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FondsAnalyse: SJB FondsEcho. DNB Renewable Energy (WKN A0MWAL, ISIN LU0302296149) SRRI-Risikoklasse: 6

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Dr. Volker Zenk, FondsAnalyst SJB FondsSkyline 1989 e.K.

SJB | Korschenbroich, 09.05.2019. Der auf Aktien aus dem Sektor der Erneuerbaren Energien spezialisierte DNB Renewable Energy Fund SJB FondsEchoverzeichnete im April einen weiteren starken Handelsmonat. Der globale Aktienfonds legte um +4,0 Prozent auf Eurobasis zu und generierte damit eine Outperformance gegenüber dem MSCI World, der ein Plus von +3,7 Prozent in Euro erwirtschaftete. Damit konnte der DNB Renewable Energy seine Mehrrendite zum weltweiten Aktienmarkt seit Jahresbeginn auf über vier Prozentpunkte ausbauen.

Zur überdurchschnittlichen Wertentwicklung trug der starke Kursanstieg der First Solar-Aktie bei, die einen der Schwerpunkte im Portfolio bildet. Mit einer Gewichtung von 6,6 Prozent die zweitgrößte Einzelposition des DNB-Fonds, profitierte der attraktiv bewertete Titel von positiven Broker-Kommentaren sowie einer insgesamt wachsenden Aufmerksamkeit für den Solarsektor. Die positive Kursentwicklung bei Firmen der Solarbranche demonstriert ein weiteres Mal die zunehmende Bedeutung des Sektors der Erneuerbaren Energien – sie sind in der Zukunft für eine sichere und zugleich umweltverträgliche Energieversorgung unverzichtbar. DNB-FondsManager Jon Sigurdsen betont: Die Stromgewinnung aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft setzt sich als eine zugleich kostengünstige und nachhaltige Energiegewinnung zunehmend durch. Die Fortschritte in diesen Technologien lassen die Produktionskosten sinken, womit sich die Erneuerbaren Energien immer mehr als ein Bereich darstellen, in dem ökonomische und ökologische Aspekte eine perfekte Symbiose eingehen. Marktstratege Sigurdsen hebt die rasante Entwicklung hervor, die die Technologien für eine saubere Umwelt und die betroffenen Firmen aktuell durchlaufen: Die Dynamik im Erneuerbare-Energien-Sektor produziere sowohl Gewinner als auch Verlierer, die am besten von Experten zu identifizieren seien. Eine besondere Expertise besitzt hier die norwegische FondsGesellschaft DNB, die ihren ersten Erneuerbare-Energien-Fonds bereits im Jahre 1989 auflegte und mit der Funktionsweise des Sektors bestens vertraut ist.

Wer als Privatanleger gezielt in Unternehmen aus dem Bereich der neuen Energien investieren will, findet in dem DNB Renewable Energy Fund (WKN A0MWAL, ISIN LU0302296149) ein langfristig überdurchschnittlich erfolgreiches Investmentprodukt. Das aus Jon Sigurdsen und Christian Rom bestehende FondsManagerteam investiert schwerpunktmäßig in Aktien von Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbarer Energien und nutzt den WilderHill New Energy Global Innovation Index als Benchmark. In ihren Anlageentscheidungen agieren die beiden Marktexperten unabhängig vom Referenzindex; in dem aktuell 63,1 Millionen Euro schweren Fonds setzen sie individuelle Länder- und Branchenschwerpunkte. Der DNB Renewable Energy wurde am 16. August 2007 aufgelegt und verwendet den Euro als FondsWährung. Über den letzten Zehnjahreszeitraum erzielte der Umwelttechnologie-Fonds mit seiner Stockpicking-Strategie eine attraktive Rendite von +8,8 Prozent p.a. in Euro – die Benchmark entwickelte sich mit einem jährlichen Plus von +4,5 Prozent nur etwa halb so gut. Wie sieht die erfolgreiche Anlagestrategie des DNB-Produktes im Detail aus?

FondsStrategie. Bottom-up-Analyse. Praktiziert.

