Tagesarchiv

Manager Magazin: “Geldpolitik an der Grenze , Zinskanal verstopft”

Ex-Bundesbank-Präsident Axel Weber sieht die Geldpolitik nach Jahren extrem niedriger Zinsen an der Grenze ihrer Wirksamkeit. “Notenbanken sind heute sehr stark zum Reparaturbetrieb der Politik und der Finanzmärkte verkommen”, sagte Weber, der heute Präsident des Verwaltungsrates der Schweizer Großbank UBS ist, am Donnerstag bei der Handelsblatt-Tagung “Banken im Umbruch” in Frankfurt. Das viele billige Geld erreiche den angestrebten Effekt nicht: “Der Zinskanal ist verstopft”, sagte Weber. “Die Geldpolitik kann das langfristige Potenzialwachstum nicht anschieben.”

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Süddeutschen Zeitung: Deutsche-Bank-Chef attackiert Niedrigzinspolitik der EZB

Der Deutsche-Bank-Chef John Cryan wirft der Europäischen Zentralbank (EZB) vor, mittlerweile kaum noch jemandem zu nutzen. Er fordert EZB-Chef Mario Draghi zu einem Kurswechsel und einem Ausstieg aus den Minuszinsen auf. Die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) richtet nach Ansicht von Deutsche-Bank-Chef John Cryaninzwischen mehr Schaden an, als sie nutzt. Die EZB habe zwar in der Finanz- und Staatsschuldenkrise viel dafür getan, Europa zu stabilisieren. “Inzwischen aber wirkt die Geldpolitik den Zielen entgegen, die Wirtschaft zu stärken und das …

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Pressemitteilung Allianz Global Investors: „Divergierende Geldpolitik – Übereinstimmende Fiskalpolitik“

Allianz | Frankfurt, 26.08.2016. Während mit der Ernennung von Dr. Urjit Patel als neuen Präsident der Zentralbank von Indien auf politische Kontinuität und Unabhängigkeit der Zentralbank mit Blick auf Bekämpfung der Inflation Wert gelegt wird, scheint sich die geldpolitische Ausrichtung in Japan und den USA weiter in die entgegengesetzte Richtung zu entwickeln. So zeugten taubenhafte Töne von Gouverneur Kuroda davon, dass bei der anstehenden geldpolitischen Sitzung zwar mit weiteren Maßnahmen gerechnet werden dürfte, doch es seien primär jene Maßnahmen, die …

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Zeit Online: EZB belässt Leitzins bei null Prozent

Die europäischen Währungshüter behalten ihre bisherige Geldpolitik bei. Auch der Strafzins für Banken, die Geld bei der Notenbank einlagern, bleibt unverändert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von null Prozent. Das hat der EZB-Rat bei seiner Sitzung in Frankfurt beschlossen. Der Strafzins, den Banken und Sparkassen zahlen müssen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken, liegt weiterhin bei 0,4 Prozent.

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FondsAnalyse: SJB FondsEcho. Stryx America USD I (WKN A1JK62, ISIN IE00B1ZBRP88) SJB MiFID-Risikoklasse: 5

 SJB | Korschenbroich, 25.08.2016. Gerade erst hat der S&P 500 Index ein neues Rekordhoch von 2.194 Punkten erreicht und damit im August 2016 sein ambitioniertes Bewertungsniveau noch weiter ausgebaut – ist dies der passende Zeitpunkt, um über Neuinvestitionen in einen US-Aktienfonds nachzudenken? Antizykliker zeigen sich in diesem Zusammenhang naturgemäß skeptisch, doch als unterstützend für den US-Aktienmarkt könnten sich die immer weiter herausgeschobenen Leitzinsanhebungen der Fed erweisen, bei denen es mittlerweile fraglich ist, ob nach den Marktturbulenzen durch den Brexit und …

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Pressemitteilung WisdomTree Europe: Große Verzerrungen überall!

WisdomTree Europe | London, 24.08.2016. BoE-Maßnahmen lassen die Extra-Rendite bei britischen Dividendentiteln steigen Dank der stimulierenden Maßnahmen der Bank of England (BoE) bietet der Anleihenmarkt derzeit Renditen nahe null Prozent. Damit ist nach Abzug der Inflation der negative Bereich erreicht. Es wird erwartet, dass die Brexit-induzierte Abwertung des Pfunds zu steigenden Preisen bei importierten Waren führen wird. Dadurch erhöht sich der Inflationsdruck weiter und der Preis, den Anleger in Rentenpapieren im Vergleich zu Aktien zahlen, könnte erstmals als übertrieben gehalten …

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Focus Online: Chefvolkswirt: Die Geldpolitik der EZB wird zum Risiko für Deutschland

Die Niedrigzinspolitik der EZB trifft Deutschland hart. Banken und Sparer leiden, und auch der Wirtschaft droht Gefahr. Die Regierung muss handeln, wenn sie Schaden von Deutschland abwenden will. Was hat die Europäische Zentralbank (EZB) in den letzten Jahren nicht alles getan, um einer möglichen Deflation vorzubeugen und den Euroländern Strukturreformen zu erleichtern? Man hat die Zinsen auf null Prozent gesenkt – also den Zins de facto abgeschafft – und den Einlagezins bis auf minus 0,4 Prozent gesenkt. Im März dieses …

