Chinas starker Mann wird diese Woche seine Machtbasis weiter ausbauen. Doch die Wirtschaft steht auf wackligen Beinen. Geht von China die nächste globale Finanzkrise aus? Aus westlicher Sicht gibt es zwei Chinas. Das eine ist ein unfassbar starkes Land – das andere ein aufgeblasener Riese auf schwankendem Grund. Beunruhigend sind beide. Beginnen wir mit der Geschichte vom starken China. Sie handelt von einem Land, das dasteht wie eine Terrakottaarmee aus Superhelden – ein Milliardenheer in schimmernden Rüstungen: unnahbar, unbesiegbar, unüberwindbar. .
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Xing: Der Glaube an den ewigen Aufschwung
Heute kann ich gleich zwei Geständnisse machen. Ich habe mich geirrt und auch ich schreibe ab.Solange es Pessimisten gibt, geht es weiter Geirrt habe ich mich – bisher – mit meiner pessimistischen Sicht auf Wirtschaft und Märkte. Die Börsen boomen und der DAX hat einen neuen Rekordstand erreicht. Zumindest gemessen am Performance-DAX, der Ausschüttungen steuerfrei berücksichtigt. Aber auch dem Kurs-DAX fehlen nur noch wenige Punkte zum bisherigen Höchststand von 6.266,15 aus dem Jahr 2000. Die US-Börse feiert unbeeindruckt von steigenden …
Lesen Sie mehr »Das Investment: Jetzt über Wandelanleihen nachdenken
Wandelanleihen bieten Anlegern ein einzigartiges Engagement, indem sie Merkmale von Aktien und Anleihen miteinander kombinieren. Diese Wertpapiergattung, die in den 1860er Jahren erfunden wurde, um die US-Eisenbahnindustrie zu finanzieren, erlaubt Emittenten, sich zu niedrigeren Zinsen zu verschulden; im Gegenzug geben sie dem Anleger die Möglichkeit, über ihre Aktienkomponente am Wachstum des Unternehmens teilzuhaben. Wie genau funktionieren Wandelanleihen?Wandelanleihen sind Schuldverschreibungen, die die Merkmale von Aktien und Anleihen miteinander kombinieren.
Lesen Sie mehr »Das Investment: T. Rowe Price: Das sind die Vorteile des aktiven Rentenfonds-Managements
Eine aktive Anlagestrategie hat für Rentenanleger große Vorteile gegenüber passiven Ansätzen. Das gilt besonders in den Schwellenmärkten, sagt Andrew Keirle, Fondsmanager für Lokalwährungsanleihen bei T. Rowe Price. Bei Anleihen aus Schwellenländern und insbesondere bei Lokalwährungsanleihen liegen die Vorteile aktiven Managements deutlich auf der Hand. Dafür gibt es fünf Gründe: Durch ein aktives Management von Lokalwährungsanleihen aus Schwellenländern kann das Währungsrisiko verringert werden. In den vergangenen Jahren hatten Kuponerträge den größten Anteil an den Renditen, die mit diesen Papieren erwirtschaftet wurden. …
Lesen Sie mehr »Xing: “EZB muss Zinsen rechtzeitig anheben”
Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat davor gewarnt, die Zinsen zu lange niedrig zu halten. Die Geldpolitik müsse „symmetrisch“ handeln, sagte Weidmann im Interview mit der WirtschaftsWoche.Die Niedrigzinsphase dürfe „nicht zu lange dauern und im Aufschwung müssen die geldpolitischen Zügel zügig und konsequent angezogen werden“, forderte er. Die konjunkturelle Entwicklung in der Währungsunion sei derzeit aufwärtsgerichtet. „Wir erwarten, dass der Auslastungsgrad zunimmt und der Preisdruck steigt.
