Tagesarchiv

Das Investment: So kommentieren Asset Manager die neue US-Geldpolitik

Die US-Notenbank dämmt die nach der Finanzkrise ausgelöste Geldflut immer stärker ein: Ihre mit Wertpapierkäufen aufgeblähte Bilanz soll ab Oktober schrumpfen und der Leitzins von bis zu 1,25 Prozent soll noch in diesem Jahr steigen. Das beurteilen wichtige Volkswirte unterschiedlich. Thorsten Polleit, Chefvolkswirt bei Degussa Goldhandel „Den Finanzmärkten steht ein Liquiditätsentzug ins Haus: Die US-Dollar-Geldmenge (die Zentralbankgeldmenge als auch die Geschäftsbankengeldmenge) wird geschrumpft. Das ist natürlich ein heikles Unterfangen.

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Focus Online: Goldman Sachs Berechnung: Wahrscheinlichkeit für einen Börsencrash ist so hoch wie zuletzt 2008

Die Krisenstaaten der Eurozone erholen sich überraschend gut. Deutschland erwirtschaftet ein Rekordhoch und der Weltwirtschaft geht es so gut wie seit der Krise vor neun Jahren nicht mehr. Trotzdem fürchten viele einen Rückschlag. Die Investmentbank Goldman Sachs hat in ihrem „Bear Market Risk Indicator“ ermittelt, wie hoch das Risiko für einen Börsencrash liegt. Der Indikator steht an der Börse für anhaltend sinkende Kurse und liegt aktuell bei 67 Prozent. Das ist der höchste Wert seit der Weltwirtschaftskrise 2008. Trotz des …

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Pressemitteilung NN Investment Partners: Das Risiko an den Märkten ist nicht größer geworden

NN | Frankfurt, 21.09.2017. Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Investment Officer bei NN Investment Partners: Das aktuelle Verhalten der Märkte mag manche Beobachter verwirren, im Grunde hat sich jedoch nichts Neues getan. Die Welt ist voller Unsicherheiten, und wir befassen uns gerne mit den Ursachen dafür. Es ist jedoch kaum möglich, stichhaltige Argumente für die Auffassung zu finden, die Unsicherheit sei derzeit ungewöhnlich hoch. Hurrikane, geopolitische Konflikte, Unklarheit über den politischen Kurs und potenzielle Umwälzungen in der Wirtschaft hat es in praktisch …

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Xing: Was tun mit dem Geld? (8) – Diversifikation wirkt bei Deflation und Inflation

Mein Musterportfolio besteht aus fünf Bausteinen: Cash, Anleihen, Gold, Immobilien, Aktien. Zielvorstellung dabei ist, sowohl im Szenario einer Deflation wie auch im Szenario einer Inflation Vermögen zu erhalten und beleihungsfähiges Eigenkapital für einen etwaigen Neubeginn nach der Bereinigungskrise zu haben. Doch funktioniert das? Zunächst sollten wir definieren, was unter Deflation und Inflation zu verstehen ist. Inflation ist eine rasche Entwertung der Kaufkraft des Geldes. Die Preise für Waren aber auch für Sachwerte gehen nach oben, weil der Wert des Geldes relativ …

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Xing: EZB uneinig über Enddatum für Anleihenkäufe

Die Top-Währungshüter der EZB sind Insidern zufolge uneins, ob sie im Oktober ein Enddatum für ihre Anleihenkäufe nennen sollen. In der Führungsetage der EZB gibt es Insidern zufolge eine Kontroverse über das künftige Ende des Anleihenkaufprogramms. Im EZB-Rat prallten unterschiedliche Vorstellungen aufeinander, erfuhr Reuters am Dienstag von mehreren Gewährsleuten, die nicht genannt werden wollten. Demnach streben einige Vertreter im Rat an, für das auf rund 2,3 Billionen Euro angelegte Programm ein verbindliches Abschlussdatum festzulegen. Andere dagegen setzten darauf, eine Reduzierung des Volumens der …

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Multi Asset Fonds: „US-Dollar taucht voraussichtlich weiter ab“

Der US-Dollar ist seit Jahresbeginn auf Talfahrt. Was sind die Gründe? Und gibt es Anzeichen für einen Umschwung? Die Investment-Spezialisten Gareth Gettinby und Sandra Holdsworth von Kames Capital geben eine Einschätzung. Es geht steil abwärts: Der US-Dollar-Index (DXY) hat seit Jahresanfang rund 9 Prozent an Wert verloren. Grund für die Schwäche sind enttäuschende makroökonomische Daten sowie die Ineffizienz der Trump-Administration. Für Investoren ist angesichts des Abwärtstrends der US-Währung vor allem eine Frage relevant: „Wird die Stimmung noch schlechter oder ist …

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Das Investment: „Die Crash-Propheten sollten Kochbücher schreiben“

Der Börsensommer war hierzulande ziemlich enttäuschend. Für viele Schwarzmaler scheint er aber nur die Ouvertüre zu einem fast schon sehnsüchtig erwarteten Aktienzusammenbruch zu sein, wundert sich Robert Halver, Chefanalyst der Baader Bank. Trump schwach, Euro stark und Lord Helmchen nervt Der deutsche Sommer war nicht schön, auch nicht in puncto Aktien. Die Risiken gewannen die Oberhand. So konnten sich die Vorschusslorbeeren des Trumpschen Konjunkturwunders mit weltwirtschaftlicher Streuwirkung nicht ansatzweise materialisieren. Daneben nagte der starke Euro am Selbstverständnis deutscher Exportwerte. Hinzu …

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Xing: Die Zinswende der EZB kommt 2018

Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank wird vor allem in Deutschland heftig kritisiert. Sie verleitet Regierungen zum Stillstand. Das wird sich im kommenden Jahr ändern. Die EZB hat die Entscheidung, wann und wie sie ihr Anleihekaufprogramm beenden will nochmal vertagt. Sie steckt in einer Zwickmühle. Im Euroraum ist die Inflation weiterhin zu niedrig, zuletzt bei 1,5 Prozent, was eigentlich für eine Fortsetzung der Niedrigzinspolitik spricht. Gleichzeitig gewinnt der wirtschaftliche Aufschwung aber an Fahrt. Bleiben Inflation und Wachstum voneinander entkoppelt, könnte die …

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Pressemitteilung Degroof Petercam: Notenbanken werden Geldpolitik schneller straffen als es die Märkte einpreisen

Degroof Petercam | Brüssel,29.08.2017 • Schon vor Jackson Hole stand fest: Zentralbanken wollen ihre ultralockere Geldpolitik sukzessive zurückführen und lassen sich dabei alle Optionen     offen • Die Geldpolitik rund um den Globus dürfte sich nach Ansicht von DPAM etwas schneller normalisieren als vielfach erwartet wird • USA, Europa, England, Japan: Wie DPAM den Fahrplan der Notenbanken bis 2019 einschätzt

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Focus Online: Sechs Anzeichen, dass Erdogan bald die türkische Wirtschaft um die Ohren fliegt

Der Krawallkurs des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan drückt zunehmend die Stimmung in der türkischen Wirtschaft. Schwache Lira, Investitionsflaute und schlechte Aussichten erhöhen den Druck auf die türkischen Unternehmen. So schlecht steht es tatsächlich.Seit 15 Juli 2016 gilt in der Türkei der Ausnahmezustand, nachdem – so die offizielle Sicht – ein Putsch von Teilen des Militärs niedergeschlagen wurde. In den Folgemonaten verloren zigtausend öffentlich Bedienstete, Beamte und Lehrer ihre Jobs. Viele warten auf ihre Prozesse wegen Hochverrats. Dazu kommen politische …

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Xing: Preise ziehen so stark an wie seit April nicht mehr

neu: Experten. Anziehende Preise für Nahrungsmittel und Energie treiben die Inflation in Deutschland auf das höchste Niveau seit dem Frühjahr. Die Teuerung im Vergleich zum Vorjahresmonat zog im August auf 1,8 Prozent an, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Dies war der stärkste Anstieg seit April. Im Juli war die Rate mit 1,7 Prozent noch einen Tick niedriger. Doch das Ende der Fahnenstange könnte bereits erreicht sein: “In den kommenden Monaten werden wieder niedrigere Inflationsraten auf …

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Citywire: Jens Kummer über den Mythos: „Mit Kriegsbeginn fallen die Kurse“

Der verbale Schlagabtausch zwischen Donald Trump und Kim Jong-un hat die Medien und sozialen Netzwerke in den letzten Wochen beschäftigt. Beängstigend sind sowohl andauernde nordkoreanische Raketentests als auch die fortlaufenden Warnungen Trumps „Die Bomber der US-Luftwaffe stehen auf Guam bereit“. Halten diese gegenseitigen Drohungen an, darf man sich über wachsende Unsicherheit oder eine Korrektur an den Börsen nicht wundern.Beide Länder laufen gerade auf eine Sackgasse zu, die zu einem handfesten militärischen Konflikt führen kann.

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Das Investment: „Zeit außergewöhnlicher Renditen am Aktienmarkt kann nicht unendlich dauern“

„Die derzeit niedrige Inflation hat viele Gründe“ erklärt Assenagon-Chefökonom Martin Hüfner. „Der wichtigste ist, dass die Arbeitsmärkte nicht richtig funktionieren.“Der Arbeitsmarkt war noch nie ein Musterbeispiel für das Funktionieren der Marktwirtschaft. Dazu gibt es hier viel zu viele sozial begründete Rücksichtnahmen, Rigiditäten und Besonderheiten. Aber das was wir im Augenblick an Fehlsteuerung erleben, geht weit über das Übliche hinaus. Er erklärt – zumindest zum Teil – das ärgerliche Phänomen, dass wir trotz guter Konjunktur eine so niedrige Inflation haben.Ich will …

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Fonds professionell: Peter E. Huber: Inflation kommt so sicher wie das Amen in der Kirche

Die Sorge vor wirtschaftlich bedingten Preisflauten ist einfach nicht totzukriegen. Dabei stehen alle Zeichen auf einer baldigen Wiederkehr der Inflation, meint Starcapital-Gründer Peter E. Huber in seinem aktuellen Kommentar. Peter E. Huber, Starcapital: “Die Inflationsraten werden in den kommenden Jahren anziehen. Und zwar deutlich stärker als die Zinsen, denn die Notenbanken sind weiter an negativen Realzinsen interessiert.” Starcapital-Gründer Peter E. Huber war sich selten so sicher: Die Inflation kommt! Wer dagegen argumentiert, lässt wichtige Trends unberücksichtigt, wie Huber in der aktuellen …

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Das Investment: Europäische Geldpolitik normalisiert sich

Seit einiger Zeit schon mehren sich die Zeichen eines Richtungswechsels in der europäischen Zentralbankenpolitik. Die Gründe dafür liefert vor allem die Wirtschaft, die sich erfreulich entwickelt, so Daniel Lösche, Investment Analyst von Schroders. Zwar hat EZB-Präsident Mario Draghi in der jüngsten Sitzung sein Festhalten an einer weiterhin lockeren Geldpolitik betont, doch die wirtschaftliche Entwicklung der Eurozone stützt die Forderungen nach einer geldpolitischen Straffung immer mehr. Seine Entscheidung, weiterhin milliardenschwere Anleihenkäufe zu tätigen, begründet Draghi indes mit einer immer noch zu …

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