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Das Investment: „Wir haben wieder verstärkt Zykliker im Blick“

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Die vergangenen Jahre hat der LO Funds-Emerging High Conviction dank der sehr defensiven Aufstellung gut gemeistert. Der Fondsmanager Didier Rabattu erklärt, wie sie den Fonds jetzt für eine Erholung positionieren und dabei am stringenten Auswahlprozess festhalten.

DAS INVESTMENT: Was sind die Hauptmerkmale Ihrer Investmentphilosophie?

Didier Rabattu: Nach vier Jahren mit sehr schwierigen Marktbedingungen sind wir wieder zuversichtlicher für die Emerging Markets. Unsere Strategie umfasst einen sehr disziplinierten Anlageansatz und -prozess. Wir denken ein High-Conviction-Ansatz ist für die Aktienmärkte der Emerging Markets die beste Vorgehensweise. Wir investieren in Unternehmen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen, die überdurchschnittliche wirtschaftliche Erträge erzielen können. Bei der Auswahl gehen wir sehr gründlich vor. Der langjährige Kontakt zu Unternehmen und ihrem Umfeld ist uns wichtig. 70 Prozent der Titel sind seit Auflegung 2011 im Portfolio. Trading ist Zeitverschwendung. Wenn man seine Arbeit gut gemacht hat, braucht man nur noch Geduld.

Welche Sektoren passen am besten zu Ihrer Strategie?

Rabattu: Solche Qualitätsunternehmen, wie wir sie suchen, finden sich tendenziell in rund einer Handvoll von Sektoren. Bei Auflegung waren Konsumwerte in unserem Anlageuniversum deutlich überrepräsentiert. Das ist zwar immer noch so, wir investieren aber nicht bewusst und ausschließlich in den Konsumsektor. Die Auswahl ist vielmehr das Ergebnis unseres Anlageprozesses. Im Portfolio haben wir zurzeit rund 40 Prozent Basiskonsumgüter, 40 Prozent zyklischen Konsum, 10 Prozent Finanzen und 5 Prozent Technologie. Unsere Technologieaktien sind auch eher konsumorientiert wie Alibaba oder Tencent. Klassische Banken, Versorger, Rohstoff- oder Telekom-Unternehmen werden Sie bei uns nicht finden.

Worauf achten Sie bei Ihrem Anlageprozess?

Rabattu: Unserer Prozess besteht grundsätzlich aus zwei Bereichen: was wir meiden und worauf wir uns fokussieren. Rund 35.000 Aktien sind in den Emerging Markets gelistet sind. Als erstes filtern wir zu illiquide und zu kleine Aktien mit einer Marktkapitalisierung von unter 300 Millionen Dollar heraus. Das reduziert unser Universum auf etwa 2.500 Aktien. Durch weitere Ausschlusskriterien senken wir die Auswahl auf 700 Titel. Daraus suchen wir dann nach unseren Regeln die für uns besten Titel heraus, und kommen so zu einem High-Conviction-Universum aus 350 nachhaltigen Unternehmen mit überdurchschnittlichen wirtschaftlichen Erträgen über einen Zyklus. Jedes dieser Unternehmen analysieren wir dann individuell.

Welche Ausschlusskriterien wenden Sie an?

Rabattu: Wir verzichten komplett auf Unternehmen mit exogenen Risiken, über die das Management keine Kontrolle hat. Dazu zählen staatlicher Einfluss und unvorhersehbare Faktoren, die nicht im Zusammenhang mit dem klassischen Auf und Ab des Zyklus stehen. Wir meiden zum Beispiel stark von Rohstoffen abhängige Unternehmen. Drittens schließen wir binäre Risiken aus. Zum Beispiel bei Biotech-Unternehmen kann man genau richtig liegen und das Tausendfache verdienen, oder die Entwicklung klappt nicht und der Aktienkurs geht gen Null. So etwas mögen wir nicht.

Und welches sind Ihre Positivkriterien?

Rabattu: Hier achten wir auf vier Faktoren. Der erste ist Corporate Governance. Wir wollen, dass unsere Interessen als Aktionär im Einklang mit denen des Managements stehen. Zweitens wollen wir Unternehmen mit klarem Wettbewerbsvorteil und drittens einen niedrigen Verschuldungsgrad. Die Unternehmen müssen genügend Cash produzieren, um ihr eigenes Wachstum voranzutreiben. Viertens müssen die Unternehmen über zwei oder drei Zyklen bewiesen haben, dass ihre Rendite auf das eingesetzte Kapital immer klar über den Kapitalkosten liegt. Oder in anderen Worten: dass sie Geld verdienen. Diese vier Regeln bringen uns von 750 auf 350 Aktien, die uns für die Portfoliokonstruktion zur Verfügung stehen.

