Die Welt: Ex-Bundesbank-Chef prophezeit dauerhaft Minizinsen

teaser_logo_welt_n24_300_200Axel Weber macht Sparern wenig Hoffnung: Die Zinsen bleiben niedrig. Dafür vertreibt der starke Mann der Schweizer UBS aber die Sorge, dass US-Banken bald wieder machen dürfen, was sie wollen.

Trotz der geplanten Wall-Street-Reformen glaubt der ehemalige Bundesbank-Präsident Axel Weber nicht an eine laxere Kontrolle der US-Häuser. „Es wird keine breite Deregulierungswelle für Banken in den USA geben“, sagte der heutige Verwaltungsratschef der Schweizer Großbank UBS der WELT AM SONNTAG. Sorgen, dass die Regulierungskluft zwischen Europa und den USA wachsen könnte, räumte er ebenfalls aus: „Europa wird nicht wie mit einem Autopiloten die Regulierung weiter anziehen“, so Weber. Zehn Jahre nach der Krise würde man sich eher fragen, ob manche Regeln auch unbeabsichtigte Folgen hätten, die keinen zusätzlichen Beitrag zur Stabilität des Systems leisteten, sondern die Flexibilität der Wirtschaft unangebracht einschränkten.

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