Das Investment: Schäuble schimpft über QE: „Expansive Geldpolitik ist Hauptursache der Finanzkrisen“

sjb_werbung_das_investment_300_200 SJB | Korschenbroich, 30.03.2015. Finanzminister Wolfgang Schäuble geht hart mit der expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) ins Gericht. Mario Draghi unter Beschuss: Nach Anlage-Guru Felix Zulauf kritisiert nun auch der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble die Entscheidung des EZB-Chefs, die Märkte mit billigem Geld zu fluten.

„Nach meiner Ansicht sind eine expansive Geldpolitik und eine hohe Verschuldung nicht die Lösung, sondern Hauptursachen der Finanz- und Schuldenkrisen der letzten Jahre”, sagt Schäuble.

Politisch scheint Schäuble mit seiner Ablehnung des Quantitative Easing (QE) jedoch ziemlich allein zu sein. „Ich habe eine Menge Kollegen in der Euro-Zone, die für QE argumentiert haben. Ich tat das nicht.”

Nach Einschätzung von Schäuble wird das Staatsanleihen-Kaufprogramm zu einer Erhöhung des deutschen Überschusses führen. Experten rechnen damit, dass im Rahmen des QE der Euro schwächer wird, was der Exportwirtschaft Deutschlands zugutekommen würde. Es sei schon ironisch, dass diejenigen, die für QE argumentieren, dann den deutschen Überschuss kritisieren würden, so Schäuble.

Von: Svetlana Kerschner

Quelle: DAS INVESTMENT.

Siehe auch

Citywire: Citywire-Umfrage: Sind die Effekte des Iran-Konflikts beherrschbar?

Ein Großteil der Befragten reagiert in den Kundenportfolios nicht auf die aktuelle Kriegssituation und Aktien werden noch vor Gold oder Rohstoffen als bester Schutz vor Inflation genannt. Auf dem Citywire München Forum 2026, das am Donnerstag im Rosewood in München stattgefunden hat, beantworteten die Teilnehmer zu Beginn der Veranstaltung auch Fragen zum Kapitalmarkt und dessen zukünftiger …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert