Citywire: Deutsche Promi-Fonds kämpfen mit Mittelabflüssen

Citywire Deutschland nimmt die Fonds von Dirk Müller, Frank Thelen, Kai Diekmann und Max Otte unter die Lupe.

In den letzten Jahren haben Investmentfonds, die von prominenten Persönlichkeiten aufgelegt wurden, vermehrt mit Mittelabflüssen zu kämpfen – unabhängig von ihrer Performance. Besonders auffällig ist, dass das Anlegerinteresse nicht immer an die tatsächlichen Renditen gekoppelt zu sein scheint. Während der Fonds des ehemaligen „Bild“-Chefredakteurs Kai Diekmann trotz überdurchschnittlich guter Zahlen Kapital verliert, kann Max Otte mit einem seiner Fonds weiterhin frisches Geld einsammeln, obwohl dessen Performance hinter den Erwartungen zurückbleibt.

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Pictet lässt einen Algorithmus nach kurzfristigen Kursanomalien bei Einzelaktien suchen und blendet andere typische Quant-Faktoren aus. Bisher brachte das eine Überrendite von rund zwei Prozent jährlich nach Kosten bei weitgehend gleichem Marktrisiko und begrenzter Abweichung zum Vergleichsindex.