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Das Investment: Die 5 wichtigsten Fragen zum Morningstar-Rating des Nordea Stable Return

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SJB | Korschenbroich, 01.09.2016. Medaillen gibt es nicht nur bei Olympia, sondern auch für besonders erfolgreiche und überzeugende Fonds-Konzepte. Der Mischfonds Nordea Stable Return hat soeben vom Rating-Haus Morningstar die Auszeichnung „Bronze“ erhalten. Wir geben Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Der Mischfonds Nordea Stable Return gehört zweifelsfrei zu den populärsten Fond der vergangenen drei Jahre. In diesem Zeitraum zog der Fonds mehr als 15 Milliarden Euro an frischen Anlegergeldern an. Der Hauptgrund: die herausragenden Management-Leistungen in Sachen Rendite und Risikomanagement seit mehr als zehn Jahren.

In acht der vergangenen zehn Jahre konnte der Fonds seine Vergleichsgruppe teilweise deutlich hinter sich lassen und glänzte dabei mit einem erstaunlich stabilen Wertverlauf. Und alles deutet darauf hin, dass der Fonds in diesem Jahr seine Erfolgsgeschichte fortschreiben kann: 7,2 Prozent Wertzuwachs seit Anfang dieses turbulenten Börsenjahrs, 6,2 Prozentpunkte besser als seine Fonds-Vergleichsgruppe und sogar 2,7 Prozentpunkte besser als die für Mischfonds schwer zu schlagende 50:50 Aktien-Renten-Benchmark – so das Zwischenzeugnis des Nordea Stable Return 2016.

Nordea 1 – Stable Return Fund AP – EUR

ISIN LU0255639139

Perf. 1 Jahr 7,0%

Vola 1 Jahr 4,0%

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Vor rund zwei Wochen dann eine Premiere: Das Rating-Haus Morningstar unterzieht den Nordea Stable Return zum ersten Mal einer qualitativen Bewertung. Welche Fonds dieser Analyse unterzogen werden, liegt im Ermessen des hauseigenen Research-Teams. Das Team habe den Auftrag, große, relevante Fonds zu bewerten und viel versprechende Ansätze auszumachen, die für Anleger interessant sein könnten, erklärt Morningstar.

„Dieser Fonds weist etliche Eigenschaften auf, die uns gefallen“, lautet das Fazit von Morningstar-Analyst Thomas Lancereau zum analysierten Nordea Stable Return.

Doch was genau gefällt den Analysten an dem Flaggschiff-Fonds aus dem Hause Nordea? Wo genau erkennen sie Verbesserungspotenzial? Wie sind die Kritikpunkte einzuschätzen? Und wie kommt Morningstar eigentlich zu seinen Ratingergebnissen? Wir haben bei Morningstar und Nordea nachgefragt und aufschlussreiche, über das reine Rating hinausgehende Antworten auf diese Fragen erhalten.

1. Was sagt das Morningstar-Rating eigentlich konkret aus?

Morningstar liefert Research-Berichte und stellt Analysetools bereit. Außerdem bewertet das Unternehmen Investmentfonds. Damit möchte es Anlegern im unübersichtlichen Fondsmarkt eine Orientierung bieten. Die Analysten haben zwei unterschiedliche Bewertungsmethoden entwickelt, das bekannte quantitative Sterne-Rating und das qualitative „Analyst Rating“:

Morningstars quantitatives Sterne-Rating

In einer Analyse nach quantitativen Gesichtspunkten bewerten die Analysten die Performance von Fonds und berücksichtigen dabei auch Kosten und Risikoaspekte. Hierfür verteilt das Unternehmen die bekannten Morningstar-Sterne.

Ein Sterne-Rating von Morningstar bekommt quasi automatisch jeder in einer Kategorie gelistete Investmentfonds, der eine Historie von mindestens drei Jahren vorweisen kann.

Das quantitative Rating vollzieht Morningstar für jeden Fonds einmal pro Quartal. Dabei fassen die Analysten ähnlich anlegende Fonds in Kategorien zusammen und setzen sie zueinander in Beziehung: Die 10 Prozent der Fonds mit der besten risikoadjustierten Rendite bekommen fünf Sterne, die folgenden 22,5 Prozent erhalten vier, die mittleren 35 Prozent der Fonds drei, die nachfolgenden 22,5 Prozent zwei und die schlechtesten 10 Prozent der Fonds einer Morningstar-Kategorie werden mit einem Stern bewertet (weitere Infos zum Morningstar-Sterne-Rating).

