Focus Online: Deutsche-Bank-Analyse: Was Ihnen alle Politiker verschweigen: Ab 2030 explodieren Deutschlands Schulden

Langfristige Risiken spielen im Wahlkampf traditionell keine Rolle. Steuererleichterungen und Rentenerleichterungen jetzt – und nach uns die Sintflut, lautet das Motto. In einer Analyse warnen Ökonomen der Deutschen Bank davor, die Jahre nach 2020 zu vernachlässigen.

Aktuell sieht alles rosig aus: Der Staat erwirtschaftet so hohe Überschüsse, dass sich die Parteien im Bundestagswahlkampf mit Vorschlägen für Steuersenkungen überbieten. Doch die Lage wird sich bald ändern. Schon 2020 steigen die Zinsausgaben auf Schulden wieder an, von 2030 an klaffe dann eine große Lücken im Staatshaushalt – und Schuld sind die Alten. Das ist das Ergebnis einer Wirtschaftsanalyse der Deutschen Bank. Schon heute würden die nicht wachstumsfördernden Sozialausgaben den Staats-Haushalt belasten und “damit den Spielraum für Zukunftsinvestitionen in erheblichem Maße“ begrenzen.

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Die französischen Investmenthäuser LBP Asset Management und La Financière de l’Échiquier (LFDE) verschmelzen miteinander. Dies teilte La Banque Postale mit, der Mehrheitseigner der beiden Häuser. Das französische Institut hatte bereits 2023 alle Anteile an LFDE übernommen und bringt diese nun in das zusammengeführte Unternehmen ein. Die vereinte Gesellschaft soll künftig unter der Marke LFDE Investment Managers firmieren.

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