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Managersichten SJB Liquidität Int, SJB Substanz: Invesco Balanced Risk Allocation Fund WKN A1CV2R Mai 2017

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Scott Wolle managt den Invesco Balanced Risk Allocation Fund.

SJB | Korschenbroich, 29.06.2017. Die USA als weltgrößter Aktienmarkt machten es Anlegern nicht leicht, gaben die Indizes hier im Mai doch nach.

Dennoch konnte Scott Wolle, Manager unserer FondsEmpfehlung Invesco Balanced Risk Allocation Fund WKN A1CV2R in den Verwaltungsstrategien SJB Defensiv Int Z 8+ und SJB Substanz Z5+ im Berichtsmonat 1,38% erwirtschaften.

Markthintergrund
Mit Ausnahme der US-amerikanischen Nebenwerte haben die Aktienmärkte ihren Aufwärtstrend im Mai fortgesetzt. Die Märkte außerhalb der USA legten dabei insgesamt stärker zu. Mit Ausnahme Japans schlossen die wichtigsten Staatsanleihenmärkte den Monat ebenfalls im Plus. Die Rohstoffnotierungen gaben größtenteils nach. Den Preisrückgängen bei Agrarrohstoffen, Energie und Industriemetallen standen leichte Zugewinne für Edelmetalle entgegen.

Performanceanalyse
Im Berichtsmonat leistete das Aktienengagement den größten positiven Wertbeitrag. Die höchsten Kursgewinne wurden außerhalb der USA verzeichnet, wobei sich Großbritannien, Hongkong und Japan an die Spitze setzten, während europäische Aktien und US-amerikanische Large-Caps bescheidenere Wertzuwächse erzielten. Die einzige negative Monatsbilanz hatten die US-amerikanischen Nebenwerte, die seit ihrer anfänglichen Rally nach dem Trump-Wahlsieg zuletzt zu kämpfen hatten.

Für britische Aktien war der Mai der bislang beste Monat in diesem Jahr. Für Auftrieb sorgten die Umfragewerte der Tories, die ihren Vorsprung gegenüber der Labour-Partei auf einen zweistelligen Wert ausweiteten. Der Hongkonger Aktienmarkt folgte den positiven Vorgaben der Schwellenmärkte. Die europäischen Märkte erhielten Auftrieb durch bessere Industrieproduktionsdaten und werden zudem weiter durch die akkommodierende Zentralbankpolitik gestützt.

In den USA hat die sehr unterschiedliche Wertentwicklung der Large- und Small-Caps zuletzt Sorgen über die scheinbar fehlende Breite der Kursgewinne geschürt, da hinter dem Anstieg der Large-Cap-Indizes nur eine kleine Zahl von Aktien steht, während die US-amerikanischen Aktien im Schnitt zu kämpfen haben.

Im Berichtszeitraum leistete das Anleihenengagement des Fonds einen ähnlich positiven Wertbeitrag wie das Aktienengagement. Fünf der sechs Märkte, in denen die Strategie anlegt, konnten zulegen. Der japanische Anleihenmarkt bewegte sich seitwärts. Vor dem Hintergrund der unerwartet schwachen Außenhandelsdaten aus China setzte sich Australien an die Spitze. Die verfehlten Prognosen in China trugen zur Schwäche der Rohstoffmärkte bei. Diese wiederum hat direkte Auswirkungen auf Australien als großen Rohstoffexporteur, der viel Handel mit China betreibt. Diese Kombination erhöhte die Nachfrage nach Sichere-Hafen-Anlagen und drückte so auf die Renditen.

Ungeachtet der anhaltenden Diskussionen über weitere Zinserhöhungen und eine potenzielle Rückführung der Bilanz der US-amerikanischen Notenbank verzeichneten auch US-amerikanische Staatsanleihen attraktive Zugewinne. Kanadische Staatsanleihen profitierten von der Rohstoffschwäche. Britische und deutsche Staatsanleihen legten leicht zu.

Das Rohstoffengagement wirkte im Berichtszeitraum wertmindernd, da die Preise in drei der vier Komplexe nachgaben. Den größten negativen Wertbeitrag leisteten die Agrarrohstoffe, da sich Zucker, der Soja-Komplex, Baumwolle, Kaffee und Weizen allesamt verbilligten. Am stärksten belastet werden diese Rohstoffe durch den Angebotsüberhang aufgrund robuster Ernteprognosen. Der Zuckerpreis steht zudem durch die begrenzte Importnachfrage aus Indien sowie Sorgen über höhere Einfuhrzölle in China unter Druck. Im Agrarkomplex verteuerten sich nur Mais und Lebendvieh. Die Energierohstoffe hatten einen turbulenten Monat.

