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Managersichten SJB Liquidität Int Z3+: Assenagon Multi Asset Protect (WKN A140LS) September 2017

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Thomas Romig managt den Assenagon Multi Asset Protect.

SJB | Korschenbroich, 27.10.2017. Der Assenagon Multi Asset Protect (WKN A140LS) verzeichnete im September eine sehr gute Wertentwicklung von +1,44 Prozent in Euro. Besonders bemerkenswert ist diese Entwicklung angesichts der Schwäche der Rentenmärkte, die ein Minus von -0,5 Prozent verzeichneten. FondsManager Thomas Romig erläutert in seinem Marktbericht für September 2017, warum der in der Verwaltungsstrategie SJB Liquidität Z3+ INT enthaltene Multi-Asset-Fonds weiter eine attraktive Ausrichtung besitzt. Details zur Portfoliostruktur sowie den möglichen Veränderungen im Umfeld der jüngsten Marktereignisse erhalten SJB-FondsInvestoren hier.

Der September gilt an den Finanzmärkten häufig als schwieriger Monat. Diesmal war die Stimmung der Anleger aber überraschend gut. Die Risikoneigung erhöhte sich. Entscheidend dafür waren die stabile Konjunktur, weitere gute Nachrichten aus Europa und die Hoffnung auf eine Steuerreform in den USA. Der Konflikt mit Nord­korea sowie die deutschen Bundestagswahlen haben die Märkte nicht stärker beeinflusst.

Auf den Aktienmärkten der großen Industrieländer stiegen die euro­päischen Indizes ungewöhnlich stark. Der DAX legte im Monatsver­lauf um 6 % zu und erreichte fast wieder den Höchststand des Jah­res. Der EURO STOXX 50 und der französische CAC 40 erhöhten sich um 5 %. Der japanische Nikkei stieg um 4 %, der amerikani­sche S&P um 2 %. In den Schwellen- und Entwicklungsländern war die Performance unterschiedlich. Der brasilianische Bovespa ging um 5 % nach oben. Der indische Sensex verlor dagegen 1 %. Der Shanghai Composite blieb unter Schwankungen per Saldo fast un­verändert. Der Volatilitätsindex VIX hat sich wieder verringert und lag am Monatsende bei 9,5.

An den Anleihemärkten sind die Renditen gestiegen. Unter den großen Industrieländern war die Zunahme am stärksten in Groß­britannien. Dort erhöhte sich die Rendite 10-jähriger Gilts um 35 Basispunkte. In den USA ging der entsprechende Satz der Treas­uries um 20 Basispunkte nach oben. In Deutschland vergrößerte sich die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen von 0,36 % auf 0,46 %. An den Credit-Märkten gingen die Spreads sowohl im High Yield als auch im Investment Grade-Bereich weiter zurück. Das galt sowohl für Papiere in US-Dollar als auch in Euro. Auch die CDS-In­dizes verringerten sich. Die Ratingagentur S&P hat die Bonität von China wegen der wachsenden Verschuldung um einen Punkt ge­senkt.

Die Rohstoffpreise entwickelten sich unterschiedlich. Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich im Zusammenhang mit dem Unabhän­gigkeitsvotum der kurdischen Iraker zeitweise bis auf USD 59 je Barrel. Auch der Weizenpreis stieg an, weil die Ernte in den USA
in diesem Jahr geringer ausfallen wird. Umgekehrt verbilligte sich Kupfer. Der Goldpreis ermäßigte sich leicht. Der Index S&P GSCI stieg um 3 %.

An den Devisenmärkten konnte der Euro das hohe Niveau, das er im August erreicht hatte, nicht halten. Gegenüber dem US-Dollar fiel er leicht auf unter USD 1,18 je Euro. Das Pfund Sterling erholte sich. Hier spielten sowohl die Erwartung höherer Zinsen in London eine Rolle als auch die Fortschritte, die bei den Brexit-Verhandlun­gen erzielt wurden. Der Schweizer Franken hat sich gegenüber dem Euro zeitweise bis auf CHF 1,15 je Euro abgewertet, festigte sich dann aber wieder. Der Chinesische Renminbi, der sich in den vergangenen Monaten aufgewertet hatte, gab etwas nach. Auch der Japanische Yen hat sich leicht abgeschwächt.

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld der Märkte blieb günstig. Das Wachstum der Weltwirtschaft setzte sich fort. Allerdings hat die Dynamik nicht mehr zugenommen. In den USA spielten hier die verheerenden Wirbelstürme eine Rolle. In Deutschland bewegte sich der ifo-Index auf hohem Niveau, gab allerdings zum zweiten Mal hintereinander leicht nach. Die Europäische Zentralbank hat ihre Wachstumsschätzung für den Euroraum in 2017 auf 2,2 % hochgesetzt.

Der Preisanstieg blieb im Euroraum auf dem Niveau des Vormo­nats (1,5 %). Die Kernrate (ohne Energie, unverarbeitete Nahrungs­mittel und Alkohol und Tabak) ermäßigte sich sogar etwas von 1,2 % auf 1,1 %. Dienstleistungen und Industriegüter, die zusam­men mehr als zwei Drittel des Warenkorbes ausmachen, stiegen um 1,5 % beziehungsweise 0,5 %.

