Wirtschafts Blatt: US-Notenbanker Williams: Zinserhöhung “lieber früher als später”

teaser_logo_wirtschaftsblatt_300_200Angesichts der starken Wirtschaft beführwortet US-Notenbanker John Williams eine graduelle Anhebeung der Zinsen.

Anchorage (Alaska)/Washington  – Der US-Notenbanker John Williams hat sich den Rufen nach einer baldigen Zinserhöhung angeschlossen. Angesichts der starken US-amerikanischen Wirtschaft sei es sinnvoll, wieder zu graduellen Anhebungen zurückzukehren, sagte er am Donnerstag laut im Voraus veröffentlichtem Redetext. Dies solle “lieber früher als später” geschehen. Ansonsten könnte dies der US-Wirtschaft teuer zu stehen kommen.

Williams ist dieses Jahr zwar nicht im Offenmarktausschuss (FOMC) stimmberechtigt, der über die Zinspolitik entscheidet. Dennoch gilt der Präsident der Federal Reserve von San Francisco als einflussreich.

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Siehe auch

e-fundresearch: Die kurzfristige Zinserhöhung. Die mittelfristige Debatte. Die langfristige Fehlbewertung.

Kevin Thozet, Mitglied des Investment-Komitees bei Carmignac, erwartet eine weitere Zinserhöhung der EZB um 25 Basispunkte auf 2,50 Prozent. Während die Märkte bereits ein Zinsniveau von 3 Prozent einpreisen, hält Carmignac diese Erwartung für überzogen und sieht Chancen am kurzen Ende der Euro-Zinskurve.

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