Lesen Sie mehr »FAZ: „Negativzinsen sind unnötig und rechtswidrig“
Anfang Dezember verhandelt das Landgericht Tübingen um mögliche Strafzinsen für Kleinsparer bei einer schwäbischen Volksbank. Das Urteil könnte Signalwirkung haben.Das Landgericht Tübingen verhandelt am 8.Dezember den Streitfall um mögliche Strafzinsen für Kleinsparer bei der Volksbank Reutlingen. Das hat ein Sprecher des Gerichts am Dienstag mitgeteilt. Die Bank hatte in ihr Preisverzeichnis zunächst Negativzinsen auch für normale Privatkunden aufgenommen, diese dann aber wieder zurückgezogen – ohne sich allerdings darauf festlegen zu wollen, für immer darauf zu verzichten.
Lesen Sie mehr »Das Investment: Niedrigzinsen drücken Profite der Geldhäuser
Die vorherrschenden marginalen Zinsen werden kleine und mittelgroße Kreditinstitute hierzulande weiterhin erheblich belasten. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Bafin und der Deutschen Bundesbank zur Ertragslage und Widerstandsfähigkeit deutscher Kreditinstitute im Niedrigzinsumfeld hervor. Ihren eigenen Plan- und Prognosedaten zufolge rechnen die befragten Kreditinstitute in fünf Jahren mit einem um 9 Prozent gesunkenen Jahresüberschuss vor Steuern. Da die Institute gleichzeitig wachsende Bilanzen annehmen, sinkt ihre Gesamtkapitalrentabilität (Jahresüberschuss vor Steuern im Verhältnis zur Bilanzsumme) um 16 Prozent. Das klingt mau, ist …
Lesen Sie mehr »Transaktionen. Aktuell. SJB Liquidität Z3+ Eur: Bellevue Global Macro Fund WKN A1CW3N
Lange hatte Anleger auf ein Ende der Niedrigzinspolitik der EZB gehofft, es kam aber nicht. Und wird auch so schnell nicht kommen, wie EZB-Präsident Mario Draghi auf der letzten Pressekonferenz klar verlauten ließ. Wir ziehen daraus Konsequenzen und tauschen den Geldmarktfonds FT Accugeld WKN 977020, der zuletzt nicht einmal mehr seine Kosten erwirtschaften konnte, in den Bellevue Global Macro Fund WKN A1CW3N, der als defensiver Mischfonds vornehmlich in Anleihen und abgesicherte Aktien investiert.
Lesen Sie mehr »Xing: Wenn Draghi vorangeht, folgen andere
Bald wird auch die EZB beginnen, die Geldpolitik zu straffen. Das wird auch einen hochbrisanten Streit zwischen Ökonomen klären.Nach der Bundestagswahl konzentriert sich das öffentliche Interesse verständlicherweise auf das Wahlergebnis und seine Folgen für die deutsche und die europäische Politik. Die Finanzmärkte haben auf die Bundestagswahl kaum reagiert, weil sich aus ihrer Sicht an den wirtschaftlichen und politischen Rahmendaten (zumindest zunächst) wenig ändern dürfte.Dagegen zeichnen sich in diesem Herbst Änderungen in der Geldpolitik ab, die langsam verlaufen und behutsam kommuniziert werden dürften, aber dennoch …
Lesen Sie mehr »Xing: Staatsanleihen im Depot: Anleger reißen sich um Jahrhundert-Anleihen
Staatsanleihen sind gefragt wie lange nicht. Mehr und mehr Anleger, Versicherer und auch Pensionskassen interessieren sich für die Wertpapiere. Doch das Risiko von Kursverlusten darf nicht unterschätzt werden. Auf der verzweifelten Suche nach Rendite packen sich Investoren immer häufiger extrem lang laufende Staatsanleihen in ihre Depots. Selbst mit 100-jährigen Bonds sammelten Österreich und Argentinien kürzlich Milliardengelder ein. Kanada denkt über einen neuen 50-jährigen Schuldschein nach und Experten erwarten, dass auch die USA bald mit einem solchen Wertpapier an den Markt …