Am Monatsanfang drückten Berichte über eine größere Zahl an Bohrungen in großen Förderregionen sowie Unklarheit über die Entschlossenheit der OPEC, ihre im vierten Quartal 2016 vereinbarten Produktionskürzungen zu verlängern, auf die Preise. Im weiteren Monatsverlauf kündigte die OPEC schließlich eine Verlängerung der Produktionskürzungen an. Das sorgte für kräftigen Preisauftrieb, bevor sich die Euphorie zum Monatsende wieder legte und WTI- sowie Brent-Rohöl letztlich im Minus schlossen. Die meisten Destillate gaben im Mai ebenfalls nach. Einzige Ausnahmen waren Heizöl und bleifreies Benzin.

Die schlechteste Monatsbilanz hatte Erdgas mit einem Preisrückgang von fast 7%. Angesichts der unerwartet schwachen Daten aus China gaben die Preise der Industriemetalle nach. Edelmetalle legten als einziger Komplex zu, wobei sich Silber besser entwickelte als Gold. Insgesamt fielen die Zugewinne aber auch in diesem Komplex eher bescheiden aus. Die Ergebnisse der taktischen Positionierung waren positiv, da die Erträge aus dem übergewichteten Engagement in Aktien und Anleihen die durch die Rohstoffpositionierung erlittenen Ver-luste mehr als wettmachten.

Strategie und Ausblick
An den Märkten sind derzeit einige gegenläufige Entwicklungen zu beobachten. In den USA zeigen sich die Anleger darüber besorgt, dass sich die Kursgewinne an den Aktienmärkten auf eine nur sehr kleine Anzahl von Aktien zu beschränken scheinen und die Fed weitere Zinserhöhungen und eine Rückführung ihrer Bilanz in Aussicht gestellt hat.

In Europa könnten die besseren Daten zur Industrieproduktion in vielen Peripherieländern wie Spanien, Italien, Österreich und Griechenland sowie in Frankreich für Optimismus sorgen, dass die europäische Wirtschaft nach einer sehr langen Schwächephase endlich wieder mehr Wachstumsdynamik entfaltet. Zugleich deutete Mario Draghi Anfang Juni an, dass die Europäische Zentralbank die sich abzeichnende Erholung durch eine anhaltend akkommodierende Geldpolitik unterstützen würde.

Nach einer langen Phase der US-amerikanischen Dominanz könnten jetzt wieder andere Aktienmärkte die Führung übernehmen. An den Rohstoffmärkten drückt das Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage erneut auf die Energie- und Agrarrohstoffpreise. Insbesondere die Schwäche der Energierohstoffe könnte die Marktstimmung belasten und eine Flucht in sichere Anlagen auslösen, die den Staatsanleihen trotz des aktuellen Ren-diteumfelds Kursgewinne bescheren dürfte. Der Fonds ist in allen sechs Aktienmärkten weiter taktisch übergewichtet, hat aber die Übergewichtung der US-amerikanischen Small- und Large-Caps reduziert.

Im Anleihenbereich wurden die übergewichteten Positionen in Kanada, Deutschland, Großbritannien und den USA erhöht, während die übergewichtete Position in Australien etwas zurückgeführt und das Engagement in Japan von übergewichtet auf neutral umgestellt wurden. Im Rohstoffbereich wurde auf eine defensivere Position in Agrarrohstoffen umgestellt. Mit Ausnahme neutraler Positionen in Kakao und Zucker sowie anhaltend übergewichteter Positionen in Baumwolle und Lebendvieh sind jetzt alle Agrarrohstoffe untergewichtet.

Im Energiekomplex wurden die übergewichteten Positionen in Gasöl und Erdgas reduziert, während Heizöl weiter übergewichtet wird. Der Fonds ist sowohl in WTI- als auch in Brent-Rohöl untergewichtet. Im Metallbereich wurden die moderat übergewichteten Positionen in Gold und Silber ausgebaut, die übergewichteten Positionen in Kupfer und Aluminium dagegen zurückgeführt.

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