Der Nordea Stable Return wird von Morningstar aktuell mit fünf Sternen bewertet – er zählt mithin nach quantitativen Gesichtspunkten zu der vom Analysehaus erkorenen Crème de la crème.

Morningstars qualitatives „Analyst Rating“

Im „Morningstar Analyst Rating“ werden Fonds über das reine Zahlenwerk hinaus anhand von fünf Bewertungspfeilern geprüft: Die Analysten schauen sich das Fondsmanagement an und bewerten seine Qualität. Sie bewerten die gesamte Fondsgesellschaft und deren Produktpalette. Sie analysieren die Konsistenz der vergangenen Performance und setzen sie in Beziehung zum gesamten Investmentumfeld. Sie bewerten die Kosten des Fonds und sehen sich außerdem seinen Investmentprozess an. Im Morningstar Analyst Rating kommt neben den harten Fakten mithin auch ein subjektiver Aspekt zum Tragen.

Für jedes dieser fünf Kriterien gibt es die abschließende Bewertung „positiv“, „neutral“ oder „negativ“. Auf Basis dieser Unter-Bewertungen treffen die Analysten schließlich ihr Gesamturteil.

Beim qualitativen „Analyst Rating“ winkt den überprüften Fonds – anstelle von Sternen – Edelmetall: Morningstar vergibt „Gold“, „Silber“ oder „Bronze“ an Fonds, denen das Analysehaus auch zukünftig überdurchschnittliche risikoadjustierte Renditen zutraut. Daneben gibt es die Bewertungen „neutral“ für nach Morningstar-Sicht durchschnittliche Fonds und „negativ“ für solche Produkte, denen die Analysten nur eine unterdurchschnittliche Performance zutraut.

Ist ein Fonds einmal dem qualitativen Rating unterzogen worden, wiederholt Morningstar dieses mindestens einmal im Jahr. Den jetzt erstmalig analysierten Nordea Stable Return bewertet Morningstar mit der Auszeichnung „Bronze“.

2. Warum erhält der Norde Stable Return „nur“ Bronze?

Entscheidend für die Abschlussbewertung beim qualitativen „Morningstar Analyst Rating“ sind die fünf Kriterien Management, Fondsgesellschaft, Prozess, Performance und Kosten. Je mehr Bereiche ein „Positiv“ erhalten, desto edler fällt auch das Gesamturteil aus:

Gold: Die höchstmögliche Bewertung, erhalten Fonds, von denen die Analysten am meisten überzeugt sind.
Fonds der Kategorie Silber sollen in „vielen, aber evtl. nicht allen“ Kategorien überdurchschnittlich abschneiden.
Bei Bronze sollen die Vorteile die Nachteile überwiegen.

So bewertet Morningstar die fünf Einzelkriterien beim Nordea Stable Return – sie werden im Folgenden noch näher vorgestellt:

Fondsmanager: positiv
Fondsgesellschaft: neutral
Investmentprozess: positiv
Performance: positiv
Kosten: neutral

Drei positiven Bewertungen steht zweimal „neutral“ gegenüber. Damit erfüllt der Fonds nach Lesart der Bewertungsskala eigentlich auch die Morningstar-Anforderungen für ein Silber-Rating.

Warum der Fonds kein Silber erhält lässt sich nicht eindeutig feststellen und liegt ein wenig in der Natur eines qualitativen Ratings, das sich eben nicht rein in einzelne Bewertungskennziffern aufdröseln lässt.

Die Fondsanalysten gehen nach keiner „strikten Mechanistik“ vor, erklärt Morningstar-Analyst und Chefredakteur Ali Masarwah. Bei Fonds, die in den fünf Unterkategorien eine Tendenz aufweisen, werde im Einzelfall entschieden. Zwar verwendeten die Analysten ein Scoring-System. Bei der letztgültigen Bewertung blieben jedoch Spielräume. Bei der Gesamtbewertung fließe also ein subjektives Element ein.

