Millionen Anleger in Deutschland leiden unter den Niedrigzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB). Erspartes bringt nichts mehr ein. Damit ihr Geld noch etwas abwirft, fliehen viele in Immobilien. Das hat schwindel-erregenden Preisen geführt. Ein Bank-Topmanager warnt jetzt von den möglichen Folgen. Neben Sparern leiden auch die Banken unter den aktuellen Minizinsen. Das erklärt Johannes-Jörg Riegler in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung. Riegler weiß, wovon er spricht: Der Finanz-Profi ist Präsident des Bundesverbandes öffentlicher Banken(VÖB) und Vorstands-Chef der Bayerischen Landeszentralbank. Zu den VÖB-Mitgliedern …
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Xing: Es wird Zeit für den Dollar
Nach einem schwachen Jahr steht der Dollar vor einer Trendwende. Allem Washingtoner Theaterdonner rund um das Schuldenlimit der USA zum Trotz. Die Gelegenheit sollten sich Anleger nicht entgehen lassen.Seit Jahresanfang hat der US-Dollar nach der breiten Definition der US-Notenbank Fed acht Prozent an Wert verloren, gemessen am Währungskorb DXY sogar elf Prozent. Spiegelbildlich dazu hat der Euro gegenüber dem Dollar aber auch anderen Währungen deutlich hinzugewonnen. Dies, obwohl sich bei nüchterner Betrachtung nichts, aber auch gar nichts an den fundamentalen Problemen der …
Lesen Sie mehr »Das Investment: Bert Flossbach: „Das Warten auf die Zinswende können Sie sich schenken“
Wir müssen uns auf viele weitere Jahre Niedrigzins einstellen, erklärt Bert Flossbach, Chef und Mitgründer der Vermögensverwaltung Flossbach von Storch bei den Sauren Golden Awards 2017. Der als Fondspersönlichkeit 2017 ausgezeichnete Vermögensverwalter setzt auf gute Aktien – und Gold.„Das Warten auf die große Zinswende können Sie sich schenken“, erklärt Bert Flossbach, der bei den Sauren Golden Awards 2017 als Fondspersönlichkeit des Jahres ausgezeichnet wurde, bei der Preisverleihung. Denn eine Zinswende, die diesen Namen auch verdient, werde nicht kommen.
Lesen Sie mehr »Xing: Die Zinswende der EZB kommt 2018
Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank wird vor allem in Deutschland heftig kritisiert. Sie verleitet Regierungen zum Stillstand. Das wird sich im kommenden Jahr ändern. Die EZB hat die Entscheidung, wann und wie sie ihr Anleihekaufprogramm beenden will nochmal vertagt. Sie steckt in einer Zwickmühle. Im Euroraum ist die Inflation weiterhin zu niedrig, zuletzt bei 1,5 Prozent, was eigentlich für eine Fortsetzung der Niedrigzinspolitik spricht. Gleichzeitig gewinnt der wirtschaftliche Aufschwung aber an Fahrt. Bleiben Inflation und Wachstum voneinander entkoppelt, könnte die …
Lesen Sie mehr »Xing: Was tun mit dem Geld? (6) – Hin und Her macht Taschen leer
Die Eiszeit in der Wirtschaft schlägt sich in immer geringeren Renditen an den Kapitalmärkten nieder. Selbst ohne akute Zuspitzung der Krise ist mit Anleihen und Aktien nur noch ein bescheidener Ertrag zu erwarten. Gemäß der volkswirtschaftlichen Theorie konvergieren die Zinsen und damit die Kapitalerträge in Richtung des nominalen Wirtschaftswachstums. Die Inflation wird noch so lange gering bleiben, wie die Notenbanken das Vertrauen in den Geldwert nicht erschüttern. Reales Wachstum ist angesichts der hohen Verschuldung, der demografischen Entwicklung und der abnehmenden …
Lesen Sie mehr »Xing: Kaufprogramme von Notenbanken – Nutzen und Nebenwirkungen
Wenn Notenbanken Anleihen kaufen profitieren Schuldner und Investoren in risikobehaftete Assetklassen, wie Aktien. Unternehmen profitieren natürlich auch als Schuldner von solchen Programmen. Die Übernahmen von Unternehmen lassen sich leichter und günstiger finanzieren. Die Größe der Unternehmensübernahmen steigt. Zudem werden wenig profitable Unternehmen durch die niedrigen Zinsen subventioniert. Die Folge von solchen extrem niedrigen Renditen ist im Unternehmenssektor also ein schleichender Prozess der Konzentration, die durchschnittliche Unternehmensgröße nimmt in einzelnen Sektoren tendenziell zu und die Marktkräfte nehmen entsprechend ab.
