Das Investment: Invesco Balanced-Risk Allocation Fund

sjb_werbung_das_investment_300_200SJB | Korschenbroich, 26.06.2013.  Scott Wolle, Fondsmanager bei Invesco, erklärt wie die richtige Zusammensetzung eines Fonds gleichmäßige Kursgewinne erzielen kann. Wer heute auf Nummer sicher gehen möchte, hat ein Problem. Sichere Zinsanlagen bringen kaum noch einen Ausgleich für die Inflation. Das heißt, nach Abzug von Inflation und Steuern machen Anleger reale Verluste. Die Beimischung von Aktien oder Rohstoffen im Portfolio ist deshalb für denjenigen, der sein Kapital real erhalten und noch einen Zusatzertrag generieren will, unerlässlich.

„Dies hat im Konjunkturzyklus einen größeren Streuungsvorteil“, erklärt Scott Wolle, Fondsmanager des Invesco Balanced-Risk Allocation Fund, „da die verschiedenen Konjunkturphasen die drei Anlageklassen sehr unterschiedlich beeinflussen.“ So laufen viele Rohstoffe und Aktien gerade in Aufschwungphasen besonders gut, während sichere Anleihen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Schutz bieten.

„Zudem muss man die Risiken, die die einzelnen Anlageklassen für das Portfolio bedeuten, angemessen berücksichtigen“, sagt Wolle. Was er damit meint? Ein traditioneller Mischfonds zum Beispiel enthält 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen. Eine Aufteilung, die als ausgewogen bezeichnet wird. Dies mag zwar aus Renditeaspekten heraus so sein, wer aber das Risiko eines solchen Portfolios betrachtet, kommt zu einem anderen Ergebnis.

Da Aktienkurse stärker schwanken als Anleihekurse, ist deren Risikobeitrag auch größer. Aus der Risikoallokation heraus betrachtet machen Aktien tatsächlich 90 Prozent am Portfolio aus, Anleihen aber nur 10 Prozent. „Wir sind deshalb dazu übergegangen, das Portfolio des Fonds auf Basis der Risikobeiträge zusammenzubauen“, sagt Wolle. Sollen die Anlageklassen den gleichen Risikobeitrag leisten, ergibt sich eine andere Gewichtung als im traditionellen gemischten Portfolio. Aktien und Rohstoffe kommen dann auf einen Anteil von jeweils 20 Prozent, während auf Anleihen 60 Prozent entfallen.

Von: Gerd Hübner

Quelle: DAS INVESTMENT.

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