Beim ersten qualitativen Rating bewerte Morningstar einen Fonds oft zunächst mit „Bronze“, erläutert Masarwah. Von dieser Bewertung ausgehend beobachte man den Fonds dann weiter.

So wie es aussieht, ist der Fonds also nur haarscharf an einem Silber-Rating vorbeigeschrammt.

3. Was findet Morningstar am Nordea Stable Return Fonds besonders gut?

„Dieser Fonds weist etliche Eigenschaften auf, die uns gefallen“, urteilt Morningstar-Fondsanalyst Thomas Lancereau in seiner Analyse über den Nordea Stable Return. Morningstar nennt eine Reihe von Kriterien:

Im Mittelpunkt des Nordea Stable Return stehe die Risikokontrolle. Statt Erträge maximieren zu wollen, setze der Fonds am anderen Ende an und wolle Verluste unbedingt vermeiden – und das über einen Zeitraum von drei Jahren.

Dieser Zeitraum sei nicht zu knapp bemessen und wesentlich realistischer als bei vielen Absolute-Return-Konzepten, die für jedes Kalenderjahr positive Erträge in Aussicht stellten und an der selbst gesetzten Zielmarke dann scheiterten, lobt Morningstar.

Der Fonds habe im laufenden, sehr turbulenten Jahr ein Plus von 7,5 Prozent erzielt (Stichtag der Morningstar-Berechnung 12. August) und liege damit 4,6 Prozent über seiner Peergroup „ausgewogenen Mischfonds global“ und 2,4 Prozent über dem Niveau der für Mischfonds sehr schwer zu übertreffenden 50:50 Aktien-Renten-Benchmark.

Das Fondsmanagement vermeide direktionale Wetten und versuche das Portfolio weitgehend von klassischen Markt-Betas zu entkoppeln. Die Analyse hebt auch hervor, dass sich das Fondsmanagement auf Anleihen-Seite, im Gegensatz zu vielen Mischfonds, von riskanten Anlagen im Hochzinsbereich fernhalte und lieber in top bewertete Staatsanleihen und Pfandbriefe investiere.

Das Fondsmanagement, der Investmentprozess und die konsistente Performance des Fonds sind den Analysten jeweils ein Positiv-Urteil wert.

4. Was bemängelt Morningstar am Nordea Flaggschiff-Mischfonds?

Bei zwei der fünf Bewertungspfeiler, den Kriterien „Fondsgesellschaft“ und „Kosten“, erhält der Nodea Stable Return nicht das Urteil positiv, sondern ein neutral. Was genau hat den Analysten weniger gut gefallen?

Kritikpunkt 1: Kommunikation über Volumengrenzen

Größter Kritikpunkt in der überwiegend sehr positiven Beurteilung ist: Das Fondsmanagement des Nordea Stable Return kommuniziere nicht klar seine mögliche Volumen-Obergrenze.

Der Fonds hat in den vergangenen drei Jahren 15,5 Milliarden Euro eingesammelt, allein im laufenden Jahr ist das Volumen um mehr als 8,4 Milliarden Euro angewachsen. Das Fondsvermögen liegt derzeit bei knapp 18 Milliarden Euro. Morningstar-Analyst Masarwah nennt das einen „Unsicherheitsfaktor“: Eine Fondsstrategie lasse sich beim Überschreiten bestimmter Volumengrenzen nicht mehr wie in der Vergangenheit fortführen. „Diese Grenze so klar wie möglich zu definieren oder zumindest die Parameter zu bestimmen, ist Aufgabe der Fondsgesellschaft“, so Masarwah.

Viele Fondsgesellschaften scheuten solche Aussagen – unter anderem Nordea. Auch Flossbach von Storch halte sich in der Beziehung zurück: Unter anderem aus diesem Grund bewertet Morningstar den ebenfalls populären Marktriesen FvS Multiple Opportunities mit „Bronze“, erläutert Masarwah.

Nordea solle „klarer kommunizieren, wo die Grenze liegt, bei der sich diese Strategie nicht wie bisher implementieren ließe“, fordert Masarwah. Solche Angaben seien in den USA und Großbritannien verbreitet – im Gegensatz zu Kontinentaleuropa, erläutert der Morningstar-Analyst.