Angesichts der niedrigen Preissteigerung hat die Europäische Zen­tralbank entschieden, mit dem Beschluss über die Weiterführung ihrer Wertpapierkäufe nach dem Jahreswechsel noch zu warten. Die amerikanische Federal Reserve gab bekannt, dass sie ab Okto­ber damit beginnt, ihre Bilanzsumme sukzessive zu verringern. Die Bank of Japan hat ihre Politik nicht verändert.

In Europa hat der französische Präsident weitgehende Vorschläge zur Weiterentwicklung der EU und des Euroraums gemacht. Er reg­te unter anderem an, einen europäischen Finanzminister zu ernen­nen, einen europäischen Haushalt aufzustellen und den European Stability Mechanism zu einem Europäischen Währungsfonds wei­terzuentwickeln. In Spanien gab es Unruhen im Zusammenhang mit dem Unabhängigkeitsreferendum der Katalanen. Griechenland wurde aus dem Defizitverfahren der EU entlassen. Nach acht Jah­ren liegt der Haushaltsfehlbetrag des Landes wieder unter 3 % des BIPs.

Fondsentwicklung

Die Wertentwicklung des Fonds belief sich im August auf 1,44 %. Die Bruttoinvestitionsquote betrug am Ende des Betrachtungszeitrau­mes inklusive derivativer Engagements (ohne Kassenbe­stände und geldmarktnahe Investments) ca. 123 %.

Die Aktieninvestitionen sind global über verschiedene Investment­themen und -strategien gestreut, welche wir durch hochliquide Deri­vate (Futures und Optionen) ergänzten. Der Investitionsanteil in Ak­tien (inkl. Optionsstrategien) wurde im Laufe des Monats von etwa 39 % Ende August auf ca. 57 % erhöht. Aus regionaler Sicht setzten wir die Investitionsschwerpunkte in Europa, den USA und den Emerging Markets. Die Aktienanlagen hatten einen positiven Ein­fluss auf die Performance des Fonds im August.

Im Credit-Be­reich senkten wir im August unseren Investitions­anteil leicht auf etwa 17 % zum Ende des Monats ab. Die Sen­sitivität für Zins­ände­rungen (Duration) unseres Fonds (Ge­samtportfoliobe­trach­tung) war wenig verändert bei ca. 0,7 Jahren. Die Renten­an­lagen lieferten insgesamt einen positiven Bei­trag zur Wertentwick­lung.

Die Positionen im Bereich Absolute Return (mög­lichst kapitalmarkt­unabhängige Investment-Ansätze) sind auf verschie­dene Strate­gien aus den Bereichen Aktien Long/Short, Volatilität, Event-Driv­en/Merger Arbitrage und Global Makro aufgeteilt. Hier haben wir im Vergleich zum Vormonat das Gewicht nicht wesentlich verändert. Auf Monatssicht sorgte dieser Bereich für einen leicht negativen Perfor­mance-Beitrag.

Im Rohstoffbereich reduzierten wir die Position in Gold auf ca. 3,7 %. Hier sehen wir vor allem vor dem Hinter­grund der wei­terhin lockeren Geldpolitik langfristig Aufwärtspoten­zial. Zudem dürfte Gold in schwierigeren Zeiten am Kapitalmarkt diversifizieren­d in unserem Portfolio wirken. Die negative Entwicklung am Goldmarkt schlug sich daher negativ im Portfolio nieder.

Das aktuelle Wertsicherungsniveau wurde aufgrund der positiven Fondsentwicklung zum 3. Bewertungstag im Oktober 2017 beträgt EUR 46,20 (90 % des Ausgabepreises der P2-Klasse am 3. Bewertungstag des Oktober 2017).

Ausblick

Wir sehen weiter einen sehr guten Investitionszeitpunkt, um sich in den chancenreichen Bereichen des Kapitalmarkts positioniert zu sein:

Die Gründe hierfür sind weiterhin:

  • Weiterhin ein konstruktives globales wirtschaftliches Umfeld, indem wir eher positive Überraschungsmomente in den Regionen Asien und Europa erwarten.
  • Eine insgesamt weiterhin expansive Politik der Notenbanken in den nächsten Monaten.
  • Die Erwartungen, das die Dollar Abwertung im internationalen Kontext zumindest „ruhiger“ verläuft.
  • Ein Saisonalität, die im langfristigen Vergleich für die letzten 4 Monate des Jahres positiv ist.

Allerdings sind wir weiterhin überzeugt, das die Schwankungen an den Kapitalmärkten auch zunehmen können. Deswegen steht unser Portfolio auf drei Säulen

Säule I: Positive Performance erwarten wir für unsere Positionen im Aktienbereich sowie in selektiven Bereichen des Anleihen- bzw. Kreditmarkts. Hervorzuheben sind folgende Schwerpunkte: Aktien Europa und Emerging Markets sowie kurzfristige Kreditinvestitionen (Unternehmsanleihen, besicherte Anleihen, Emerging Markets).

Säule II: Das Portfolio ist gleichzeitig in den Themen Rohstoffinvestments im Bereich Gold und Long-Volatilität investiert, um in einem möglichen Risikoszenario positive Wertbeiträge zu erhalten.

Säule III: Darüberhinaus sollte unsere Diversifikation (verschiedene Assetklassen und Investmentthemen) sowie die Art der Investitionen (Aktien zum Teil über risikobegrenzende Optionsstrategien – derzeit sehr opportun aufgrund der niedrigen Volatilität am Markt) für Robustheit sorgen.

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