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Pressemitteilung NN Investment Partners: Die Schwellenländer sind wieder da – Indonesien und Indien liegen vorn

NN | Frankfurt, 22.08.2016 Die Schwellenländer steigen wieder in der Gunst der Anleger. Nach längerer Durststrecke, politischen Krisen und Wachstumssorgen sind die Kapitalzuflüsse in die aufstrebenden Volkswirtschaften zuletzt stark gestiegen. „Das wiedererwachte Interesse der internationalen Investoren beruht aber zumeist weniger auf eigener Stärke der Schwellenländer, sondern vor allem auf der lockeren Geldpolitik und sinkenden Zinsen in den Schwellenländern selbst“, sagt Maarten-Jan Bakkum, Senior Emerging Markets Strategist bei NN Investment Partners. Nach sechs Jahren stetigen Abschwungs dürften davon insbesondere die dortigen …

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Handelsblatt: US-Währungshüter diskutieren über baldige Zinserhöhung

Anleger erhoffen sich von den Protokollen der Juli-Sitzung der US-Notenbank Fed neue Hinweise auf die Geldpolitik der US-Währungshüter. Doch die sind sich nicht einig. Eine baldige Zinserhöhung scheint aber möglich. Washington In der US-Notenbank Fed dringen einige Währungshüter auf eine baldige Zinserhöhung. Allerdings ist sich der zuständige Offenmarktausschuss (FOMC) laut den Protokollen der Juli-Sitzung weitgehend einig, dass vor einem solchen Schritt weitere Daten vorliegen müssten. Doch die Befürworter einer baldigen geldpolitischen Straffung sind den am Mittwochabend veröffentlichten Mitschriften zufolge der …

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Handelsblatt: US-Währungshüter spricht über rasche Zinserhöhung

Mehrere US-Währungshüter hatten zuletzt zur Vorsicht bei der Zinserhöhung geraten. William Dudley steuert nun gegen: Es habe sich eine zu große Gelassenheit breitgemacht – eine Zinserhöhung im September sei angemessen. New York/Washington Der US-Währungshüter William Dudley hat eine Zinserhöhung im September ins Gespräch gebracht. „Ich denke, dass es möglich ist“, sagte der Chef des US-Notenbankablegers in New York am Dienstag dem Fernsehsender Fox Business Network: „Wir nähern uns dem Zeitpunkt, zu dem es aus meiner Sicht angemessen ist, die Zinsen …

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Handelsblatt: Erst Klarheit über Brexit-Folgen, dann Zinserhöhung

Bisher hieß es aus Kreisen der US-Notenbank Fed, für deren Geldpolitik sei die einheimische Konjunktur wichtiger als die Brexit-Abstimmung. Doch in einer Sitzung gut eine Woche vor der Abstimmung klingt das anders. Washington Die US-Notenbank Fed will sich vor einer Zinserhöhung zunächst Klarheit über die Auswirkungen der Brexit-Abstimmung verschaffen. Wie aus den Protokollen der gut eine Woche vor dem Brexit-Referendum abgehaltenen Zinssitzung von Mitte Juni hervorgeht, sorgten sich die Währungshüter über die Konsequenzen einer Abkehr der Briten von der EU.

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Das Investment: Der Goldpreis steht am Beginn eines Bullenmarktes

Gold erlebt eine Renaissance. Die Notierungen dürften auf Jahre hinaus steigen, ist Matthew Michael, Produktmanager Rohstoffe & EMD bei Schroders, überzeugt. Viele Goldminen-Unternehmen haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt – und bieten nun wieder einen Hebel auf den Preis des Edelmetalls. Gold ist nie aus der Mode gekommen. Zwar sorgte die kurzfristige Preisentwicklung bis zum Jahr 2015 für vorübergehende Enttäuschungen. Historisch betrachtet hat sich das Edelmetall jedoch stets bewährt – als sicherer Hafen in Zeiten wirtschaftlicher Turbulenzen, als Schutz …

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Euro FundResearch: Pulverfass Türkei

Kurz nach dem Putschversuch im Juli wurde in der Türkei der Notstand ausgerufen. Das Land hatte bereits zuvor zu den fragilsten und risikoreichsten Schwellenländern gehört. Insgesamt sehen wir genauso schwerwiegende wie langfristige Konsequenzen. Aus unserer Sicht ist der Putschversuch vom 15. Juli ausschließlich negativ für die türkische Wirtschaft zu bewerten. Wie schwer die Folgen tatsächlich sein werden, hängt insbesondere von der politischen Antwort ab.

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Pressemitteilung Allianz Global Investors: Kapitalmarktbrief August 2016: “Money for nothing” – Schulden ohne Sühne!

Allianz | Frankfurt, 05.08.2016. Das hätte sich die britische Rockband Dire Straits auch nicht träumen lassen, dass es wirklich einmal “Money for nothing” – “Geld umsonst” – geben würde, zumindest bezogen auf die Refinanzierung der Staatsschulden. Wir sind auf der Zinsseite am tiefsten Punkt einer 5.000-jährigen Geschichte an “Schulden und Sühne” angekommen, das ist schon länger bekannt. Dass negative Umlaufrenditen bei Staatsanleihen der Industriestaaten eher die Regel als die Ausnahme sind, auch. Denn tatsächlich sind Negativrenditen auf Staatsanleihen ein globales …

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