Nordea-Fondsmanager Asbjörn Trolle Hansen erklärte in der Vergangenheit, der Nordea Stable Return könne auch 20 Milliarden Euro noch problemlos managen. Diese Aussage hält Masarwah allerdings für zu vage: „Das ist unbefriedigend für Investoren, die gerne wissen würden (und auch sollten), wie viel Geld die Strategie konkret verträgt und ab wann eine Verwässerung drohen könnte. Darüber sollte die Fondsgesellschaft Auskunft geben statt den Markt darüber spekulieren lassen“, kritisiert der Morningstar-Analyst.

Nordea-Deutschland-Geschäftsführer Dan Sauer kann diesen Kritikpunkt nicht ganz nachvollziehen, schließlich habe der Nordea Stable Return die sehr hohen Mittelzuflüsse der jüngsten Zeit problemlos verkraftet, was die herausragende Entwicklung seit Jahresanfang eindrucksvoll zeige: „Das bisherige Volumen, aber insbesondere die hohe Geschwindigkeit der Mittelzuflüsse, bedeuteten keine Gefährdung des Ansatzes“, ist sich Sauer sicher.

Jeder aktive Management-Ansatz habe jedoch Kapazitätsgrenzen. Daraus mache Nordea kein Geheimnis, so Sauer. Fondsmanager Asbjörn Trolle Hansen sei sich der Problematik bewusst. Auf Basis seiner langjährigen Anlage-Erfahrung, betont Sauer, werde Trolle Hansen zuverlässig erkennen, wenn der Fonds sich in Zukunft einmal dieser Volumengrenze nähere.

Zudem hält es der Nordea-Deutschlandchef für unwahrscheinlich, dass Anleger Überlegungen zum maximalen Fondsvolumen allzu großes Gewicht beimessen: „Spekulationen über mögliche Entwicklungen fördern eher Verunsicherung. Unsere Anleger sind gewohnt, dass wir zu gegebener Zeit klar kommunizieren und erforderliche Maßnahmen ergreifen. Diesem Anspruch werden wir auch in Zukunft Rechnung tragen.“

Interessantes Detail: Morningstar ordnet diesen Punkt nicht dem Bewertungspfeiler „Fondsgesellschaft“, sondern dem Bereich „Investmentprozess“ zu, für den das Urteil nicht neutral, sondern positiv ausfällt.

Kritikpunkt 2: Fondskosten

„Not cheap“, lautet das knappe Morningstar-Fazit zu den Kosten des Nordea Stable Return. Der Nordea Stable Return liegt mit einer Total Expense Ratio (TER: Fondskosten, die jährlich zusätzlich zum Ausgabeaufschlag anfallen, Anm. d. Red.) von 1,90 Prozent nach Morningstar-Beurteilung im Mittelfeld. Dieses umfasst für die hauseigene Kategorie „ausgewogene Mischfonds global“ eine TER von 1,68 bis 1,99 Prozent.

So beurteilt Morningstar die Gebühren für die Kategorie ausgewogene Mischfonds global:

High (hoch): Gebühren größer 2,45 Prozent
Above Average (überdurchschnittlich): 1,99 bis- 2,45 Prozent
Average (Durchschnitt): 1,68 bis 1,99 Prozent
Below Average (unterdurchschnittlich): 1,36 bis 1,68 Prozent
Low (niedrig): Gebühren kleiner 1,36 Prozent
Die Kosten von Nordea-Fonds seien allgemein durchschnittlich bis überdurchschnittlich hoch, merkt Morninstar-Analyst Marsawah auf Anfrage von DAS INVESTMENT.com an. Der Gesellschaft komme dabei zugute, dass die Bankenmutter Nordea auch die hauseigenen Fonds vertreibe: „Bankkunden vergleichen zu selten die Kosten der Produkte ihrer Hausbank mit Fonds anderer Anbieter“, erklärt Masarwah.

Kritikpunkt 3: Angebotspalette

„Wir bewerten es positiv, wenn eine Fondsgesellschaft sich auf ihre Kernkompetenzen beschränkt und nicht Vertriebs- und Marketing-orientiert arbeitet und zu jedem erdenklichen Thema Fonds auflegt, nur weil das gerade im Vertrieb geht‘“, sagt Morningstar-Analyst Masarwah.