Der DNB Renewable Energy strebt ein langfristiges Kapitalwachstum an und investiert hierzu in Aktien von Unternehmen weltweit, die im Sektor der Erneuerbaren Energien tätig sind. Die FondsManager Jon Sigurdsen und Christian Rom wenden als Grundlage ihrer Titelauswahl ein selbst entwickeltes Bewertungsmodell auf über 300 Firmen an, um die Unternehmen, ihr Management und die Branchendynamik besser zu verstehen und zu einer Einschätzung des Fair Value zu gelangen. Die Methodik basiert auf einer Analyse des normalisierten Betriebsgewinns sowie einer Sum-of-the-Parts-Bewertung. Zudem wird jeder Aktie ein Multiplikator zugewiesen, der von der kurz- und langfristigen Attraktivität der Branche und der fundamentalen Stärke des jeweiligen Unternehmens abhängig ist. Im Rahmen der Portfolioallokation verfolgt das Managementteam die Branchen- und Unternehmensnachrichten sehr genau und hält Ausschau nach strukturellen Stärken und Schwächen in der Branche. Zentral ist auch die Suche nach Trendwenden sowie nach möglichen strukturellen Veränderungen im einzelnen Unternehmen oder dem gesamten Sektor, die sich auf Langzeitbewertungen auswirken können. Innerhalb des DNB Renewable Energy betreiben Sigurdsen und Rom ein aktives Portfoliomanagement, wobei die intern entwickelten Bottom-Up-Unternehmensmodelle ein fundiertes Verständnis von Kurstreibern und Bewertungspotenzial ermöglichen. Die Ergebnisse der Modellberechnungen werden in einer eigenen Auswertungssoftware organisiert, um sicherzustellen, dass das Maximum an Investitionsmöglichkeiten erkannt wird. Der Zugang zu einem bedeutenden Netzwerk sektorspezifischer Expertise verschafft den DNB-FondsManagern einen weiteren Wettbewerbsvorteil. Wie ist das FondsPortfolio im Einzelnen strukturiert?

FondsPortfolio. USA. Favorisiert.

Die Aktien im Portfolio des DNB Renewable Energy sind schwerpunktmäßig in den USA beheimatet (56,0 Prozent des FondsVermögens). Den zweiten Platz in der Länderallokation belegt China, wo 11,3 Prozent der Anlegergelder investiert sind. Aktien aus Kanada nehmen 7,9 Prozent des FondsVolumens ein, Unternehmen aus Deutschland besitzen eine Gewichtung von 5,6 Prozent. Aus Spanien stammen 5,3 Prozent der Wertpapiere des DNB-Produktes, während 4,7 Prozent des Portfolios in Italien beheimatet sind. Umwelttechnologieunternehmen aus Dänemark sind mit 3,1 Prozent im DNB Renewable Energy vertreten. Aktien aus Australien (2,9 Prozent), Norwegen und Frankreich (jeweils 1,7 Prozent) runden das Länderportfolio ab.

Bei der Sektorengewichtung liegen Grundmaterialien mit einem Anteil von 27,1 Prozent am FondsVermögen auf Platz eins. Dahinter folgt die Branche zyklischer Konsumgüter, die 20,3 Prozent vom FondsVolumen einnimmt. Versorger bringen es in dem Portfolio von Umweltaktien auf einen Anteil von 20,1 Prozent, Industrieunternehmen decken 17,2 Prozent der Bestände ab. Technologietitel sind auf FondsEbene mit 9,9 Prozent gewichtet, Energiewerte machen 5,4 Prozent des Portfolios aus. Welche Einzelaktien sind die Favoriten der FondsManager Sigurdsen und Rom? Die Marktexperten berichten, dass mit Iberdrola und Adecoagro zuletzt zwei neue Namen ins Portfolio aufgenommen wurden. Während es sich bei der spanischen Iberdrola um einen attraktiv bewerteten Versorger mit einem hohen Anteil Erneuerbarer Energien besonders aus dem Bereich der Windkraft handelt, ist Adecoagro ein günstig produzierender brasilianischer Äthanol-Hersteller, der geographisch attraktiv positioniert ist. Die größten positiven Performancebeiträge für das FondsPortfolio lieferten im April die australische Lynas (Lieferant von Seltenen Erden) sowie der deutsche Windradhersteller Nordex. Aktuelle Schwergewichte unter den Top-10-Positionen sind der Windkraftproduzent China Longyuan Power Group sowie der US-amerikanische Automobilzulieferer American Axle & Manufacturing. Auch der Metallurgiekonzern AMG, stark im Lithium-Bereich engagiert und weltweit größter Förderer von Tantalerzen, findet sich unter den wichtigsten Einzeltiteln des DNB-Fonds.

FondsVergleichsindex. Korrelation. Deutlich.

Der DNB Renewable Energy wird in unserer unabhängigen SJB FondsAnalyse dem WilderHill Clean Energy Index (EUR) gegenübergestellt. Die Korrelation zwischen dem Fonds und dem weltweit gestreuten Index für Aktien aus den Bereichen Umwelttechnologie und saubere Energien fällt deutlich aus. Über drei Jahre liegt sie bei 0,79, für ein Jahr steigt die Korrelation auf 0,88 an. Die Kursentwicklung von Fonds und Referenzindex verläuft damit weitgehend parallel, wie auch der Blick auf die Kennzahl R² beweist. Diese liegt für drei Jahre bei 0,63, über ein Jahr ist sie mit 0,78 noch stärker ausgeprägt. Damit haben sich mittelfristig 37 Prozent der FondsEntwicklung indexunabhängig vollzogen, kurzfristig sind es 22 Prozent. Hier zeigt sich, dass das FondsManagerduo Sigurdsen/Rom die Benchmarkunabhängigkeit der Titel- und Länderallokation zuletzt zurückgefahren hat. Der Tracking Error beträgt moderate 11,34 Prozent über drei Jahre. Große aktive Risiken werden von dem DNB-Fonds demnach keine eingegangen – wie sieht es mit der Schwankungsintensität des Erneuerbare-Energien-Produktes aus?

FondsRisiko. Schwankungen. Geringer.

Der DNB Renewable Energy hat über drei Jahre eine Volatilität von 18,15 Prozent zu verzeichnen, die einen guten Prozentpunkt geringer als die Schwankungsneigung des SJB-Vergleichsindex ausfällt. Der WilderHill Clean Energy Index (EUR) wartet mit einer „Vola“ von 19,47 Prozent auf. Auch über ein Jahr schwankt der norwegische Fonds für Umwelttechnologieaktien weniger stark als die Benchmark. Hier beträgt das mittlere Schwankungsniveau des DNB-Fonds 25,10 Prozent, während der globale Index für Erneuerbare-Energie-Aktien eine Schwankungsbreite von 29,92 Prozent aufweist. Der aktiv gemanagte Aktienfonds präsentiert sich damit in beiden Zeithorizonten als weniger schwankungsanfällig wie die passive Benchmark – eine positive Eigenschaft mit Blick auf die Risikostruktur und eine Folge der aktiven Titelselektion des DNB-FondsManagements. Wie schlägt sich die gedämpfte Schwankungsintensität in der Beta-Analyse nieder?

Das attraktive Risikoprofil des DNB-Fonds manifestiert sich in dem unter Marktniveau liegenden Beta von 0,76 über drei Jahre. Die Risikokennziffer, die die Wertschwankungen von Fonds und Index vergleicht, weist für ein Jahr einen Wert von 0,81 auf. In beiden Zeiträumen vollzieht das DNB-Produkt die Kursbewegungen des Marktes nur unterdurchschnittlich nach und erweist sich damit als wertstabiler. Der rollierende Zwölfmonatsvergleich der Beta-Werte über die letzten drei Jahre bestätigt das positive Szenario und kommt zu dem Ergebnis, dass der Fonds in der großen Mehrheit über Phasen einer geringeren Volatilität verfügt: In 34 der 36 untersuchten Einzelzeiträume lag die Risikokennziffer unter dem Marktrisikofixwert von 1,00 und nahm dabei Werte bis zutiefst 0,35 an. Dem stehen lediglich zwei Einjahresintervalle gegenüber, in denen sich die Schwankungen über Marktniveau befanden und das Beta auf 1,11 in der Spitze kletterte. Im Gesamtergebnis ist der DNB-Fonds klarer Sieger im Duell mit der WilderHill-Benchmark, da er die weit bessere Risikostruktur im Vergleich mit dem globalen Referenzindex für saubere Energien aufweist. Mit welchen Renditen kann das FondsManagerteam aufwarten?