Lesen Sie mehr »Das Investment: Die richtigen Edelmetalle fürs Depot
Gold funktioniert als Krisenschutz. Das sagt Uwe Zimmer, Geschäftsführer der Kölner Z-Invest. Um Geld zu verdienen, sollten Anleger aber andere Edelmetalle ins Visier nehmen. Gold und auch Silber üben eine eigenartige Faszination auf Menschen aus. Schon immer waren Edelmetalle ebenso Spekulationsobjekt wie Sicherheit für schlimme Zeiten. Und diese Funktion können sie auch heute noch erfüllen. Gold ist keine Anlageklasse Gold bringt keine Dividende, ist nur etwas für faule Zähne und kostet in der Aufbewahrung. Alles Argumente, die richtigerweise gegen ein …
Lesen Sie mehr »Das Investment: Wann es mit den Zinsen aufwärts geht
Das Treffen von Jackson Hole hat nicht viel durchblicken lassen, wohin die Geldpolitik steuert. Umso besser, dass sich Hans Bevers, Chefökonom bei Degroof Petercam, die großen Notenbanken vornimmt und abschätzt, was sie demnächst machen.Beim Treffen der wichtigsten Notenbanker und Finanzpolitiker im US-amerikanischen Jackson Hole blieben konkrete Entscheidungen über die zukünftige Geldpolitik erwartungsgemäß aus. Vor drei Jahren hatte Mario Draghi in einer spektakulären Rede die Anleihekäufe im Rahmen des Quantitative-Easing-Programms der Europäischen Zentralbank (EZB) angekündigt.
Lesen Sie mehr »Pressemitteilung Fidelity International: Fidelity Marktkommentar: US-Steuerreform wird kommen
Fidelity | Kronberg, 30.08.2017. Rick Patel, Fondsmanager des Fidelity US Dollar Bond Fund, kommentiert die geplante US-Steuerreform: • US-Steuerreform wird kommen; Ausgestaltung bisher noch unklar • Neues Steuerrecht dürfte Konsum- und Sparanreize von Unternehmen und privaten Haushalten verändern • Aufkommensneutrale Reform könnte Steuern auf 401-(k)-Pläne nach sich ziehen Kronberg im Taunus, 30. August 2017 – Fondsmanager Rick Patel geht davon aus, dass die geplante Steuerreform in den USA in jedem Fall kommen wird – auch wenn die Ausgestaltung nach wie …
Lesen Sie mehr »Das Investment: „Zeit außergewöhnlicher Renditen am Aktienmarkt kann nicht unendlich dauern“
„Die derzeit niedrige Inflation hat viele Gründe“ erklärt Assenagon-Chefökonom Martin Hüfner. „Der wichtigste ist, dass die Arbeitsmärkte nicht richtig funktionieren.“Der Arbeitsmarkt war noch nie ein Musterbeispiel für das Funktionieren der Marktwirtschaft. Dazu gibt es hier viel zu viele sozial begründete Rücksichtnahmen, Rigiditäten und Besonderheiten. Aber das was wir im Augenblick an Fehlsteuerung erleben, geht weit über das Übliche hinaus. Er erklärt – zumindest zum Teil – das ärgerliche Phänomen, dass wir trotz guter Konjunktur eine so niedrige Inflation haben.Ich will …
Lesen Sie mehr »Multi Asset Fonds: Aus der Nische in die Marktlücke
Anleger sollten sich näher mit strukturellen Trends im Finanzsektor befassen, rät Guy de Blonay, Fondsmanager bei Jupiter Asset Management. FinTechs und Bezahldienste dürften von den bevorstehenden Umbrüchen profitieren. Einige wenige Zinserhöhungen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) in den vergangenen zwei Jahren haben ausgereicht: Anleger stellen sich auf weiter steigende Zinsen ein. Doch bis dahin dürfte es ein langer Weg sein. Zur Erinnerung: Der erste Zinsschritt erfolgte im Dezember 2015, nach sieben Jahren extrem billigen Geldes damals ein historischer Schritt. Die …