Nordea unternehme zwar Anstrengungen, seine Fondspalette zu „rationalisieren“. Kritikpunkt bleibe aber, dass die Fondspalette insgesamt zu groß sei: „Es gibt nach wie vor Fonds im Angebot, die aus Anlegersicht nicht unbedingt sinnvoll sind“, urteilt Ali Masarwah.

Darauf angesprochen kommentiert Sauer: Europa sei ein sehr heterogener Markt mit unterschiedlichen Anleger-Bedürfnissen in jedem Land. Eine Herausforderung für Fondsanbieter sei es, die lokalen Anlegerinteressen genau zu analysieren. Von außen sei dies jedoch möglicherweise schwer zu beurteilen, vermutet der Deutschland-Geschäftsführer. Er betont: „Unser Produktangebot wird fortlaufend überwacht. Wir fragen uns, was nicht mehr zukunftsgerichtet ist und wo sich andererseits Lücken auftun.“

5. Wie ist die Morningstar Kritik auf hohem Niveau an dem Nordea Stable Return einzuschätzen?

Mancher Athlet sieht sich am Ziel seiner Träume angelangt, hält er bei den Olympischen Spielen schließlich eine Bronze-Medaille in der Hand. Manch anderer dagegen ist zu Tode betrübt und schielt auf die nächsthöhere Stufe, die er nicht erklimmen konnte.

Wie ist das „Bronze“-Rating des Nordea Stable Return einzuordnen? Insgesamt überwiegt eindeutig der sehr positive Eindruck, den Morningstar auch klar in den Vordergrund stellt. Die drei Kritikpunkte Kosten, Kommunikation und Fondspalette können das Bild nur leicht eintrüben. Jedoch begründen sie letztendlich das Gesamturteil „Bronze“.

Ist die Kritik also mehr ein Sturm im Wasserglas?

In Sachen Kommunikation von Volumengrenzen steht zumindest die Frage im Raum, wie detailliert Anleger tatsächlich informiert werden möchten, wenn es um eine Kapazitätsobergrenze geht. Die Morningstar-Forderung nach einer klaren Stellungnahme ist nachvollziehbar. Für viele Anleger dürfte das jedoch kaum ins Gewicht fallen: Angesichts der sehr zuversichtlichen, wenn auch nicht 100 Prozent konkreten Kommunikation aus dem Hause Nordea zu diesem Thema bereitet dieser Punkt Anlegern derzeit vermutlich keine schlaflosen Nächte.

Beim Bewertungspfeiler Fondskosten gibt Morningstar dem Nordea Stable Return ein neutrales Urteil. In diesem Punkt haben die Fondsanalysten keinen subjektiven Bewertungsspielraum. Das Urteil leite sich objektiv aus der oben genannten Bewertungsskala ab.

Die Fondskosten liegen nach Morningstar-Bewertung schlicht im Mittelfeld, damit wird der Fonds weder teuer noch billig eingestuft. Viele Anteilbesitzer dürften sich ohnehin weniger über die Fondskosten den Kopf zermartern, sondern sich vielmehr an der seit Jahren herausragenden Fondsentwicklung erfreuen: Bemerkenswert, wie der Fonds auch im turbulenten Börsenhalbjahr 2016 nicht nur ein weiteres Mal sein Hauptversprechen – das Vermeiden von Verlusten – eingelöst, sondern darüber hinaus seinen Anlegern eine herausragende Rendite geliefert hat.

Morningstar-Analyst Ali Masarwah weist darauf hin, dass Fonds in einem erstmaligen qualitativen „Analysten-Rating“ durch Morningstar zunächst oft mit „Bronze“ bewertet werden. Ein „Bronze“-Urteil von Morningstar also als einen „Makel“ zu begreifen, ist die falsche Schlussfolgerung. Vielmehr – und das zeigen auch unsere Nachforschungen – sollten Anleger Morningstar-Analysen sehr genau studieren. Die Endnote enthält eine Fülle von Details, die dem einen Anleger maßgeblich sein können, die für den anderen aber eher unwichtig sind. Wie groß zum Beispiel die Fondspalette einer Gesellschaft ist, dürfte für viele Anleger vermutlich untergeordnetes Kriterium bei einer Investment-Entscheidung eines Einzelfonds sein.

Von: Iris Bülow

Quelle: Das Investment

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