Wie stellen Sie die 50 bis 70 Aktien im Fonds zusammen?

Rabattu: Wir investieren in drei Arten von Unternehmen. Bis zu 80 Prozent des Portfolios investieren wir in „azyklische führende Firmen“. Das sind ertragsstarke, hochprofitable Qualitätsunternehmen. Bis zu 50 Prozent des Fondsvermögens können in „nachhaltige Zykliker“ fließen, also in Unternehmen, die stärker mit dem Wirtschaftszyklus korrelieren. Bis zu 35 Prozent investieren wir in „Sondersituationen“, in Unternehmen, die Übernahme- oder Squeeze-out-Kandidaten sind. Wir verfolgen einen kombinierten Bottom-up- und Top-down-Ansatz.

Die Bewertung ist wichtig, gerade in den Emerging Markets darf man aber das gesamtwirtschaftliche Umfeld nicht vergessen. Wir analysieren das Makroumfeld auf Länderebene. Über die vergangenen vier Jahre waren Investoren in Brasilien zum Beispiel nicht sehr gut gestellt, in Mexiko hingegen deutlich besser. In Afrika war Kenia vorteilhafter als Nigeria, in Asien waren die Philippinen besser als Indonesien. Daneben achten wir darauf, wo wir uns im Zyklus befinden und ob wir uns entsprechend eher defensiv oder offensiv aufstellen.

Wie ist der Fonds zurzeit aufgestellt: defensiv oder offensiv?

Rabattu: In den vergangenen vier Jahren waren wir sehr, sehr defensiv positioniert. Wir hatten bis zu 80 Prozent in defensiven Titeln investiert. Jetzt schauen wir wieder verstärkt auf Zykliker. Die Aussichten in den Emerging Markets haben sich deutlich verbessert. Die Währung und die Wirtschaft in vielen Ländern stabilisieren sich. Wir haben daher auch bereits unsere Währungsabsicherungen reduziert. Wir erhöhen zurzeit unser Beta. Längere Zeit lag es bei 0,65, jetzt ist es nahe 0,8, und wir wollen es auf 1 erhöhen, soweit uns die Marktbedingungen weiterhin zusagen.

Welche Rolle spielen Unternehmen von außerhalb der Emerging Markets?

Rabattu: Auch sie helfen uns das Portfolio defensiver zu gestalten. Wir dürfen bis zu 30 Prozent in Unternehmen aus Industriemärkten investieren, die in den Emerging Markets sehr aktiv sind. Diese Quote haben wir in den schwierigen vergangenen Jahren fast ausgenutzt. Jetzt haben wir sie gesenkt, Ende Juni soll sie bei nur noch 10 Prozent liegen. Wir haben nur noch den dänischen Brauereikonzern Carlsberg, die japanische Kosmetikfirma Shiseido und den US-amerikanische Gruppe für Systemgastronomie Yum! Brands im Portfolio. Stattdessen erhöhen wir unser direktes Exposure in den Emerging Markets. Zum Beispiel sind wir im Februar wieder in den brasilianischen Markt eingestiegen und haben den Lebensmittelhändler Pao de Acucar gekauft.

Und welche weiteren Unternehmen aus den Emerging Markets haben zum Beispiel Ihren Auswahlprozess überlebt?

Rabattu: Ein Beispiel für ein exzellentes Qualitätsunternehmen, wie wir sie mögen, ist Colgate India, das in Indien einen Marktanteil von rund 50 Prozent bei Zahnpasta und Zahnbürsten hat. Ebenfalls gefällt uns der Shopping-Mall-Entwickler SM Prime von den Philippinen sowie der südafrikanische Handelsriese Massmart, der zum amerikanischen Walmart-Konzern gehört. Aus Malaysia haben wir die Public Bank im Portfolio, die ausschließlich Kredite an Privatpersonen vergibt. In Lateinamerika besitzen wir BR Malls.

Die Positionen und/oder Allokationen des Fonds können sich jederzeit ändern. Jeglicher Hinweis auf ein bestimmtes Unternehmen oder Wertpapier stellt keine Empfehlung zum Kauf, Verkauf, Halten oder für eine direkte Investition in das Unternehmen oder die Wertpapiere dar. Auch kann nicht angenommen werden, dass sich künftige Empfehlungen gewinnbringend auswirken oder eine Performance zur Folge haben werden, die derjenigen der in diesem Dokument beschriebenen Wertpapiere entspricht. Die in diesem Dokument geäußerten Ansichten und Meinungen dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen keine Empfehlung von LOIM zum Kauf, Verkauf oder Halten von Wertpapieren dar. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt dieser Präsentation. Sie können sich ändern und sind nicht als Anlageberatungsleistung zu verstehen.

Quelle: Das Investment

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