Fonds professionell: Mifid-II-Macher halten Anleger für “grenzdebil”, findet M.M.Warburg

Der Gesetzgeber verbietet Banken mittlerweile, sich zu konkreten Aktien zu äußern und Empfehlungen zu Einzelwerten abzugeben. Diese regulatorisch verordnete “Funkstille” öffnet unseriösen Anlagegurus Tür und Tor, kritisiert die Privatbank M.M.Warburg. Banken und Broker dürfen nach dem Start der Mifid-II-Richtlinie in ihren Marktberichten keine konkreten Wertpapiere mehr nennen, die sie für besonders attraktiv oder riskant halten. Ein Unding, finden Analysten der Privatbank M.M.Warburg: “Der Gesetzgeber und die Gerichte scheinen zu unterstellen, dass Verbraucher grenzdebil sind und sich von bösen Banken unreflektiert ausbeuten lassen.” Oder anders ausgedrückt: “Dass Sie, lieber Leser, wie von der Tarantel gestochen zur nächsten Bankfiliale laufen, Ihr Haus verpfänden und Ihr Vermögen auf wenige Aktien setzen”, heißt es in einer aktuellen Ausarbeitung.

...Weiterlesen bei FONDS professionell | SJB. Mehr. Als Fonds. Kaufen. |

Siehe auch

Citywire: Erste-AM-Managerin: „Passive ETFs sind nicht immer die optimale Lösung“

Stephanie Clam-Martinic, Senior Fund Managerin bei Erste Asset Management, spricht im Interview über verdeckte Klumpenrisiken in Weltindizes, das Comeback von Anleihen und warum sie aktuell gezielt auf Biotechnologie und Rohstoffe setzt. Stephanie Clam-Martinic arbeitet als Senior Fondsmanagerin bei der Erste Asset Management und verantwortet dort unter anderem die Verwaltung von Multi-Asset-Mandaten. Im Interview erklärt sie, …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert