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Das Investment: Kurt von Storch zeichnet 3 Szenarien für 2026

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SJB | Korschenbroich, 19.09.2016. Im Rahmen seines Vortrags „Robustheit in einer fragilen Welt“ zeichnet Kurt von Storch, Chef und Mitgründer der Kölner Vermögensverwaltung Flossbach von Storch, drei Szenarien für die Wirtschafts- und Finanzmärkte im Jahr 2026.

„The point of no return“ wurde zur “Robustheit in einer fragilen Welt“ – Kurt von Storch, Chef und Mitgründer der Vermögensverwaltung Flossbach von Storch änderte den ursprünglich geplanten Titel seines Vortrags auf dem private banking kongress in Hamburg. Eine Titeländerung sei nichts Ungewöhnliches, sagt der Finanzexperte. Schließlich habe sich in den letzten Monaten, nachdem er den ursprünglichen Titel des Vortrags formuliert hatte, auf den Finanzmärkten einiges geändert.

Das zeigt, wie schwierig eine mittel- oder langfristige Prognose sein kann. Das weiß auch Kurt von Storch. Das vierte Szenario sei eigentlich am wahrscheinlichsten, sagt er und zeigt eine Folie mit großem Fragezeichen. Witzig, aber wenig hilfreich, wenn man eine zukunftsfähige langfristige Anlagestrategie entwickeln will. Daher versucht der Vermögensverwalter es doch mit einer Zehn-Jahres-Prognose und zeichnet drei verschiedene Szenarien.

Szenario 1: Niedriges Wachstum, niedrige Inflation, unverändertes Zinsniveau

Im ersten Szenario beträgt die Zinslast des Bundes nur noch 6,3 Milliarden Euro – das entspricht weniger als 2 Prozent des Haushalts. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus strömen Investoren in Aktien und Betongold: Die Immobilienpreise sind weiter gestiegen, die Kurse und Bewertungen ertragsstabiler Unternehmen gehen durch die Decke. Der Goldpreis liegt bei über 2.000 US-Dollar pro Unze.

Banken, Versicherer, Pensionskassen, Stiftungen und deutsche Privatanleger leiden unter den Niedrigzinsen. Staatliche Rente schlägt Pensionskassen, Lebensversicherer wurden vom Staat aufgefangen, viele Stiftungen sind auf Spenden angewiesen, um ihren Stiftungszweck zu erfüllen. Das Bankgeschäft ist unprofitabel geworden: Um Abhilfe zu schaffen, verlangen Banken Strafzinsen bereits für Guthaben ab 10.000 Euro. Tresore sind ausgebucht, deutsche Sparer verzweifelt – als Folge nehmen soziale Spannungen zu.

Szenario 2: Zinswende ohne echten Aufschwung und ohne Inflation

Das zweite Szenario, das von Storch als unwahrscheinlich bezeichnet, hätte extreme Konsequenzen für Bürger und Anleger. Nach diesem Szenario ist die Staatsverschuldung 2026 deutlich gestiegen. Das setzt den Euro-Peripherie-Staaten zu, die an ihrer Zinslast zu ersticken drohen. Extreme Verluste dieser Länder machen Bankrettungen nötig. Der Euro bricht auseinander. Da Kredite nicht mehr bedient werden konnten, sind die Immobilienpreise kollabiert. Auch Anleihen und Aktien fragiler Unternehmen brechen zusammen, während Qualitätsaktien immerhin ihren Wert halten können. Der Goldpreis steigt auf Rekordhoch.

Szenario 3: Fiskal- und Geldpolitik reichen sich die Hände

Das dritte Szenario, dem von Storch die gleiche Wahrscheinlichkeit wie dem ersten einräumt, sieht Finanzrepression und den Einsatz von Helikoptergeld vor. Das reale Wirtschaftswachstum in der Eurozone liegt bei 3,5 Prozent. Hinzu kommt die auf 3,5 Prozent gestiegene Inflationsrate. Damit steigt das Nominalwachstum auf 7 Prozent.

Der EZB-Leitzins steigt auf 1 Prozent; die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen kratzt an der offiziellen EZB-Obergrenze von 2,5 Prozent. Die Seignorage, die zurück an die Staaten fließt, macht das höhere Zinsniveau für die Staatshaushalte erträglich. Die Finanzrepression führt zu einem negativen Realzins, dadurch können private Schuldner die steigenden Zinsen besser verkraften.

Durch steigende Steuereinnahmen und eine niedrige Zinsenlast bleiben Haushaltsdefizite unter 38 Prozent. Dank geringem Defizit und dem starken Nominalwachstum sinkt die Staatsschuldenquote. Das Finanzsystem stabilisiert sich. Der Dax steigt auf 30.000 Punkte, der Goldpreis liegt bei über 2.000 US-Dollar pro Unze.

Bei diesem Szenario bestehe allerdings die Gefahr, dass die Inflation außer Kontrolle gerät, sagt von Storch. Das sei wie bei einer Ketchup-Flasche: Erst kommt ganz lange nichts, und dann fast alles auf einmal. Bei Helikoptergeld bestehe zudem die Gefahr, dass die Wirtschaft kollabiert, sobald ihr das zusätzliche Geld wieder entzogen wird.

Von: Svetlana Kerschner

Quelle: Das Investment

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