Lesen Sie mehr »Focus Online: Goldman Sachs Berechnung: Wahrscheinlichkeit für einen Börsencrash ist so hoch wie zuletzt 2008
Die Krisenstaaten der Eurozone erholen sich überraschend gut. Deutschland erwirtschaftet ein Rekordhoch und der Weltwirtschaft geht es so gut wie seit der Krise vor neun Jahren nicht mehr. Trotzdem fürchten viele einen Rückschlag. Die Investmentbank Goldman Sachs hat in ihrem „Bear Market Risk Indicator“ ermittelt, wie hoch das Risiko für einen Börsencrash liegt. Der Indikator steht an der Börse für anhaltend sinkende Kurse und liegt aktuell bei 67 Prozent. Das ist der höchste Wert seit der Weltwirtschaftskrise 2008. Trotz des …
Lesen Sie mehr »Focus Online: Bundesbank-Vorstand kündigt “Ende der Geldschwemme” an
Seit Jahren schon leiden deutsche Sparer unter den Niedrigzinsen. Nun kommt von höchster Stelle Hoffnung auf eine Entlastung: Bundesbank-Vorstand Wuermeling stellt eine Zinswende in Aussicht. Für Sparer in Deutschland und den Rest Europas könnte es endlich Entlastung geben: Bei einem Auftritt in Münchenhat Bundesbank-Vorstandsmitglied Joachim Wuermeling eine Zinswende angekündigt. “Es ist an der Zeit, aus der Geldschwemme auszusteigen”, sagte Wuermeling im Münchner Presseclub. “Die Bundesbank wird sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass keine weiteren Staatsanleihen mehr gekauft werden.” Das Quantitative Easing sollen aufhören. Der Rat der …
Lesen Sie mehr »Multi Asset Fonds: BlackRock-Experten zur Bundestagswahl: „Ein Merkel-Sieg stützt Aktien“
Große Veränderungen für die Anleger nach der Bundestagswahl? Gibt es wohl eher nicht. Ein bisschen unterscheiden sich die potenziellen Einflüsse der Parteien auf die Finanzmärkte aber schon. Bald ist es soweit: Am kommenden Sonntag wählen die Deutschen einen neuen Bundestag. Da stellt sich die Frage: Welche Themen sind innenpolitisch in der kommenden Legislaturperiode besonders relevant? In der jüngsten Investor-Pulse-Studie von BlackRock wurden Wähler gefragt, welche Themen ganz oben auf der Agenda des neu gewählten Bundeskanzlers stehen sollten. Bei fast 50 …
Lesen Sie mehr »Xing: EZB uneinig über Enddatum für Anleihenkäufe
Die Top-Währungshüter der EZB sind Insidern zufolge uneins, ob sie im Oktober ein Enddatum für ihre Anleihenkäufe nennen sollen. In der Führungsetage der EZB gibt es Insidern zufolge eine Kontroverse über das künftige Ende des Anleihenkaufprogramms. Im EZB-Rat prallten unterschiedliche Vorstellungen aufeinander, erfuhr Reuters am Dienstag von mehreren Gewährsleuten, die nicht genannt werden wollten. Demnach streben einige Vertreter im Rat an, für das auf rund 2,3 Billionen Euro angelegte Programm ein verbindliches Abschlussdatum festzulegen. Andere dagegen setzten darauf, eine Reduzierung des Volumens der …
Lesen Sie mehr »Das Investment: Euro oder Dollar? – Pest oder Cholera?
Geld braucht Vertrauen, um seine Rolle als allgemein anerkanntes Tausch- und Zahlungsmittel, als Gradmesser für den Wert von Waren und als Medium zur Wertaufbewahrung zu erfüllen. Ohne Vertrauen ist Geld nicht mehr als buntes Papier. Der Vertrauensverlust, den wir seit einiger Zeit bei Euro und Dollar beobachten, hat mehrere Gründe, erklärt Vermögensverwalter Manfred Rath. Zu viel Geld im Umlauf: Wenn man die Bilanzen der großen Notenbanken dieser Welt betrachtet, kommt man zwangsläufig zur Erkenntnis, dass das Ganze kaum wieder einzudämmen …
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