Xing: “Grober Unfug”: Europäische Quarantäne für Italiens Schuldenproblem

Wer tatsächlich von der “Alternativlosigkeit von Aktien” überzeugt war, hatte bis zum Beginn der letzten Woche schon ein schwieriges Anlagejahr 2018 hinter sich. Die letzten Tage haben aber gezeigt, wie schnell und stark Aktien fallen können. Selbst unter Berücksichtigung der Dividenden ist der DAX in diesem Jahr bislang um 11 % zurückgegangen und die bislang ganz gut laufenden US-Aktienmärkte haben in einer Woche über 4 % an Wert eingebüßt. Mit dem damit vernichteten Kapital von fast 4 Billionen Euro hätte man die Staatsschulden Italiens und Deutschlands vollständig bezahlen können, wobei ein großer Teil der Probleme, auf die der Einbruch insbesondere an den Aktienmärkten zurückzuführen ist, den politischen Risiken geschuldet ist.

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Kevin Thozet, Mitglied des Investment-Komitees bei Carmignac, erwartet eine weitere Zinserhöhung der EZB um 25 Basispunkte auf 2,50 Prozent. Während die Märkte bereits ein Zinsniveau von 3 Prozent einpreisen, hält Carmignac diese Erwartung für überzogen und sieht Chancen am kurzen Ende der Euro-Zinskurve.

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