Focus Online: Vergesst Griechenland – Frankreich ist die wahre Problemzone für den Euro!

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 SJB | Korschenbroich, 10.03.2015. Unsere Nachbarn können sich nicht reformieren und wollen es auch nicht: Die Wirtschaft bricht ein, die Schulden wachsen. Und jetzt presst das Land die EU auch noch zu zwei weiteren Defizit-Jahren. Frankreich wird zum „Griechenland mit Eiffelturm“. Es war ein abgekartetes Spiel. Eigentlich wie immer in der Europäischen Union. Im Schatten derGriechenland-Krise beantragte die französische Regierung bei der EU drei weitere Jahre Zeit, um das Pflicht-Ziel von höchstens drei Prozent Haushaltsdefizit zu erreichen.

Und die EU tut was? Sie haut den Franzosen nicht etwa den Antrag um die Ohren, sondern genehmigt den Dauer-Schuldensündern großzügig immerhin zwei Jahre Zeit, bis 2017. Damit erlaubt die EU-Kommission Frankreich nun bereits schon zum dritten Mal seit 2009,die Maastricht-Regeln zu brechen, die den Euro zu einer stabilen Währung machen sollten.

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Kevin Thozet, Mitglied des Investment-Komitees bei Carmignac, erwartet eine weitere Zinserhöhung der EZB um 25 Basispunkte auf 2,50 Prozent. Während die Märkte bereits ein Zinsniveau von 3 Prozent einpreisen, hält Carmignac diese Erwartung für überzogen und sieht Chancen am kurzen Ende der Euro-Zinskurve.

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