FondsProfessionell: DWS sieht Riesenprobleme auf Zentralbanken zukommen

SJB | Korschenbroich, 09.11.2021.

Der weltweite Handel ist seit Monaten aufgrund von Lieferketten-Unterbrechungen eingebremst. Wann der richtige Zeitpunkt für die geldpolitische Straffung ist, werden die Notenbanken daher vermutlich erst im Nachhinein wissen, vermuten DWS-Experten.

Derzeit herrscht auf den Welthandelsplätzen jede Menge Chaos: So ist die globale Schifffahrt seit Monaten gebremst, weil Häfen überlastet sind. Die Transportkosten gehen dabei durch die Decke und haben sich im Schnitt innerhalb der vergangenen anderthalb Jahre versechsfacht, wie die Fondsgesellschaft DWS nachrechnet.

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Kevin Thozet, Mitglied des Investment-Komitees bei Carmignac, erwartet eine weitere Zinserhöhung der EZB um 25 Basispunkte auf 2,50 Prozent. Während die Märkte bereits ein Zinsniveau von 3 Prozent einpreisen, hält Carmignac diese Erwartung für überzogen und sieht Chancen am kurzen Ende der Euro-Zinskurve.

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