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Pressemitteilung Fidelity Worldwide Investment: Angstfaktor Öl

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Fidelity | Kronberg, 14.09.2016.

Anleger schauen oft auf den Ölpreis, wenn sie wissen wollen, wie es um Weltwirtschaft und Börse bestellt ist. Doch die Wechselwirkung zwischen Ölpreis und anderen Anlageklassen kann sich massiv verändern – wie der Vergleich zwischen langfristigen und kurzfristigen Korrelationsdaten zeigt. Anleger und Berater sollten deshalb genau hinschauen. Denn das Öl allein reicht nicht zur Bewertung wirtschaftlicher Entwicklungen.

Viele Anleger beziehen ihre Konjunkturprognose von der Preistafel an der Tankstelle. Das Ergebnis der Blitzanalyse: Sinkt der Ölpreis, schwächelt die Konjunktur, wird der Sprit hingegen teurer, brummt die Wirtschaft. Doch ganz so einfach ist die Sache nicht. Tatsächlich sind die Wechselwirkungen zwischen Ölpreis, Kursen, Wirtschaftswachstum und Inflation weitaus komplexer. Und wer allein auf vermutete „typische“ Korrelationen zwischen unterschiedlichen Anlageklassen spekuliert, kann sich gewaltig täuschen. Wer mehr wissen will, muss genauer hinschauen.

Nervosität erfasste im Frühjahr alle Märkte

Denn die Abhängigkeiten und Wechselwirkungen an den Märkten können stark schwanken: Gerade der Blick auf die Entwicklung des Ölpreises und anderer Anlageklassen während der vergangenen Monate macht das deutlich. Zu Beginn dieses Jahres war der Ölpreis gefallen, was gemeinhin als Zeichen für nachlassende Rohstoffnachfrage und damit für eine konjunkturelle Schwächephase gilt. In dieser Phase war zu erwarten, dass auch die Kurse riskanter und wachstumsabhängiger Anlageklassen wie Aktien sinken. Und tatsächlich stiegen die Korrelationen zwischen Ölpreis und Aktienkursen in dieser Phase deutlich an. Die Korrelation des marktbreiten US-Aktienindex S&P 500 zum Ölpreis beispielsweise machte einen regelrechten Sprung auf 54 Prozent (Basis: ein Jahr; Stand 02.03.2016) gegenüber dem langfristigen Wert von nur 17 Prozent (Basis: zehn Jahre, Stand 02.03.2016). Die Korrelation zu den Kursen risikoreicher Schwellenländeraktien war noch höher. Die Anleger interpretierten den fallenden Ölpreis also offenbar als Indikator für eine sinkende Wirtschaftsleistung.

Gleichlauf auch bei anderen Anlageklassen
Allerdings entwickelten sich im Frühjahr auch andere Anlageklassen im Gleichlauf mit dem Ölpreis. Höher verzinsliche Anleihen etwa zeigten Anfang März auf Jahresbasis eine nahezu vollständige Korrelation zum Ölpreis. Wer sich gegen vom Ölpreis getriebene Volatilität schützen wollte, dem boten sich nur wenige Rückzugsorte.

Ölpreisanstieg erzeugt derzeit keinen Preisdruck
Doch schon ein halbes Jahr später ist das Bild ein völlig anderes: Die Korrelationen zwischen Ölpreis und den Kursen an den Aktien- und Anleihemärkten sind auf breiter Front gesunken (siehe Grafik 1). Besonders bemerkenswert ist die Abkopplung des Ölpreises von den US-Inflationserwartungen. Obwohl der Ölpreis im Jahresverlauf wieder deutlich anstieg, erwarten Marktteilnehmer keinen höheren Preisdruck. Die Korrelation auf Jahresbasis zwischen Ölpreis und Inflationserwartung lag zum Stichtag Anfang August sogar weit unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.

Öl bewegt Märkte auf lange Sicht wenig
Ein Blick auf die historischen Korrelationen zeigt: Abgesehen von Schwellenländeraktien und Inflation bewegt der Ölpreis die Märkte auf lange Sicht wenig. Es ist also unwahrscheinlich, dass die starke Abhängigkeit zum Beispiel zwischen Ölpreis und Anleihemärkten auf Dauer erhalten bleibt. Die sinkenden Korrelationen der vergangenen sechs Monate sind somit auch als Zeichen für eine gewisse Marktberuhigung zu bewerten.

Hohe Korrelation offenbart Verunsicherung
Investoren sollten sich bei ihren Anlageentscheidungen jedenfalls nicht auf allzu simple Korrelationsannahmen verlassen. Der Ölpreis bildet da keine Ausnahme. So ist zum Beispiel derzeit nicht klar, ob etwa ein erneut sinkender Ölpreis wirklich auf sinkende Nachfrage hindeuten würde und damit ein Krisenindikator wäre. Möglicherweise zeigte ein Preisrückgang nämlich bloß an, dass die Ölanbieter etwas länger brauchen, um ihr Angebot einem nervösen Marktumfeld anzupassen. Denn eines ist sicher: Die Lage an den Märkten bleibt weiterhin angespannt, und Investoren sorgen sich in solchen Phasen stets mehr um Kursrückgänge, als nach Chancen zu suchen.

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