Fonds professionell: Mifid II krempelt weltweit Research-Rechnungen um

Wer bestellt, der bezahlt – nach diesem Motto müssen Fondshäuser die Kosten für Research von Drittanbietern abrechnen. Immer mehr Asset Manager setzen die eigentlich nur in Europa gültige Finanzmarktrichtlinie aber global um. Eigentlich nur für Europa entworfen, verändert die Finanzmarktrichtlinie Mifid II sogar weltweit das Gefüge der Fondsbranche. Dies zeichnet sich fast ein Jahr nach Inkrafttreten des Regelwerks ab. Denn Asset Manager übertragen die europäischen Vorschriften zum Umgang mit Research von Drittanbietern auf ihr weltweites Geschäft, zeigt eine Umfrage der Handelsgesellschaft Liquidnet. Den Mifid-II-Vorgaben zufolge müssen Asset Manager die Ausgaben für externe Studien, etwa zu Aktien oder Anleihen sowie volkswirtschaftlichen Entwicklungen, genau aufschlüsseln.

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