der wirtschatlichen Expansion. Falls und wenn diese zum Erliegen kommt, wird der Fed der Spielraum zu Zinssenkungen fehlen. Auch: die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, dass zu billiges Kapital zu Fehlallokationen führt mit unerwünschten Konsequenzen für die Kapitalmärkte und das Finanzsystem insgesamt.
  • Steigende Zinsen haben für unsere Portfolios mittel- und langfristig keinen negativen Einfluss.

Welche Märkte und Branchen sind aus Ihrer Sicht aktuell eher unterbewertet? 

  • Wir sehen eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die globalen Rohstoffmärkte am Beginn eines neuen und sehr langfristigen Zyklus stehen. Das gilt insbesondere auch für die Edelmetallmärkte.
  • Minenkaktien haben das Potential, traditionelle Leitindizes über Jahre deutlich hinter sich zu lassen.
  • Schwellenländer sind vor diesem Hintergrund auch von Interesse, nicht nur weil sie höhere Wachstumsraten vorweisen können sondern auch, weil diese Wirtschaften überdurchschnittlich von höheren Rohstoffpreisen profitieren.

Siehe auch

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