FondsRendite. Alpha. Generiert.

Per 30. April 2019 hat der DNB Renewable Energy über drei Jahre eine kumulierte Wertentwicklung von +46,63 Prozent in Euro erzielt, was einer Rendite von +13,59 Prozent p.a. entspricht. Ein sehr attraktives Performanceergebnis, das den WilderHill Clean Energy Index hinter sich lässt: Die SJB-Benchmark kommt für drei Jahre auf einen Wertzuwachs von +40,89 Prozent bzw. ein jährliches Plus von +11,95 Prozent auf Eurobasis. Beim Wechsel auf den kurzfristigen Zeithorizont muss der aktiv gemanagte DNB-Fonds hingegen den ersten Platz räumen: Hier generiert der Renewable Energy eine Performance von +9,30 Prozent, während das WilderHill-Kursbarometer mit einer Rendite von +23,88 Prozent aufwarten kann. Da die längerfristige Mehrrendite höher zu gewichten ist, hat der DNB-Fonds im Performancevergleich die Nase vorn. Mit ihrer individuellen Titelselektion gelingt es FondsManager Jon Sigurdsen und seinem Kollegen Christian Rom, im langfristigen Anlagehorizont eine nachhaltige Outperformance zur Benchmark zu generieren.

Dies zeigt sich in gleicher Weise an der Renditekennziffer Alpha, die über drei Jahre bei 0,36 liegt und sich damit klar im grünen Bereich befindet. Auf Jahressicht fällt die Kennzahl mit einem Wert von -0,74 negativ aus. Das positive Bild für den DNB-Fonds wird durch den rollierenden Zwölfmonatsvergleich der Alpha-Werte über drei Jahre bestätigt. Hier zeigt sich, dass der DNB-Umwelttechnologiefonds in der großen Mehrzahl der Intervalle einen Renditevorsprung zur SJB-Benchmark generierte. In 29 der 36 analysierten Einzelzeiträume lagen die Alpha-Werte im grünen Bereich und erreichten dabei einen Wert von 2,70 in der Spitze. Lediglich in neun Perioden fiel das Alpha negativ aus und schwächte sich auf zutiefst -0,74 ab. Die überwiegend positiven Alpha-Werte belegen: Das DNB-Portfolio ausgewählter Aktien aus dem Umwelt- und Energiesektor besitzt die Eigenschaften, auch weiterhin die Benchmark hinter sich zu lassen und eine überdurchschnittliche Rendite zu erwirtschaften. Dass Chancen und Risiken innerhalb des Portfolios in einem guten Verhältnis zueinander stehen, wird durch die Information Ratio des Fonds demonstriert, die über drei Jahre einen positiven Wert von 0,12 erreicht.

Dr. Volker Zenk, FondsAnalyst SJB FondsSkyline 1989 e.K.

SJB Fazit. DNB Renewable Energy.

Jedem Anleger dürfte klar sein, dass negative Einflüsse der traditionellen Energiegewinnung auf Klima und Umwelt unter Kontrolle gebracht werden müssen und eine „nachhaltige“ Nutzung der natürlichen Ressourcen erforderlich ist. Firmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien bieten ein überdurchschnittliches Renditepotenzial, werden aber trotz ihres hohen Ertragswachstum oft mit einem Bewertungsabschlag gegenüber dem MSCI World Index gehandelt. Hier setzt der DNB Renewable Energy an und wählt aus dem Sektor die am attraktivsten bewerteten Unternehmen aus, um für den langfristigen Investor ein Portfolio mit einem höchst attraktiven Risiko‐Rendite‐Profil zu kreieren.

DNB Asset Management. Hintergründig.

Die DNB Asset Management ist am 11. November 2011 aus der Carlson Fund Management Company hervorgegangen, die 1989 als FondsGesellschaft der DNB Nor Gruppe gegründet wurde. Fonds in Deutschland: 28. Verwaltetes Vermögen: 61 Mrd. Euro. Zu Umsatz und Gewinn keine Angaben. Anzahl der Mitarbeiter weltweit: 220. Geschäftsführer: Anders Jonsson, Anders Limé, Lars Lövgren. Stand: 31.12.2018.

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