Lesen Sie mehr »Focus Online: US-Top-Ökonom warnt vor Crash – und fordert Bargeld-Verbot und neue Strafzinsen
Der Harvard-Professor Kenneth Rogoff ist berühmt-berüchtigt für seine Forderung, dass Bargeld komplett abgeschafft werden sollte. Jetzt legt Rogoff nach. Er fordert die internationalen Notenbanken auf, ihre Strafzinsen drastisch zu erhöhen. Das würde die Sparer noch tiefer in die Krise stürzen. Kenneth Rogoff fordert die Notenbanken auf, sich schon jetzt auf die nächste Finanzkrise vorzubereiten.Obwohl die US-Wirtschaft derzeit rund läuft,wittert der Harvard-Ökonom neue Gefahr. Wenn dann die nächste Krise tatsächlich eintritt, werde es nicht ausreichen, lediglich die Geldpresse anzuwerfen.
Lesen Sie mehr »Fonds professionell: Peter E. Huber: Inflation kommt so sicher wie das Amen in der Kirche
Die Sorge vor wirtschaftlich bedingten Preisflauten ist einfach nicht totzukriegen. Dabei stehen alle Zeichen auf einer baldigen Wiederkehr der Inflation, meint Starcapital-Gründer Peter E. Huber in seinem aktuellen Kommentar. Peter E. Huber, Starcapital: “Die Inflationsraten werden in den kommenden Jahren anziehen. Und zwar deutlich stärker als die Zinsen, denn die Notenbanken sind weiter an negativen Realzinsen interessiert.” Starcapital-Gründer Peter E. Huber war sich selten so sicher: Die Inflation kommt! Wer dagegen argumentiert, lässt wichtige Trends unberücksichtigt, wie Huber in der aktuellen …
Lesen Sie mehr »Managersichten SJB Surplus Z 7+: DNB Asset Management: 5 Jahre „Whatever it takes“ – August 2017
Das erste Halbjahr an den Börsen ist gelaufen und die meisten Indizes und Sektoren haben eine gute Performance verbuchen können. Wir befinden uns historisch gesehen in einer sehr lange andauernden Aufwärtsbewegung, für die es viele Gründe gibt. Gute Unternehmensgewinne, gute Aussichten auf steigende Unternehmensgewinne sowie eine stark expansive Zentralbankpolitik sind als Ursachen zu nennen. In jüngster Zeit kommen zumindest von den Zentralbanken eher zurückhaltende Statements, die ein langsames Ende der unkonventionellen Maßnahmen erwarten lassen. Verschiedene Berechnungen zeigen, dass die europäische …
Lesen Sie mehr »Pressemitteilung Fidelity International: Kreditverbriefungen als aussichtsreiche Anlageklasse
Fidelity | Kronberg, 17.08.2017. Eugene Philalithis, Manager des Multi-Asset-Fonds Fidelity Zins & Dividende, über Kreditverbriefungen: • Marktumfeld spricht derzeit für Kreditverbriefungen • Vehikel bieten flexible Verzinsung • Auch aus Risikoaspekten sind Kreditverbriefungen momentan zu bevorzugen Anleiheinvestoren diskutierten derzeit heftig, für welche Anlageklasse die Aussichten auf kurze bis mittlere Sicht besser sind: Kreditverbriefungen oder Hochzinsanleihen, sogenannte High Yields. Kreditverbriefungen sind erstrangig besichert und haben damit die höhere Sicherheit bei Ausfällen in der Kapitalstruktur des Emittenten. Zudem ist ihre Insolvenzquote, das heißt …
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