
Die heftigen Marktturbulenzen im Zuge des Iran-Krieges betrafen auch den dynamischen Mischfonds aus dem Hause Robert Beer. Vor allem der stark gestiegene Ölpreis und die geopolitische Ungewissheit sorgten für Unruhe. In diesem volatilen Marktumfeld verzeichnete der RB LuxTopic – Flex B EUR (WKN A2P6A3, ISIN LU2185964876) im Februar eine praktisch unveränderte Wertentwicklung. FondsManager Robert Beer berichtet in seinem Monatsreport über die Auswirkungen von Iran-Krieg und Ölpreis auf die weltweiten Aktienmärkte und beschreibt die aktuelle Portfolio-Zusammensetzung seines global anlegenden Fonds.
Fondsmanagerupdate RB LuxTopic Flex
Iran und Ölpreis sorgen für die erste Korrektur des Jahres
Aktuell gibt es heftige Turbulenzen auf Grund des Iran Krieges. Vor allem der stark gestiegene Ölpreis und die Ungewissheit der nächsten Tage sorgen für Unruhe und teils deutliche Kursabschläge. Schnell werden Horror-Szenarien an die Wand gemalt. Das wird uns noch einige Zeit begleiten.
Sobald sich ein Ende abzeichnet, werden die Ölpreise deutlich zurückgehen. Dann werden die Märkte schnell wieder zur Tagesordnung übergehen. Viele die verkauft haben, müssen dann, meist zu höheren Kursen, wieder kaufen. In der Vergangenheit hat es sich daher meist als klug erwiesen, solche Krisen bei deutlich gedrückten Kursen für langfristige Investments zu nutzen. Die Mutigen werden langfristig immer belohnt.
RB LuxTopic Flex – Internationale Top Performer, breite Diversifikation
Im Februar hat unter anderem Amrize überzeugt. Amrize wurde 2025 von Holcim abgespalten. Die Idee dahinter: Amrize betreibt das amerikanische Baustoffgeschäft, während Holcim das weltweite Baustoffgeschäft übernimmt sowie das nachhaltige Baustoffgeschäft. Amrize hat 2025 1,2 Milliarden Dollar verdient. Außerdem konnten Arcelor, Samsung und Marubeni überzeugen. Etwas schwächer notierten hingegen AMD, Tencent und Deutsche Bank.
| Top & Flops in den ersten beiden Monaten Januar/Februar 2026: | |||
| Kioxia Holdings | 103,26% | Heidelberg Materials | -15,00% |
| Samsung Electronics GDR | 76,28% | Nintendo Co | -15,10% |
| Western Digital | 62,36% | EssilorLuxottica | -16,56% |
| SK Hynix GDR | 57,92% | Prosus | -17,67% |
| Fujikura Ltd | 53,47% | NEC | -18,38% |
| Mitsubishi Corp | 47,52% | International Business Machines | -18,52% |
Wichtig ist die Kombination ertragsstarker Blue Chips mit den entsprechenden Top Performer und ein systematisches aktives Risikomanagement. Das ist der Kern des vermögensverwaltenden Charakters unserer Anlagephilosophie.
Anfang März haben aufgrund des Iran-Konflikts Gewinnmitnahmen, insbesondere bei den sehr gut gelaufenen Chip- und Bank-Aktien, eingesetzt. Hintergrund ist die geringe Liquiditätssituation internationaler Anleger. Dieser Effekt ist manchmal bei überraschenden Situationen zu beobachten. Mitte März scheint es, dass sowohl Chip- als auch Bank-Titel die Stärke wieder gefunden haben.
Wir sind optimistisch, die positive Tendenz auch in den kommenden Monaten fortzusetzen, sind gut positioniert und freuen uns auf interessante Zeiten.
Jenseits der Zahlen: “Kurzfristig ist der Markt eine Wahlmaschine, aber langfristig ist er eine Waage”
Investmentphilosophie
Der Großteil der aktiv verwalteten Investmentfonds erwirtschaftet langfristig weniger als der Vergleichsindex und der jeweilige ETF. Langfristig mit einem systematischen Konzept mehr Rendite zu erzielen war und ist das Ziel für den LuxTopic – Aktien Europa.
Es wird angestrebt, langfristig ein besseres Rendite-Risiko-Profil als eine reine Aktienanlage zu erwirtschaften.
Um dies zu erreichen, verfolgen wir in unserem Portfolio neben der Konzentration auf europäische Blue-Chip-Aktien zwei wesentliche Anlagegrundsätze: Zum einen die Aktienkomponente und zum anderen das aktive Risikomanagement. Erst das Zusammenwirken beider Komponenten kann in Summe ein besseres Rendite-Risiko-Profil ergeben, als es bei üblichen Aktien-Benchmark-Investments der Fall ist.