Wirtschaftswoche: Automatisierung trifft Schwellenländer besonders hart

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China profitiert von seinen niedrigen Gehältern, die Wirtschaft wuchs rasant. Durch die Automatisierung spielen Lohnkosten aber kaum noch eine Rolle. Dadurch drohen heutige Schwellenländer den Anschluss zu verlieren.

Das Land gilt als die Werkbank der Welt: China. Ein riesiger Markt, in dem Firmen aus Europa und Amerika zu günstigen Preisen ihre Produkte fertigen lassen. Die Wirtschaft wuchs auch deshalb so rasant, weil sich China dank niedriger Löhne viele Aufträge sichern konnte. Jahrzehnte zuvor stieg der Wohlstand in Europa durch die Industrialisierung, durch Fortschritte in Technik, Wissenschaft und Forschung. Ob Europa im 19. Jahrhundert oder die asiatischen Tigerstaaten in den vergangenen Jahrzehnten: Die Konstellationen waren beide Male günstig, um wirtschaftlich wachsen zu können. Für die Staaten, die sich derzeit vom Schwellen- zum Industrieland entwickeln wollen, sind die Vorzeichen ganz andere.

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